Nancy und Albert führen seit 15 Jahren eine emotional unterkühlte Ehe, reden kaum noch miteinander, geschweige denn tauschen sie Zärtlichkeiten aus. Während Albert sich in seine Arbeit stürzt und immer sein wichtigstes Arbeitsgerät, sein Handy, mit sich führt, verbringt Nancy ihre Hausfrauen-Abende am Computer. Doch nicht irgendwelche Shopping-Seiten haben es ihr angetan – die Borderlinerin sucht nach Männern, die ihre Suche nach Liebe durch Schmerzen befriedigen können, denn Schmerzen scheinen der einzige Weg für sie zu sein etwas zu empfinden. Gelangweilt von ihrer Ehe und unfähig aus dem Kreislauf aus seelischen und körperlichen Schmerzen auszubrechen sucht sie jemanden, der sie davon befreit und ihrem Leiden ein Ende setzt. Diese Person scheint sie in Louis gefunden zu haben, doch diesen befallen während Nancys letzten Tagen Zweifel, ob er ihren Wunsch erfüllen kann.
Liebe durch Schmerzen oder Schmerzen, die zu Liebe werden. „Downloading Nancy“ zeigt ein Thema, das so selten bis gar nicht gezeigt wird und zwingt seine Zuschauer einen ungeschönten Blick auf eine Borderlinerin zu werfen, deren einzige Zuflucht der Schmerz ist. Mit Maria Bello hat man eine Hauptdarstellerin gefunden, die bisher zumeist neben einem männlichen Hauptdarsteller glänzte – eher als Beiwerk, aber eigentlich immer überzeugend. In diesem Film tritt sie aus dem Schatten und liefert eine grandiose Leistung, die diese kleine amerikanische Produktion, die angenehm unamerikanisch ausfällt, zu etwas Besonderen macht. Unamerikanisch, da der Film alle Seiten Nancys Krankheit zeigt und diese auch so explizit zeigt – was auch die absolut angebrachte FSK 18-Freigabe berechtigt. Sowohl die Sexdarstellungen, Selbstverstümmelungen als auch die seelischen Abgründe sind nichts für schwache Nerven und auch der Grund warum dieser Film wahrscheinlich kein großes Publikum finden wird.
Was er aber sicherlich verdient hätte. Denn letztlich ist „Downloading Nancy“ ein Drama über drei kranke Menschen, die mit ihrem Leben hadern und keinen Weg finden zu lieben. Ein Film über Liebe und Schmerzen, der weh tut – sowohl den Charakteren als auch den Zuschauern – einen aber nach dem Film mit dem Wissen zurücklässt einen der stärksten amerikanischen Independent Filme der letzten Jahre gesehen zu haben!
Downloading Nancy (USA 2008)
Regie: Johan Renck
Darsteller: Maria Bello, Jason Patric, Rufus Sewell, Amy Brenneman, Matthew Harrison
DVD-VÖ: 15. Januar 2010, Universum Film
FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
Im Kino sitzen immer so komische Leute, die laut mit ihren Snacks und Bier-Flaschen (!?!) rascheln. Also Zeit für ein paar DVDs, um dem Heimkino mal wieder richtig einzuheizen. Was kommt denn diese Woche in den Handel? Wir helfen euch im Veröffentlichungsdschungel auf der Höhe zu bleiben:
- Antichrist (als 1DVD- oder 2DVD-Version, VÖ 18.03.10)
- Orphan – Das Waisenkind (VÖ 18.03.10)
- (500) Days of Summer (VÖ 19.03.10)
- How I Met Your Mother – Season 4 (3 DVDs, VÖ 19.03.10)
- Jennifer’s Body – Jungs nach ihrem Geschmack (VÖ 19.03.10)
- Two Lovers (Filmkritik, VÖ 19.03.10)
Unser Tipp der Woche: (500) Days of Summer. „This is a story of boy meets girl. But this is not a love Story”, heißt es zu Beginn des Films, den wir in unserer Filmkritik als eine “zeitlose, sympathische und bittersüße Geschichte über die Liebe”, beschrieben (mehr gibt es hier zu lesen) – es lohnt sich!
Ich glaub ja du musst mal was riskieren. Ich finde du bist so ängstlich.
(Gitti – Alle Anderen)
Architekt Chris und seine Freundin Gitti machen Urlaub im Ferienhaus von Chris‘ Eltern. In der Einsamkeit von Sardinien wird die Zweisamkeit der beiden sehr unterschiedlichen Charaktere jedoch immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Der introvertierte Chris verliert sich bald auf der Suche nach der eigenen Identität, während seine aufgeweckte Freundin voller verrückter Ideen steckt. Als die beiden auf ein anderes deutsches Pärchen treffen und unterbewusst deren Beziehung mit der eigenen vergleichen leben sie sich immer weiter auseinander. Doch beim Versuch die Beziehung zu retten rudern Chris und Gitti immer wieder aneinander vorbei.
