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	<title>Bedroomdisco. &#187; Interviews</title>
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		<title>BURNING EAGLE FESTIVAL &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Festival im Wandel bezeichneten wir das Kenner- und Liebhaber-Festival Burning Eagle letztes Jahr, war 2012 doch die letzte Ausgabe vor dem Umschwung der Veranstalter, denn man will von einem Frühjahres-Indoor-Festival den Sprung zum Sommer-Outdoor-Festival wagen. In ca. zwei Monaten wird das Festival stattfinden, Grund genug mal nachzufragen - zwei Festival-Macher standen uns Rede &#038; Antwort!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als Festival im Wandel bezeichneten wir das Kenner- und Liebhaber-Festival <strong>Burning Eagle</strong> letztes Jahr, war 2012 doch die letzte Ausgabe vor dem Umschwung der Veranstalter, denn man will von einem Frühjahres-Indoor-Festival den Sprung zum Sommer-Outdoor-Festival wagen. In ca. zwei Monaten wird das Festival stattfinden, Grund genug mal nachzufragen, wie der aktuelle Planungsstand ist, was sich hinter den Kulissen zurzeit alles tut und ob man mit der geplanten Vision schon am Ende der Fahnenstange Änderung angelangt ist oder sich noch weitere Neuerungen in den Hinterköpfen der Macher festgesetzt haben &#8211; <strong>Dennis Adler</strong> &amp; <strong>Henrik Junger</strong> im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-20667" title="Burning Eagle Festival - Interview" alt="" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/BEF2013-Web.jpg" width="290" height="410" /></p>
<p><strong>1. Steckbrief:</strong><br />
<strong>- Name:</strong> Burning Eagle Festival 2013<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2006<br />
<strong>- Standort:</strong> Listhof Reutlingen<br />
<strong>- Termin:</strong> 26. + 27. Juli 2013<br />
<strong>- Preis:</strong> 27 EUR VVK<br />
<strong>- Besucher:</strong> 1.000</p>
<p><strong>2. Fragenkatalog:</strong><br />
<strong>- Ein Festival im Wandel &#8211; das Burning Eagle Festival zieht von drinnen, nach draußen, von April in den Juli &#8211; wie kam es zu dem Wunsch nach Veränderung, welche Chancen und welche Gefahren seht ihr darin?</strong><br />
Es ist nicht wirklich ein Wunsch nach Veränderung. Wir bleiben uns ja treu und folgen konsequent einem Traum. Das Wort Wandel gefällt uns da besser. Wir hatten ja von Anfang die Sehnsucht nach einem Refugium, in das man sich aus der modernen Schnelllebigkeit einfach mal zurückziehen kann. Ein Refugium, in dem Wunschträume als Antrieb stehen und nicht in Passivität und Resignation versinken. 2013 dürfen wir uns also wandeln &#8211; und unter freiem Himmel, umgeben von Bäumen, verzaubert von Natur einfach mal genießen. Und Gefahren? Gefahren sind out. Und führt nur zur Resignation. Da machen wir uns keine Gedanken.</p>
<p><strong>- Welche Hoffnungen setzt ihr in den Umzug?</strong><br />
Wir hoffen, dass das Festival auf dem Umweltbildungszentrum Listhof seine pure Idee präsentieren kann. Wir wollen ja ein Forum für gute Musik und Lebensqualität sein. Und den einen oder anderen unter Euch positiv überraschen und ein jeder, ob Zuschauer, Musiker, Journalist oder Sponsor ein Teil vom ganzen wird.<br />
<strong><br />
- Gibt es Dinge, die erst durch den Umzug möglich wurden? </strong><br />
Man muss hier auch einmal sagen, dass der Umzug erst möglich wurde, weil sich das Festival über Jahre regional etabliert hat und somit die Stadt Reutlingen überzeugte. Ohne die Unterstützung der Stadt Reutlingen und vor allem durch Klaus Kupke vom JugendArt wäre das Festival jetzt nicht auf dem Listhof. Es ist schön zu sehen, dass sich das Festival diese Anerkennung, dieses Vertrauen erarbeiten konnte. Die schönsten Dinge im Leben entstehen ja mit der Zeit. Wir sind gespannt, was die Zeit uns noch bringen wird. Wir sind da sehr geduldig.<br />
<strong><br />
- Im Vergleich zu den bisherigen Arbeiten am Festival, wie es zuvor veranstaltet wurde, wieviel mehr Arbeit und Aufwand ist es nun das Festival umzustrukturieren? </strong><br />
