Kritik

Veröffentlicht am 19.05.2017 | von Tobias

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LA LA LAND – Filmkritik & Verlosung

„Du könntest Deine eigenen Rollen schreiben, etwas, das genau so interessant ist wie Du.“

(Sebastian – La La Land)

Mia (Emma Stone) und Sebastian (Ryan Gosling) sind beides Träumer. Sie will sich als Schauspielerin einen Namen machen und er träumt von einem eigenen Jazz Club. Durch einen Zufall lernen sich beide kennen und sehen in der anderen Person einen Seelenverwandten. Gegenseitig bestärken sie sich, ihre Träume zu verwirklichen. Doch so leidenschaftlich wie ihre Beziehung startet so turbulent wird sie immer mehr. Beide kämpfen mit dem harten Konkurrenzkampf in der Stadt Los Angeles und je näher sie ihren Träumen kommen, umso mehr müssen sie einsehen, dass gerade diese Träume ihre Beziehung immer mehr zerstört.

Wer bisher noch nichts von La La Land gehört hat, lebte wohl die letzten Monate in einer Hölle. Kaum ein Film wurde die letzten Jahre so gehypt wie das neue Werk von Damien Chazelle. Schon im voraus hat der Film so viele Lorbeeren kassiert, dass man sich nicht so sicher war, den Film überhaupt sehen zu wollen. So viel Lob kann niemand gerecht werden. Schon fast unrealistisch euphorisch war alles, dass über den Film zu lesen war. Nach einen kleinen „Skandal“ bei den Oscars, kommt der Film nun endlich für das Heimkino.

Also was verspricht La La Land? Zunächst einmal unfassbar schöne Bilder und ein Cast, der sich in dem Korsett des „Musicals“ prima zurecht findet. Chazelle verbeugt sich hier vor dem klassischen Erzählkino und so wirken auch die Bilder. Pompös, bunt und wunderschön. Das Auge hat zu jeder Sekunde des Films großen Spaß, dem Treiben auf der Leinwand zu folgen. Aber natürlich reicht das noch lange nicht.

Ganz langsam und sachte entfaltet sich die Liebesbeziehung zwischen den zwei Protagonisten. Der Zuschauer bekommt manchmal schon fast dein Eindruck als würde alles in extremem Kitsch enden. Doch hier liegt wahrscheinlich die große Leistung des Films. Trotz Gesangseinlagen, trotz überladener Bilder und trotz einer „Liebesgeschichte“ – nie wirkt etwas peinlich. Kitsch bleibt aus und es ist einfach nur ein großer Spaß. Eine Leistung, die wahrscheinlich kaum ein zweiter so gekonnt hinbekommen hätte. Chazelle zeigt hier zum wiederholten Mal, dass er im Moment einer der besten Regisseur ist, die Hollywood zu bieten hat.

Neben dem Film bleibt insbesondere der Soundtrack haften. Ryan Gosling als Sänger? Wahrscheinlich…aber weit gefehlt. Der Soundtrack, der unter der Leitung von Benj Pasek eingespielt wurde, strotzt nur vor tollen Lyrics. Beispielhaft kann hier gerne „City of Stars“ herbeigezogen werden. Ein Song, der noch Tage später nicht aus dem Gehörgang verschwinden will. Durch dies charmante Darbietung der Songs, gerade von Emma Stone und Ryan Gosling, werden schiefe Töne oder fehlende Sangeskraft gerne verziehen.. Eher übersteigt der Respekt vor der dargebotene Leistung und ein Soundtrack, der wie der Film in keiner Sammlung fehlen darf.

La La Land ist wahrlich ein Film, der nicht verpasst werden darf. Ein komplettes Kunstwerk, welches wahrscheinlich noch in vielen Jahren mit sehr viel Freude konsumiert werden wird. Hurra, dass der Film nun endlich für das Heimkino erscheint.

Regie: Damien Chazelle
Darsteller: Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend, J.K. Simmons, Rosemarie Dewitt
DVD-VÖ: 24.Mai 2017, STUDIOCANAL

Wir verlosen zum Heimkino-Start von La La Land 1x die Special Edition Blu-ray (Soundtrack enthalten) und 1x die Blu-ray + Soundtrack zum Film. Ihr wollt gewinnen? Dann schreibt uns bis zum 26.Mai eine Mail mit eurer Adresse und dem Betreff „LALA“ an gewinnen@bedroomdisco.de und mit etwas Glück habt ihr bald schon Post von uns in eurem Briefkasten!

 

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