Nur noch zwei Tage dann erscheint endlich das neue Kraków Loves Adana-Album. Wir erinnern uns: Es ist ca. zwei Jahre her, dass wir dem Debütalbum ‘Beauty‘ des Duos verfielen und ihnen gar nach Berlin zu einem Konzert folgten. Und womit? Mit Recht! Daher ist die Vorfreude bei uns groß ‘Interview‘ endlich in den Händen zu halten – heute gibt es aus gegebenem Anlass aber erstmal Kraków Loves Adana im Bedroomdisco Interview!
1.) Steckbrief:
- Name: Kraków Loves Adana
- Bandmitglieder (Namen): Deniz Cicek || Robert Heitmann
- Gründungsjahr: 2007
- Standort: Germany
- aktuelles Album: INTERVIEW
2.) Fragenkatalog:
- Es ist fast zwei Jahre her, dass ihr ‘Beauty’ herausgebracht habt und auf Tour wart, jetzt wird ‘Interview’ veröffentlicht – wie habt ihr die Zwischenzeit verbracht bzw. habt ihr direkt weiter an neuen Songs gearbeitet oder erstmal eine Pause gemacht?
Nach der Tour zu ‘Beauty’ haben wir an neuen Stücken gearbeitet und diese dann Johann an Weihnachten per Post zukommen lassen. Danach verstrichen zwei Monate bis wir sie Ende Februar/Anfang März 2011 im Clouds Hill Studio aufnahmen.
- Welche Ziele hattet ihr euch vor der Produktion von ‘Interview’ für euer zweites Album gesteckt bzw. habt ihr euch an sich mit Themen wie Erwartungshaltung oder Veränderung/Weiterentwicklung beschäftigt?
Natürlich gab es eine Art Erwartungshaltung und den Wunsch nach Veränderung und Weiterentwicklung. Aber in so einer Situation merkt man schnell, dass man da rational nicht weiterkommt. Alle Vorsätze wichen letztendlich einem Innehalten, einer Art Frage-Antwort-Spiel mit sich selbst und vor allen Dingen einer Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen und Ängsten. Ehrlich gesagt steckte ich zu der Zeit in einer persönlichen Krise, welche den Entstehungsprozess der Songs gleichermaßen aufgehalten wie auch vorangebracht hat.
- Hat sich für ‘Interview’ etwas daran geändert wie ihr an euren Songs arbeitet?
An der Art, wie die Songs in erster Linie entstehen, hat sich eigentlich kaum etwas geändert. Doch es gab ein paar Ausnahmen. ‘Sit in the Movies and Cry’ zum Beispiel habe ich auf dem Klavier komponiert und es im Nachhinein auf Gitarre transferiert. Das war neu. Bei den Aufnahmen zu ‘Beauty sind wir völlig unerfahren und unbeschwert an die Sache herangegangen. Der Entstehung von ‘Interview’ versuchten wir zunächst mit Rationalität zu begegnen, welche allerdings nicht lange haltbar war.
- In ‘Avantgarde’ heißt es: “No you shouldn’t care what the others say” – interessiert euch eigentlich persönlich was über eure Musik geschrieben wird bzw. beeinflusst euch das in irgendeiner Art?
Was Kritiker über uns schreiben, hat keinen Einfluss auf unsere Musik. Das o.g. Zitat soll vielmehr zum Ausdruck bringen, sich von den Erwartungen und Projektionen seiner Mitmenschen frei zu machen und sich weniger darüber zu definieren, wie andere einen sehen und haben wollen. ‘Avantgarde’ ist aus einer tiefen Traurigkeit und Verzweiflung heraus entstanden. Das erwähnte Zitat kann man dabei als Trost auffassen.
- Was inspiriert euch zu euren Lyrics? In welchen Situationen schreibt ihr an Songs?
Inspiration finden wir in in erster Linie visuell, aber auch unterbewusst. Songs entstehen dabei meist in Momenten vollkommener Klarheit und Ruhe.
- Wie, wo und wie lange fand die Produktion von ‘Interview’ statt? Was war der beste, was der schlimmste Moment während der Aufnahme? Was ist die meisten erzählte Anekdote?
Die Produktion fand Ende Februar / Anfang März 2011 im Clouds Hill Recordings in Hamburg statt. Der beste Moment war als wir die Instrumental-Aufnahmen beendeten. Der schlimmste folgte, als wir versuchten, uns danach direkt alles anzuhören. Wir (Band & Produzent Johann Scheerer) waren einfach noch zu sehr mit den Aufnahmen verbunden, um zu Erkennen, in welche Richtung ‘Interview’ gehen würde.
- ‘Silver Screen’ ist unser Lieblingssong auf dem Album – könnt ihr erzählen worum es darin geht, wie der Song entstand bzw. ob es eine Geschichte dahinter gibt?