Es ist unglaublich viel Arbeit. Vor allem im ersten Jahr des Umzuges. Wir planen ja schon seit Herbst 2011 am Umzug. Es gibt viel zu tun. Wenn wir wirklich darüber nachdenken würden, was wir da eigentlich machen, dann würden wir Angstzustände bekommen. Aber man darf darüber nicht nachdenken. Leidenschaft hat ja den tollen Nebeneffekt, dass man nicht zu viel über die Dinge nachdenkt, die man macht. Klar, man kann auch auf die Schnauze deswegen fallen, aber bisher sind wir noch nicht ausgerutscht. Und die Arbeit macht auch tierischen Spass. Wir haben nämlich ein tolles Team.<br />
<strong><br />
- Neben dem Termin und der Örtlichkeit &#8211; was wird sich noch verändern am Burning Eagle Festival in 2013?</strong><br />
Es wird sich einiges verändern: Ab 2013 erwarten den Zuschauern neben der hohen Qualität an Musik auf den zwei neuen Bühnen auch nur ausgewählte Produkte an unseren Ständen. Alles unter dem Motto: Mensch, Kultur, Natur. Es geht darum, dass wir gemeinsam entdecken und gemeinsam genießen. Es soll ein Zusammenfinden sein, in dem Menschen für einen Moment die Welt vergessen und in eine andere Welt hüpfen. Vielleicht wird es ja ein Ort, in dem man wieder zurück zu den wichtigen Dingen des Lebens findet.</p>
<p><strong>- Wie sehen die Visionen/Träume für die Zukunft noch weiter aus?</strong><br />
Keine Ahnung. Irgendwie lassen wir das laufen. Aber vielleicht verlieben sich ja ein paar junge Menschen bei uns auf dem Festival. Das wäre doch eine schöne Geschichte. Und dann erleben diese Zuschauer eine tolle Zeit in ihrem Leben und erinnern sich daran zurück, dass sie sich auf dem Festival verliebt haben. Das wäre doch was. Der Gedanke gefällt uns irgendwie. Und die Zukunft? Ach, die ist immer so weit weg. Stück für Stück geht es voran. Wir haben uns noch nie wirklich überlegt, wo wir wann mit dem Festival sind. Es geht eh seinen Weg. Einfach laufen lassen. Wird schon.</p>
<p>Wir leben heute ja in einer sehr schnelllebigen Gesellschaft. Es ist eine Generation der unbeschränkten Möglichkeiten. Jeder will alles erleben und nichts verpassen. Diese Schnelllebigkeit zeigt sich überall: Heute will man mal kurz hier arbeiten, mal kurz dort leben, mal kurz lieben. Man will sich alle Möglichkeiten offen halten. Wir glauben, diese Grenzenlosigkeit birgt eine große Fallhöhe. Da wir sowieso immer mehr verpassen werden, als erleben. Wir wollen zurück zu den Wurzeln. Ein wenig Ruhe bieten, in all der Schnelllebigkeit. Vielleicht findet man ja auch ein paar Werte an unserem Wochenende.</p>
<p><strong>- Als Außenstehender kann man nie richtig die Arbeiten an einem Festival nachvollziehen &#8211; welche Prozesse laufen zurzeit im Hintergrund?</strong><br />
Das kann man nicht alles schreiben <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Es sind auf jeden Fall sehr, sehr, sehr viele Exceltabellen, Meetings, Papierkram. Ein Festival zu organisieren ist gar nicht so sexy, wie man immer denkt. Es ist unglaublich viel Arbeit.</p>
<p><strong>- Ein Festival wirkt nach außen immer auch gerade durch sein Line-Up &#8211; wie wichtig ist ein gutes Line-Up bzw. was macht in euren Augen ein gutes Line-Up aus?</strong><br />
Wir sind ja überzeugt davon, dass sich ein vermeintlich kleines Festival größer anfühlen kann als eine Massenveranstaltung. Weil es uns Menschen ja irgendwie um Geschichten geht. Deswegen wählen wir Bands nicht nach möglichen Ticketverkaufszahlen aus, sondern einfach, ob es uns gefällt oder nicht. Wir laden gerne ein. Musiker werden Gäste. Es ist doch irgendwie so: In die eigene Wohnung würde man ja auch keine Typen einladen, die man ätzend findet, nur weil sie vielleicht noch ein paar heiße Mädels mitbringen.</p>
<p><strong>- Das Team des Burning Eagle Festival 2013 setzt sich aus vielen verschiedenen Personen, mit ganz verschiedenen Standorten, zusammen &#8211; wie kam es zu der Team-Zusammensetzung?</strong><br />