Maren Ades Film wurde bei der letztjährigen Berlinale mit zwei Silbernen Bären ausgezeichnet (Großer Preis der Jury & Beste Darstellerin für Birgit Minichmayr). Im Prinzip ist er das Portrait einer Beziehung, die (mit leichten Versprechern) in fast schon improvisierter Ehrlichkeit erstrahlt. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Beziehungsstreit und setzen den Zuschauer in die Rolle des Beobachters einer authentischen und vielschichtigen Beziehung. Manch einer mag von dieser Story, in der selten wirklich etwas passiert, gelangweilt sein. Lässt man sich jedoch auf “Alle Anderen” ein, weiß dieser durchaus zu Unterhalten, wenn man die Figuren erst einmal kennengelernt hat.
Der Film kommt heute in die Läden – ein guter Grund die Geschenktüte aufzumachen: Zusammen mit dem Verleih Prokino verlosen wir ein Exemplar der DVD! Alles was ihr dafür tun müsst ist uns eine Mail mit dem Betreff “Alle Anderen” und eurer Adresse an info@bedroomdisco.de zu schicken – mit etwas Glück flattert euch die DVD ins Haus! Einsendeschluss ist der 25. März! Viel Glück!
Alle Anderen (Deutschland 2009)
Regie: Maren Ade
Darsteller: Nicole Marischka, Birgit Minichmayr, Hans Jochen Wagner, Lars Eidinger, Paula Hartmann
DVD-VÖ: 11. März 2010, Prokino
Die Schlagzeile wird lauten: Die Auferstehung des Champs!
(Erik Kernan Jr. – The Champ)
Als sich Erik Kernan Jr. und der Champ treffen sind beide leicht angeschlagen: Eriks Berufs- und Privatleben befindet sich in einer Sackgasse, während der abgehalfterte ehemalige Boxer auf eben dieser lebt. Doch gerade durch eine Story über das Leben von „Battling Bob Satterfield“ erhofft sich der junge Sportjournalist seinen beruflichen Aufstieg – was ihm auch zu gelingen scheint: Die Nation ist gerührt und schon flattern die ersten Angebote ein, die ihm dabei helfen könnten aus dem Schatten seines Vaters, einem verstorbenen Radiomoderator, zu treten.
Doch alles soll anders kommen, denn die ersten Stimmen werden laut, dass Bob Satterfield schon tot ist und sich der Obdachlose nur für den Boxer ausgegeben habe. Verzweifelt sucht Erik nach Beweißen für die Wahrheit seiner Geschichte und steht schon bald am Scheidepunkt – wird er seiner eigenen Geschichte eine gute Wendung geben können?
Sport- und im besonderen Boxfilme sind nicht unbedingt Kassenfüller in Deutschland – ganz anders in Amerika. Und so wundert es nicht, dass nach „Ali“ und „Das Comeback“ mal eine andere Boxgeschichte, die mehr abseits des Boxrings stattfindet, in einen Film verwandelt wurde. „The Champ“ glänzt dabei nicht nur durch seine beiden Hauptdarsteller Samuel L. Jackson und Josh Hartnett, sondern gerade auch durch die gute Geschichte und deren gelungene filmische Umsetzung.
Den ganz großen Coup landet der Film zwar letztlich nicht, etwas zu steril wirkt der Film aufgrund seiner fast dokumentarischen Sicht auf die Geschehnisse, bildet aber trotzdem eine angenehmen Abwechslung zu den sonstigen amerikanischen Sportfilmen, die gerne mit viel Pathos auf die Tränendrüse drücken. Also alles im grünen Bereich, oder Champ?
Resurrecting the Champ (USA 2007)
Regie: Rod Lurie
Darsteller: Samuel L. Jackson, Josh Hartnett, Kathryn Morris, Alan Alda, Teri Hatcher
DVD-VÖ: 28. Januar 2010, Ascot Elite Home Entertainment
Häufig steht man in einem Elektrofachmarkt vor einem überdimensionalen Regal und wird erschlagen von einer Vielzahl an DVD-Neuerscheinungen – doch was lohnt sich und was sollte in euer Regal wandern? Hier unsere Tipps für diese Woche:
- Life on Mars: Gefangen in den 70ern – Season 2 (4 DVDs, VÖ: 8.3.10)
- Alle Anderen (VÖ: 11.3.10)
- Wickie und die starken Männer (VÖ: 11.3.10)
- Chéri (VÖ: 11.3.10)
- Julie & Julia (VÖ: 11.3.10)
- Las Bandidas (VÖ: 12.3.10)
- Zack and Miri make a Porno (VÖ: 12.3.10)
Unser Tipp der Woche: “Alle Anderen“, der letztes Jahr bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Darstellerin (Birgit Minichmayr) und mit dem Grossen Preis der Jury ausgezeichnet wurde!