Das Gerüst zu ‘Silver Screen’ ist sehr spontan innerhalb kürzester Zeit entstanden. Inhaltlich möchte ich mich dabei nicht festlegen, es ist ein sehr assoziatives Stück und drückt vielmehr ein Gefühl als eine bestimmte Wahrheit aus.
- Zu ‘Avantgarde’ habt ihr auch selbst das Video produziert, was war die Idee zum Video?
Wir wollten etwas mit Masken ausprobieren und dabei ist spontan das Musikvideo zu ‘Avantgarde’ entstanden.
- Was sind eure nächsten Pläne?
Tour Ende März / Anfang April || Neue Songs || Aufnahmen
- Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade Musik macht?
Wir befinden uns beide in der Endphase unseres Hochschulstudiums.
- Das haben wir 2011 gelernt?
Everything will be okay in the end. If it’s not okay, it’s not the end.
- Eure Top 3 Alben aus 2011 bisher? Warum?
Den Soundtrack zu ‘Drive’ finden wir sehr inspirierend.
- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?
DESIRE – Don’t call
CHROMATICS – Night Drive
- Welcher Song bringt euch jedes Mal wieder zum Tanzen?
Wir tanzen nicht.
- Habt ihr mittlerweile eine bessere Idee davon wie eure persönliche ‘Bedroomdisco’ aussehen würde?
Leider nein.
Der formidable Ohrwurm-Hit ‘15 to 20‘ swingt noch im Hinterkopf, doch es ist wieder Zeit für neue Songs der Phenomenal Handclap Band. Und so haben die sechs New Yorker letzte Woche endlich ihr neues Album ‘Form & Control‘ veröffentlicht – darauf ist unter anderen auch ‘The Right One‘ zu finden – ein nicht minder eingängiges Kreativ-Feuerwerk mit discoidem Synth-Sound, das auch in Videoform einen dem futuristischen Klang entsprechenden Anstrich bekam. Natürlich mitsamt gekonntem Power Rangers-Abgang! Sehens- und tanzenswert!
River runs to something new
Looking for that deeper loom
Well, isn’t that what people do?
Even when the party’s through
I could go all night, it’s true
Keeps my thoughts away from you
(Kristofer Åström – Full Moon)
Kristofer Åström kann man sicherlich als einen der umtriebigsten und produktivsten der schwedischen Singer-Songwriter-Gilde bezeichnen, ist er doch nicht nur Frontmann der Rockband Fireside, nein mit ‘From Eagle To Sparrow‘ erscheint diese Woche auch seine mittlerweile 14. Solo-Veröffentlichung (EPs und Alben zusammengerechnet). Von Abnutzung oder Fließband-Ware kann man aber beileibe nicht sprechen.
‘For You‘ eröffnet den neuen Reigen von Åström-Liedern: ein Lagerfeuer-Song im Folk-Gewand mit ausladendem Mundharmonika-Gebrauch, reduziertem Percussions und obligatorischen Gitarren-Einsatz – nur das Knistern des Feuers fehlt noch. Schon beim zweiten Song ist von dieser Western-Romantik keine Spur mehr, rückt der Schwede doch noch etwas näher, lässt einen in seine Gefühlswelt ein und baut in ‘Queen Of Sorrow‘ eine sehr intime Atmosphäre auf, der man sich nur schwer entziehen kann. Kaum hat man sich darauf eingelassen und die melancholische Stimmung in sich eingesogen, wird man auch schon wieder von ‘Loupita #5‘ per verträumt/verspieltem Gitarrenspiel rein instrumental auf schönere Pfade geführt – es kann ja auch nicht immer um die Königin der Reue, des Bedauerns und des Kummers gehen.
Überhaupt windet sich Åström auf ‘From Eagle To Sparrow’ immer wieder durch Gefühlsschichten, mal etwas beschwingter, mal melancholisch betrübt, um an der nächsten Ecke wieder in eine andere Laune zu verfallen. Klingt inkonsequent, aber verhält es sich nicht auch in etwa so mit dem wahren Leben? Zur Vorgängerplatte ‘Sinkadus‘ werden die Rockeinflüsse zurückgeschraubt und mit Rücksicht auf Themen wie Liebe, Trauer, Einsamkeit und Neubeginn vielseitig, alleine oder mit Band, vertont, was den Herren innerhalb der letzten Jahre bewegt hat.
Herzstück der Platte ist dann ‘Full Moon‘, ein an sich einfaches, sich jedoch in seiner Schönheit über fast neun Minuten entfaltendes Stück, das den Schweden mit aller Nachhaltigkeit nicht nur als einen der produktivsten, sondern auch als einen der gefühlvollsten und damit besten seiner Zunft zeigt. Allein die Atmosphäre, die sich hier über die dreifache Norm-Länge eines Pop-Songs nur durch den Einsatz einer Akustik-Gitarre, von Mann-Frau-Gesang und einem den Song ab und an unterliegendem Sound-Sample aufbaut, verlangt einem allen Respekt ab und wäre schon den Kauf der Platte wert!