Ich war die letzen beiden Jahre viel unterwegs mit Bands, die ich mit meiner Bookingagentur &#8220;Burning Eagle Booking&#8221; vertrete. Da trifft man dann manchmal ganz tolle Menschen auf Tour. Und jeder hat verschiedene Qualitäten. Irgendwann überlegt man sich dann, wer auf dem Festival welchen Job machen soll und dann erinnert man sich an die Bekanntschaften und denkt: &#8220;Ja, das passt&#8221;. Ich mag auch den Gedanken, dass die Menschen aus der ganzen weiten Welt zum Festival zusammenfinden. Und das ist im Team nun auch so. Wichtig ist ja, ein tolles Team zu haben. Und wir haben glaube ich die tollsten Menschen aus Deutschland bei uns versammelt. Jetzt dürfen gerne noch die besten Zuschauer kommen.</p>
<p><strong>- Wie viele Menschen arbeiten an dem Festival mit?</strong><br />
Mit allen Helfern ca. 50 Leute.</p>
<p><strong>- Welchen Background habt ihr als Macher?</strong><br />
Henrik Junger hat seinen eigenen Fair-Trade-Laden: <a href="http://www.better2gether-shop.com" target="_blank">www.better2gether-shop.com</a><br />
Dennis Adler hat seine eigene Booking-Agentur: <a href="http://www.burningeaglebooking.de" target="_blank">www.burningeaglebooking.de</a><br />
<strong><br />
- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?</strong><br />
Caribou &#8211; Melody Day (Four Tet Remix)<br />
<strong><br />
- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Dennis Adler, CEO &#8211; Burning Eagle Booking<br />
Henrik Junger, CEO &#8211; better2gether-Shop</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/58901300?portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/58901300">TEASER #2 &#8211; BURNING EAGLE FESTIVAL 2013</a> from <a href="http://vimeo.com/maikreichert">MAIK REICHERT</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>PASCAL PINON &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 16:23:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Morr Music kann sich schon einige tolle Entdeckungen auf die Fahne schreiben, doch manchmal muss man gar nicht lange suchen, man durchforstet einfach die Post und schaut ob etwas passendes dabei ist. So geschehen im Falle der beiden isländischen Schwestern Jófríður und Ásthildur, die gemeinsam als Pascal Pinon Musik machen und gerade dieser Tage ihr zweites Album 'Twosomeness' veröffentlichten - das erste Highlight aus 2013! Grund genug einmal nachzuhaken: Pascal Pinon im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Morr Music</strong> kann sich schon einige tolle Entdeckungen auf die Fahne schreiben, doch manchmal muss man gar nicht lange suchen, man durchforstet einfach die Post und schaut ob etwas passendes dabei ist. So geschehen im Falle der beiden isländischen Schwestern <strong>Jófríður</strong> und <strong>Ásthildur</strong>, die gemeinsam als <strong>Pascal Pinon</strong> seit ihrem 14 Lebensjahr Musik machen und gerade dieser Tage via Morr ihr zweites Album &#8216;<strong>Twosomeness</strong>&#8216; veröffentlichten &#8211; das erste Highlight aus 2013! Und das nicht nur, weil <strong>Alex Somers</strong>, ansonsten Produzent von <strong>Sigur Rós</strong> oder <strong>Jónsi</strong>, das Album produzierte, sondern auch, weil die beiden Schwestern ihren Stil verfeinert und ihre Songs mehr durchdacht haben bzw. mittlerweile auch etwas erwachsener daher kommen. Grund genug einmal nachzuhaken: Pascal Pinon im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-18930" title="Pascal Pinon - Interview" alt="" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/67683_10151273433584720_250041238_n.jpg" width="302" height="403" /></p>
<p><strong>1.) Band facts</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Pascal Pinon<br />
<strong>- Band members:</strong> Jófríður &amp; Ásthildur<br />
<strong>- Founding year:</strong> 2009<br />
<strong>- Residence:</strong> Reykjavík<br />
<strong>- Current album:</strong> Twosomeness</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong><br />
<strong><br />
- At which point did you start making music? Had you been forced to play an instrument by your parents somehow or was it in your own interest? What was your motivation?</strong><br />
