Scheiben

DANGERS OF THE SEA – Dangers Of The Sea

Eigentlich passt bei ‘Dangers Of The Sea’ ja alles – Frontmann Andreas Bay Estrup trägt gerne Karo, ist mit ordentlichem Bartwuchs gesegnet, singt in bester Folkmanier hauptsächlich über die Liebe und schart Mitglieder von Efterklang, Slaraffenland und Saybia um sich. Da kann doch eigentlich nichts schief gehen!

MS MR – Secondhand Rapture

Wie schlängelte sich ‘Hurricane’ letztes Jahr durch die Blogosphäre, jeden streifend, der sich auch nur im Entferntesten mit Musik auseinandersetzte und einen wahren Hype auslösend. Es folgte die EP ‘Candy Bar Creep Show’ und der Mantel aus Elektro-Art-Pop und Wave legte sich wundersam über sämtliche Genreelemente. Wer hinter MS MR steckte, wurde so nach und nach enthüllt. Die New Yorker Lizzy Plapinger und Max Hershenow.

THE NATIONAL – Trouble Will Find Me

Ein neues Album von The National – niemand hatte so richtig damit gerechnet, und umso schöner war die Überraschung, als die 5 New Yorker erst vor kurzem fast beiläufig auf Facebook ankündigten, dass mit ‘Trouble Will Find Me’ neues Material erscheinen würde.

THE NEIGHBOURHOOD – I Love You

Nach dem Hype ist vor dem Hype? Ein Jahr musste man auf das Debütalbum von the Neighbourhood warten und nun fällt es denkbar schwer ein ‘I Love You’ über die Lippen zu bekommen.

GUARDS – In Guards We Trust

Der Sechzigerjahre-Retro-Pop, der halliger Flower-Psychedelia-Rock von Guards versprüht unverkopfte Leichtigkeit. Alles ist so wunderbar vollgepackt mit Elan. ‘In Guards We Trust’ ist ein sonnengeflutetes Album mit extremem Lo-Fi-Charme und hübsch arrangierten Chören. Nie passiert zu viel und nie passiert etwas besoners Überraschendes – doch immer schraubt sich die Musik der drei New Yorker in glücksgeflutete Sphären.

SHE & HIM – Volume 3

Das wichtigste Thema ist und bleibt die Liebe. Vor allem Künstler und Musiker haben immer wieder einen Beitrag dazu zuliefern. So auch She & Him, die auf ihrem neuen Album ‘Volume 3′ ausführlich alle Facetten der Gefühle besingen. Ob das auf Albumlänge geht oder doch irgendwann anstrengend wird, könnt ihr hier lesen.

EXAMPLE – The Evolution Of Man

Das neue Example Album ist im Gros stilistisch ähnlich zum Vorgänger Album, wenn auch etwas härter. Sicher ist: für jeden, der Bock auf Electro-Dubstep-Rap und Abgehen hat bietet dieses Album genug Songs.

PEACE – In Love

Mit ihrer EP ‘Delicious’ erregte das Birminghamer Indie-Rock-Quartett Peace vor allem in Großbritannien Ende 2012 schon großes Aufsehen. Nun ist das Album mit dem schönen Titel ‘In Love’ da. Und es dürfte schwer sein, nicht das kribbelnde, spannungsgeladene Gefühl frischer Verliebtheit zu verspüren, wenn man durch ist mit den zehn Granatensongs. Dieses Album fühlt sich an wie die pure Befreiung, wie die reinste, packendste Musik. Wie eine ungepanschte Droge, wie Liebe eben.

KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI – Expedition Ins O

Was Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi mit ihrer Musik und dem neuen Album ‘Expedition ins O‘ schaffen, ist… Ja, was ist das eigentlich?

URBAN CONE – Our Youth

Das Debut der fünf Babyfaces von Urban Cone aus Stockholm ist da! Wer schon von ihnen gehört hat, hat sich sicherlich in die fantastische Teenie-Sommer-Hymne ‘Urban Photograph’ verliebt. Markantes Synthieriff, tanzverliebtes Schlagzeug, dezente Gitarre und jugendlicher, haarfeiner Gesang – und trotz aufbrausendem Outro immer das Gefühl, der Song hätte noch doppelt so lang sein können. Der ohrenbetäubende, üppige Indie-Elektro-Pop reißt jeden mit, der offen ist für eine Portion adoleszenter, ungestüm-kitschiger Poppigkeit.

YOUNG GALAXY – Ultramarine

Zum Wetter passend, haben wir hier ein Album, das euch die Zeit mit Freunden und der Sonne noch etwas versüßen könnte. Young Galaxy haben am Freitag ihr viertes Album ‘Ultramarine’ veröffentlicht und wir haben reingehört!

DEERHUNTER – Monomania

Nach dem träumerischen ‘Halycon Digest’ besinnen sich Deerhunter mit ‘Monomania’ wieder auf ihren Punk-Ursprung und legen damit ihr bisher stärkstes Album vor.

COSMIN TRG – Gordian

Das zweite Album von Cosmin TRG steht dem Erstling in Sachen Qualität in nichts nach, vollzieht allerdings einen Stilwechsel.

YEAH YEAH YEAHS – Mosquito

‘Mosquito’ wird vermutlich nicht unser Lieblingsalbum der Yeah Yeah Yeahs werden, und trotzdem begeistert es durch eine mitreißende Vielschichtigkeit und Experimentierfreude. Und es zeigt, dass sie im Gegensatz zu vielen anderen Bands, mit denen sie vor zehn Jahren emporstiegen, noch lange nicht am Ende der Leiter angekommen sind.

DAVID LEMAITRE – Latitude

Nach der ersten EP ‘Valediction’ erscheint nun David Lemaitres Debütalbum, das beschwingt und leicht von Reiselüsten und Sehnsüchten erzählt. Sanfte Folkspielereien verschmelzen hier mit modernem Indie-Pop und elektronischen Elementen. Mit einer bittersüßen Note von Melancholie und beherzter Fröhlichkeit gelingt es Lemaitre, sich wunderbar in Tagträume zu verlieren.