Was läuft eigentlich so im Kino? Keinen Plan – hier ist einer: Die Kinostarts dieser Woche im Überblick:
- Alice im Wunderland – DAS Kinomärchen 2010 von Tim Burton und mit Johnny Depp
- Crazy Heart – Drama um einen gealterten und einsamen Country-Star
- Männer die auf Ziegen starren – abgedrehte Komödie mit George Clooney und Ewan McGregor
Außerdem noch:
- Boxhagener Platz
- Der Räuber
- Engel mit schmutzigen Flügeln
- Henri 4
- Hier kommt Lola!
- Pink Taxi
- Zwischen Himmel und Erde – Anthroposophie heute
Unser Tipp der Woche: Alice im Wunderland (hier ist unsere Kritik zu finden)
Wer kennt sie nicht? Die spannenden Geschichten von Sherlock Holmes (gespielt von Robert Downey Jr.)und seinem treuen Partner Dr.Watson (Jude Law), der ihm das ein oder andere Mal aus prekären Situationen hilft.
Der Film von Regisseur Guy Ritchie (Snatch) basiert auf den Romanvorlagen von Arthur Conan Doyle und spielt gegen Ende des 19.Jahrhunderts. In der Story erschüttert eine Serie vonFrauenmorden London. Den sechsten in Folge verhindert das brillante Duo in letzter Sekunde und schafft es dabei den von okkulten Mächten besessenen Lord Blackwood (Mark Strong) zu stellen. Dessen letzter Wunsch ist es kurz vor seinem Tod am Galgen Sherlock Holmes zu sprechen und prophezeit diesem, dass weitere drei Tote folgen werden. Dr.Watson der Arzt, erklärt Blackwood nach seiner Erhängung für tot. Doch dann kommt alles anders. Der dunkle Lord ist auferstanden, ein katatonischer Augenzeuge will alles gesehen haben. Zu allem Unglück taucht auch noch Sherlock Holmes hübsche Verflossene Irene Adler (Rachel McAdams) auf und intrigiert Holmes für ihre Zwecke. Es folgen tatsächlich drei weitere Tote die auf rätselhafte Weise umgekommen sind. Mit Raffinesse und Charme begeben sich Sherlock Holmes und Dr.Watson aufden steinigen Weg die mysteriösen Begebenheiten aufzuklären. Haben die beiden es wirklich mit höheren Mächten zu schaffen oder stecken hinter den Machenschaften Lord Blackwoods einfach perfekt instruierte Streiche eines Wahnsinnigen?
Der Film überzeugt durch die wundervoll adaptierte Kulisse eines tristen und grauen Londons zu Zeiten der industriellen Revolution. Mit oft ulkiger Liebe zum Detail lädt der Film zum Schmunzeln ein. Regisseur Guy Ritchie versteht es durch seine Umsetzungen die wirr anmutenden Gedankengänge des Meisterdetektivs zu offenbaren. Die rapide geschilderten Rückblicke von Holmes Analysen schärfen den Sinn und spornen zum Miträtseln an, die im Zeitraffer gedrehten Sequenzen mit sich anschließender Wiederholung in Normalzeit gewinnen eben durch diesen Effekt für sich.
Unterschwelliger Humor und Komik, ziehen sich auch bei den Protagonisten wie ein roter Faden durch den Film. Robert Downey Junior verpasst Sherlock Holmes als Detektiv zwischen Genie und Wahnsinn die ganz persönliche Note. Jude Law spielt famos den Dr.Watson, der dem manisch-depressiven Holmes als Freund und Partner zur Seite steht und einmal mehr das britische Understatement treffend verkörpert. Irene Adler die weibliche Personifikation des Schurkentums, wird von der sinnlich schönen Rachel McAdams gespielt, gefährlich bis unters Strumpfband.
Unerwartet lustig dieser actionreiche Krimi, wenn auch mit 128 Minuten Spieldauer etwas Sitzfleisch abverlangt wird. Einzig um das wortwitzige Duo Law und Downey Jr. zu sehen ist die Kinokarte ihren Preis wert. Ein Garant ist der Film dank Robert Downey Juniors’ Possenspiele zudem allemal. Zuletzt hat nur Jonny Depp in „Der Fluch der Karibik“ durch seine mit unterschwelligem, trockenem Humor gespickten Inszenierungen für sich so sehr überzeugen können.
Sherlock Holmes (2009 USA)
Regie: Guy Ritchie
Darsteller: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams, Mark Strong
Kinostart: 28.01.10, Warner Brothers
Ich werde dich vermissen, wenn ich morgen aufwache!