Our parents are both musicians so they greatly encouraged us to play music and payed for our tuition. i can&#8217;t remember a particular moment that we started making music but we were both very creative when we were kids and wrote stories and songs and made new lyrics when we didn&#8217;t know the original ones</p>
<p><strong>- What musical influences do you have? </strong><br />
We get influnce from lots of different directions, my favorites are robert johnson, vashti bunyan, steve reich, stereolab and fleetwood mac</p>
<p><strong>- At which point did you decide to form a band and how did you come up with the name Pascal Pinon, which meaning has it for you?</strong><br />
We were 14 years old and somehow the idea had been around for a while. when we found the right people the whole thing started rolling and all of a sudden we had this band pascal pinon. it means a lot to us because it is a project that we are lucky to be a part of and to see it grow and develop. it&#8217;s still interesting and fun to play in a band, to write songs and record and of course to share it with other people &#8211; that&#8217;s probably the best part.</p>
<p><strong>- How would you describe your music?</strong><br />
It&#8217;s genuine, soft but still interesting, dreamy and atmospheric.</p>
<p><strong>- How did you then proceed from making music at home to getting in contact with and releasing records through Morr Music?</strong><br />
Our mom was a fan of the label and suggested that we&#8217;d send them our music. she helped us create a package to send and then a few weeks later we got a very positive response from them.</p>
<p><strong>- How do you normally work on songs? What are the steps/processes, what are the usual problems of finishing a song?</strong><br />
I usually just write something on my guitar, add a melody and lyrics and then bring it to ásthildur and we make the arrangement together. the hardest part is always writing the lyrics. i really want them to mean something without saying too much.<br />
<strong><br />
- In what situations do you write songs/lyrics/which themes inspire you to write songs?</strong><br />
I write lyrics when i feel like i have something to say or when there is an something in my stomach and my head that is really confusing and i need to sort it out. then i unfold it into poetry that often end up as lyrics.</p>
<p><strong>- You sing in both English and Icelandic &#8211; how and in which point of the production/writing process do you decide in which language to sing, what reasons do you have to sing in English, what for singing in Iclandic? Do you feel more &#8220;safe&#8221; in one language?</strong><br />
I usually try out both languages and pick the one that feels best, and sometimes they just come easier in either language. it can be easier to write in english because you get so much inspiration from all the pop songs that you listen to that are in english, also it&#8217;s good to know that if your lyrics are in english then perhaps more people can understand it. it&#8217;s a bit hard to write in icelandic because there is a very strong tradition in poetry and a high standard, it&#8217;s easy to make it sound stupid. but when i feel comfortable with my lyrics in icelandic i will be very happy and proud.</p>
<p><strong>- Could you tell us something about the production process of &#8216;Twosomeness&#8217;? How long did it take, where did it happen, what were the difficulties, how did you prepare for it? What was the best, what the worst moment? Most told anecdote?</strong><br />
The making of twosomeness was wonderful from beginning to end. it took one month, happened in jónsi and alex&#8217;s home studio, we prepared by bringing some 24 songs into the studio for us to choose from, after we had decided on a song to work on we stripped it completely down and found the core. then we rebuilt it, dived into the seams and gave it its own details and its own unique sound. the best part was when we made lunch and ate it on the balcony in the best weather in the world. the worst part was when alex decided to get a puppy to keep him from work.. but that wasn&#8217;t really bad after all<br />