‘The Long Run‘ nimmt diese Stimmung auf, zeigt sich dagegen aber etwas beschwingter und leitet damit perfekt über zu ‘Strong & Tall‘, das dann ganz unbeschwert poppig daher kommen darf: “…I can’t fight it no more and I can’t fight you and all the stupid things you makin’ me do. I can’t fight it, I try to give it up and start a new…”
‘Come Summer‘ bremst alle Unbeschwertheit kurz darauf wieder aus, schwelgt in Sommer-Erinnerungen, musikalisch vertont mit ausnahmsweise mal einer E-Gitarre und für den Schweden ungewohnt viel Hall auf dem Gesang. Letztlich wird man von ‘Forget About It‘ entlassen, nachdem man sich noch ein mal fesseln und fast von der Sogkraft des sich immer weiter steigernden Songs verschlucken lassen hat. ‘From Eagle To Sparrow’ ist wie eine Achterbahnfahrt durch die Gefühlswelt, die gerade an den ruhigen Stellen seine Klasse entfaltet und noch lange nachhallt, sodass es einem schwer fallen wird, den letzten Zeilen, die Kristofer Åström an die Hörer der Platte richtet, nachzukommen: “Forget About It”
Manche Bands scheinen sich gegründet zu haben, um Konzerthallen umzuschichten und mit ihren mitreisenden Auftritten das Publikum zu Höchstleistungen anzutreiben – so gesehen ein Nehmen und Geben. Eine vorzeige Live-Band ist in dieser Hinsicht die schwedische Gruppe The Sounds, die auch von sich selbst sagen: “Our shows are energy, just pure energy! We have the best fans and it really triggers us when we see our crowd go nuts. That makes us play better. They make us play better.” Und so zählen nicht nur Dave Grohl, Quentin Tarantino, die Strokes oder Britney Spears zu den Fans der Band – nein, die Konzerthallen sind auch ansonsten immer gut gefüllt, denn jeder weiß mittlerweile, was die Band hier noch mal auf den Punkt bringt: “The party always starts and ends with The Sounds!“
Demnächst kann man die Party wieder am eigenen Leib erfahren – hier die noch ausstehenden Tour-Termine der Sounds:
Für das Konzert am Sonntag in der Batschkapp Frankfurt verlosen wir 2×2 Gästelistenplätze – ihr wollt hin, dann schreibt uns bis zum 25.02. eine Mail mit eurem Namen und dem Betreff ‘The Sounds’ an gewinnen@bedroomdisco.de – wir wünschen viel Glück!
Eigentlich gibt es nichts, nein wirklich nichts über Rhye zu erzählen, außer das Los Angeles die Heimatstadt ist, wir hier von einem Duo reden und ‘Open‘ die allererste Single ist. Das wars schon. Da das alles auch erst Anfang Februar im Internet auftauchte, ist es also wirklich heiße Ware, die wir euch hier vorstellen. Es gibt wohl auch schon die ‘Open EP’ zu erstehen.
Trotz diesem überraschenden Erscheinen auf gefühlt Millionen Blogs, gibt es schon ein Video, das bei youtube bereits von der Plattform genommen wurde. Wer es trotzdem sehen möchte, geht einfach HIER drauf!
“I know my life’s not gonna change And i’ll live through all these wasted days Never thought that I’d end up this way And I know it’s gonna stay the same.”
(Cloud Nothings – Wasted Days)
Der junge Dylan Baldi aus Cleveland hat mit seiner Band Cloud Nothings im Zeitraum von anderthalb Jahren schon drei Alben veröffentlicht. ‘Attack On Memory‘ ist sein neuestes Werk und auch sein bisher spannendstes.