(Alice – Alice im Wunderland)
1862 machte Lewis Carroll eine Bootsfahrt auf der Themse und erzählte den drei Töchtern des Oxforder Dekans Lorina Charlotte, Edith Liddell und Alice Pleasance eine Geschichte, die den Ausgang zum bisher teuersten Kinderbuch aller Zeiten bedeuten sollte: “Alice im Wunderland” war geboren. Drei Jahre später entschied er sich zur Veröffentlichung des Buches, das bisher 24 Mal verfilmt wurde. Um die neuste Verfilmung von Regisseur Tim Burton soll es sich hier und heute drehen!
Alice ist mittlerweile 19 Jahre alt und hat ihre Abenteuer im Wunderland fast schon vergessen – wäre da nicht dieser immer wiederkehrende Alptraum von einem sprechenden Kaninchen und einer verrückten Welt. Verrückt wirkt die Welt um sie herum auch: Man verlangt von ihr Korsetts zu tragen und eine Gartenparty von Lord und Lady Ascot entpuppt sich als Verlobungsfeier, bei der der langweilige Sohn der Gastgeber Alice vor versammelter Mannschaft einen Antrag macht. Das ist zuviel für Alice und sie flieht hinter einem Kaninchen hinterher zu einem Loch eines Kaninchenbaus – und fällt hinein.
Unten angelangt, befindet sich Alice nicht etwa im Kaninchenbau, sondern in einer mysteriösen Welt mit sprechenden Tieren, wo sie schon erwartet wird. Denn die Prophezeiung besagt, dass Alice das Volk aus der Tyrannei der Roten Königin befreien und der geliebte und gütige Weiße Königin in der Schlacht zur Seite stehen wird. Doch dafür muss sie den großen und mächtigen Jabberwocky, ein drachenähnliches Geschöpf, erschlagen – was so gar nicht nach Alice’ Geschmack ist. Aber na ja – ist ja alles nur ein Traum…oder etwa nicht?
Tim Burton ist ja bekannt für seinen Gothic-Stil und die ausgefallenen Designs seiner Filme, wobei er mit „Charlie und die Schokoladenfabrik“ auch schon eine Kinderbuchadaption kunterbunt umgesetzt hat. Doch wirklich überzeugend war weder dieser Film noch seine blutige Musical-Verfilmung „Sweeny Todd“ aus dem Jahr 2008. Wie also verhält es sich mit der Alice-Geschichte?
Machen wir es kurz: Burton schafft es endlich seine dunklen, verspielten Designs mit knalligbunten Welten a la „Charlie und die Schokoladenfabrik“ zu verbinden und schafft mit „Alice im Wunderland“ DAS Kinomärchen 2010. Selten gab es einen Film mit so viel Liebe zum Detail, der auch gerade durch die neuste Filmtechnik profitiert – denn die Animationen fügen sich trotz der absurden Figuren gut mit den realen Schauspielern zusammen und zeigen ein mal mehr Burtons großes Plus: Seine Phantasie!
Wie immer im Boot: Johnny Depp, mit der Paraderolle als verrückter Hutmacher, und Burtons Frau Helena Bonham Carter als böse Rote Königin. Doch weitaus erwähnenswerter ist die Besetzung der Titelrolle Alice, die Burton mit der jungen australischen Newcomerin Mia Wasikowska und nicht mit einer bekannten Schauspielerin besetzte. Dieser Griff erweißt sich als Gewinn, denn sie füllt ihre Rolle sehr lebhaft aus und ist mal wieder ein junges unverbrauchtes Gesicht.
Wer mal wieder Kind sein will oder sich einfach in eine wundersame Welt entführen lassen will, sollte „Alice im Wunderland“ unbedingt eine Chance geben – hier gibt es sowohl den abgedrehten Burton-Stil mit viel liebe zum Detail, als auch eine Geschichte, die wohl den meisten schon seit Kindestagen ans Herz gewachsen ist. Und das Ganze in 3D!
Alice in Wonderland (2010 USA)
Regie: Tim Burton
Darsteller: Mia Wasikowska, Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Anne Hathaway, Crispin Glover
Kino-Start: 04. März 2010, Walt Disney Pictures
Jede Woche kommen ein Haufen neuer DVDs in die Läden – wie soll man da noch den Überblick behalten? Ganz einfach – durch die Bedroomdisco-DVD-Wochenvorschau! Diese Woche im neu im Angebot:
Heroes – Season 3 – Box 2 (3 DVDs – VÖ: 04.03.10)
Der Informant! (VÖ: 05.03.10)
Family Guy: Irgendwo, irgendwie, irgendwann auf der dunklen Seite (VÖ: 05.03.10)
Futurama – Movie Collection ( 4 DVDs – VÖ: 05.03.10)
Tramnitz & Friends (4 DVDs – VÖ: 05.03.10)