<strong><br />
- Was the production process different to recording your debut record, if how?</strong><br />
It was, on our debut album we just recorded songs and arrangements exactly the way we had been playing them live in the months before. on twosomeness we didn&#8217;t think about live performance at all, but let our creativity go wild.</p>
<p><strong>- For &#8216;Twosomeness&#8217; you did work (at least we read this once) with Alex Somers &#8211; how did it come to this and which influence did he have to the sound of the record? How does he work?</strong><br />
Alex had seen us play live and mentioned it to thomas, who runs our label, that he would like to work with us. after hearing our demos for the new album thomas suggested that we tried working with alex and it was so amazing we decided to go for it, even though it meant waiting another year until we&#8217;d release anything.<br />
i think he works differently with each artist but what i liked most about his work with us was how he always brought out the best in us and was always open to suggestions, even the most ridiculous ones<br />
<strong><br />
- &#8216;Somewhere&#8217; is one of our favorite songs on the record &#8211; can you tell us what it is about, how it was done and if there is a story behind it?</strong><br />
Somewhere is about falling for someone that you know you will not see for a long time. it&#8217;s a very optimistic and miserable song at the same time. i wrote it a few months after all the emotional drama had passed, so it was somehow a statement, i was going to be sensible.</p>
<p><strong>- If you compare &#8216;Twosomeness&#8217; to your debut record &#8211; which progress do you see in your lyrics, the music and the production?</strong><br />
I hope it&#8217;s a step forward, it&#8217;s only 3 years between them but these years are very important. it&#8217;s so different being 14 and 17. on twosomeness we had more help from others and we had more songs to choose from so that probably made it stronger.</p>
<p><strong>- You are still very young &#8211; do you also make plans for your life besides the music industry, how do they look like?</strong><br />
We are going to apply for university very soon since we graduate this spring. ásthildur is going to play the piano and i&#8217;m going to keep on writing. hopefully we will move abroad but if not now then perhaps next year.</p>
<p><strong>- What do your parents and family think about your music career? Did they always try to support you, if how?</strong><br />
Of course, they support us and i think they are very proud. our father is a musician and he has helped us make all of this happen, without ever interfering with any artistic decisions. he has taught us what is normal in the industry and he has set a standard for us when it comes to touring and playing in places that are perhaps not very 14 year old friendly.</p>
<p><strong>- You&#8217;re soon going to tour europe &#8211; how does a normal tour day look like for you, what do you like, what dislike about touring?</strong><br />
All our tours have been very adventurous and probably not like a normal tour. but it&#8217;s always a lot of traveling and packing and unpacking and searching for food. that&#8217;s a mission that is so underestimated.</p>
<p><strong>- What are your next plans?</strong><br />
Finish school, find a new school, do something cool!<br />
<strong><br />
- What are you doing if your not making music?</strong><br />
Studying, watching movies, playing music (does that count?), reading</p>
<p><strong>- What did you learn in 2012?</strong><br />
2012 was just a warmup for 2013. that&#8217;s going to be one crazy year</p>
<p><strong>- Your Top 3 records of 2012? Why?</strong><br />
An awesome wave by alt-j, bloom by beach house and swing lo magellan by dirty projectors. these are all albums that i&#8217;ve had on repeat for weeks after i got them.</p>
<p><strong>- Which song would fit to your actual situation?</strong><br />