Während die beiden Vorgänger ‘Turning On‘ und ‘Cloud Nothings‘ noch durch eingängigen und schnellen Schrammel-Surf-Pop-Punk glänzten und fast gänzlich auf Produktionshilfen verzichteten, hat sich Baldi diesmal von Starproduzent Steve Albini (Nirvana, Pixies) einen komplett neuen Sound zimmern lassen. Der Sound ist deutlich fetter geworden ist und Cloud Nothings ist jetzt nicht mehr nur LoFi-Garagen-Rock, man hört deutlich den Einfluss eines Studios. Die Gitarren drücken jetzt so richtig und Dylan rotzt seinen Gesang so herrlich, wie nie zuvor. Mit seiner herrlichen Scheißegal-Mentalität singt sich Dylan durch die Stücke und bietet in knapp 34 Minuten und nur 8 Songs seine eigene Idee der Weiterentwicklung seines rohen Stils an. Bereits der Opener ‘No Future/No Past‘ gibt die neue Richtung vor: Spröde Gitarrenriffs, ein schleppender Bass und ein schepperndes Schlagzeug kommen da zusammen. Langsam baut sich eine verstörend-gefährliche Stimmung auf, die eine fast hypnotische Wirkung entfaltet und gelungen auf den Rest von ‘Attack On Memory’ einstimmt. Darauf folgt das ungestüme ‘Wasted Days‘, das zunächst wie gewöhnliche Cloud Nothings Nummer klingt, bis die Band dann nach drei Minuten einen Gang runterschaltet. Es folgen prächtige sechs Minuten voller feinstem Herumgejamme, bei dem jede Freestyle-Jazz Kapelle neidisch zu Baldi und seinen Jungs hinüber schielt. Man merkt den Cloud Nothings den Spaß am Spielen deutlich an, während sich der Frontmann in Ekstase spielt und singt. ‘Fall In‘ kommt dann zum Ausgleich deutlich einfach gestrickter daher, ein sonniger Pop-Punk Song wie er im Buche steht. Ein eingängig fröhlicher Refrain animiert zum mitgröllen und biedert sich geradezu an unter die Skate Videos dieser Saison gelegt zu werden. Alle Akkorde in ‘Fall In’ sind einfach gehalten, es gilt sich bloss nicht in Komplexität zu verlieren.
‘Attack On Memory’ macht seinem Namen alle Ehre: Das Album erinnert zu nicht unerheblichen Teilen an ein Best-Of des Punks vom Ende der 80er und Anfang der 90er. Es ist schnell, das Schlagzeug ist laut, die Gitarre ist deutlich und der Gesang ist auf genau die richtige Weise rumpelig-emotional und wütend-verzweifelt. Hinzu kommen die schon angesprochenen eingängigen Melodien und die, wie sollte es anders sein, aufrührerisch-rebellischen Texte. Aber vor allem klingt ‘Attack On Memory’ herrlich roh und ungeschminkt und ist ein krachiges Album geworden, das hörbare Spielfreude birgt. Hut ab Mr. Baldi.
Als großer Bewunderer des New Yorker Indie-Gespanns The Drums nimmt sich der dänische Produzent und DJ Trentemölle die Nummer ‘Days‘ vor, die eine Auskopplung aus dem zweiten Album der Band ‘Portamento‘ ist. Nach eigener Aussage der Drums geht es in dem Song vorallem um eins: Veränderung. Wenn das kein perfekter Titel für einen Remix ist…
Katerstimmung, Fiepen im Ohr und den Anker zur Sicherheit mal lieber geworfen lassen – Sonntag ist nicht nur der Tag des Herrn (“Halleluja“), sondern auch der Tag der Regenerierung bzw. des wieder Mensch-werdens. Diesen Prozess musikalisch zu unterstützen müht sich wöchentlich unser Soundtrack des Sonntags – heute dabei: Big Deal. Das Duo Big Deal ist an sich noch relativ frisch in der Musik-Auslage, haben Kacey Underwood und Alice Costelloe doch gerade erst vor ca. 2 Wochen ihr Debütalbum ‘Lights Out‘ via Mute veröffentlicht und versammeln darauf ganz wundervolle Songs zwischen verträumten Noise-Momenten und poppigen Balladen. Dabei verbinden sie nur ihre beiden Stimmen und eine Akustik- bzw. eine E-Gitarre zu ihrem Sound. Davon wie eingängig das Ganze ist, kann man sich zum Beispiel anhand des gerade veröffentlichten Videos zur nächsten Single ‘Talk‘ (VÖ: 30.03.) überzeugen. Wir wünschen ein schönen Sonntag!
Big Deal Tour:
04.03. Studio 672, Köln
05.03. Roter Salon, Berlin
Im Rahmen von Beatport Live haben M.A.N.D.Y. und Kris Wadsworth am 15. Februar aufgelegt. Aber nicht in einem bekannten Club, sondern in einem schlichten weißen Raum, in dem zwei Kameras installiert waren. Der Kenner weiß sofort, die Idee ist angelehnt an das weltweit überaus erfolgreiche und massentaugliche Boiler-Room Konzept, bei dem DJs irgendwo (z.B. in ganz einfachen Räumen) auflegen und das ganze live im Internet gestreamt wird. So geschehen bei M.A.N.D.Y. und Kris Wadsworth. Zwar ist es visuell gesehen nicht wirklich ein Stimmungsfeuerwerk, aber es geht ja ums Tanzen und das lehren Sie auf jeden Fall mit ihrem zweistündigen Mix. Und sind wir ehrlich: Das ist jawohl ein DJ-SETurday, der das Konzept Bedroomdisco nicht besser aufgreifen könnte!