New york counterpoint by steve reich</p>
<p><strong>- Which song makes you dance independent of your situation?</strong><br />
The sun is down by yoko ono<br />
<strong><br />
- How would your &#8220;Bedroomdisco&#8221; look like?</strong><br />
like an aquarium</p>
<p><strong>- Who did fill out this questionnaire? </strong><br />
Jófríður Ákadóttir</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/52651580?portrait=0&amp;color=ffffff" height="281" width="500" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/52651580">Pascal Pinon: Live from the little house of music</a> from <a href="http://vimeo.com/icelandinspired">Inspired By Iceland</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>AMATORSKI &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2013 12:19:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Belgische Bands haben es nicht gerade immer leicht sich eine gewillte Menge an Hörern zu erspielen, zumindest wenn es sich nicht gerade 1. um Mainstream-versierte Pop-Kapelle oder 2. eine Haudrauf-Elektro-Band handelt. Amatorski gehört weder zur ersten, noch zur zweiten Gruppierung, sondern hat vielmehr den etwas schwierigeren Weg gewählt und klingt dabei wie Sigur Rós oder Efterklang! Amatorski im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Belgische Bands haben es nicht gerade immer leicht sich eine gewillte Menge an Hörern zu erspielen, zumindest wenn es sich nicht gerade 1. um Mainstream-versierte Pop-Kapelle oder 2. eine Haudrauf-Elektro-Band handelt. <strong>Amatorski</strong> gehört weder zur ersten, noch zur zweiten Gruppierung, sondern hat vielmehr den etwas schwierigeren Weg gewählt und sich auf ihrem Album &#8216;<strong>TBC</strong>&#8216; verspielt, verzwickt und versampelt gezeigt, wodurch das Album irgendwo zwischen schwelgerisch schwebendem Pop und Avantgarde einzuordnen ist. Doch bevor ihr euch davon abhalten lasst in die Songs der vier reinzuhören &#8211; ihr würdet ein wunderbares Werk verpassen, das auch von Größen wie <strong>Sigur Rós</strong> oder <strong>Efterklang</strong> stammen könnte &#8211; nur eben mit dem elfenhaften Gesang von <strong>Inne Eysermans</strong>! Zurzeit befindet sich Amatorski auf Tour durch Deutschland, was wir zum Anlass genommen haben, sie für ein kleines Interview vor den Laptop zu zerren: Amatorski im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-18824" title="Amatorski - Interview" alt="" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/28501_403453394864_6239120_n.jpg" width="576" height="384" /><br />
<strong><br />
1.) Band facts</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Amatorski<br />
<strong>- Band members:</strong> Inne Eysermans (vocals, piano, keys, guitar), Sebastiaan Van den Branden (guitar, backing vocals, synths), Hilke Ros (double bass, synths), Christophe Claeys (drums on the album, recently replaced by Laurens Van Bouwelen, because Christophe is very busy touring with Balthazar, a successful Belgian band)<br />
<strong>- Founding year:</strong> 2008<br />
<strong>- Residence:</strong> Gent, Belgium<br />
<strong>- Current album:</strong> tbc</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong></p>
<p><strong>- At which point did you start making music? Had you been forced to play an instrument somehow or was it in your own interest? What was your motivation?</strong><br />
Hilke: I was brought up in a musical family, my father and my older brothers all played music. My father is a jazz freak and still playing, even in his 70ies. It was just a natural thing to do as a kid, and I have always been very active in music.<br />
Sebastiaan: My grandfather introduced me to the Banjo when I was younger and i really loved stringed instruments. I started going to go to the music school at the age of 8 and I immediately wanted to play the guitar. At home there was always beautiful music playing and my parents were and are very interested in music.</p>
<p><strong>- What musical influences do you have? </strong><br />
Hilke: I was brought up with classical music and jazz. As a teen I was completely into contemporary classical music. Later I made the switch to more ‘poppy music’. Wim Mertens and Dead Can Dance were bridge figures. Then I got interested in ‘break beat’ bands: Lamb, Roni Size, Massive Attack, 4Hero. And then came Björk, Sigur Ros, Radiohead and stuff like that.<br />
Sebastiaan: I have a very open music taste that goes from acoustic to electronic music. I’m a big fan of Bibio and Flying Lotus, but I also love bands like Mice Parade, Alt-J, Beach House, Bon Iver, Bat For Lashes&#8230;</p>
<p><strong>- How did you met and at which point did you decide to form a band?</strong><br />
Actually, we met at the music conservatory in Gent. In the beginning Inne was brewing some interesting demos in her bedroom and put some things on her MySpace page. She went to the same music classes as Sebastiaan and<br />
Christophe and the two boys got fascinated by her stuff. They asked whether she was interested to work together on her songs. Later on, Hilke joined the band as double bass player, as they knew each other from jazz combo courses.</p>
<p><strong>- How did you come up with the band name &#8216;Amatorski&#8217; and what meaning has it to you?</strong><br />
The name is inspired by Polish film makers such as Kieslowski (and his film Amator) and Polish culture in general.</p>
<p><strong>- Your music is sometimes compared to bands like Sigur Rós, Sufjan Stevens, Portishead or Sparklehorse &#8211; how do you think about this and how would you describe your music?</strong><br />
It&#8217;s normal that people need references to have an idea what to expect, because nowadays there is so much music to go through. We don&#8217;t really mind because most of the time we are compared with great artists. But of course, most artists want to be recognized as themselves, as artists with their own identity. And we are no exception to that rule. From the other hand, there is so much, very different music that we like and that will indirectly influence us, that this whole story of musical references is also a bit ridiculous.</p>
<p><strong>- How do you normally work on songs? What are the steps/processes, what are the usual problems of finishing a song?</strong><br />
This process is changing. Normally Inne comes with a demo and we start playing it during rehearsal and the song can go through many stages while we play it live (Peaceful e.g. has gone through a lot of versions). The last year, Inne’s ideas are less and less elaborated when she brings them to the band and the other band members have input at an earlier stage in the process. The songs that are on the record where played live for a long time before we recorded them. The recording and mixing process finally made them to a finished stage.</p>
<p><strong>- In what situations do you write songs/lyrics/which themes inspire you to write songs?</strong><br />
In a first phase music and lyrics are separate entities &#8211; I often write short, isolated pieces of text, often inspired by things that happen to me or others, but sometimes it&#8217;s just fiction. I collect inspiring things that I read or see, I take pictures and these things can grow into lyrics for a song. Music is something that we make each day. Usually, it springs from a certain emotion or instinct. Now we are making music for soundtracks and we also get inspired by certain emotions. When we actually create a song, lyrics and music come together. The lyrics should be represented in the right way in the music. Sometimes the lyrics get their voice by means of the music. The emotion and &#8216;what should be told&#8217; become one entity.</p>
<p><strong>- Could you tell us something about the production process of &#8216;tbc&#8217;? How long did it take, where did it happen, what were the difficulties, how did you prepare for it? What was the best, what the worst moment? Most told anecdote?</strong><br />
As I said, we played them live for a long time and then decided that we wanted to gather this set of songs on an album. We recorded them at a small former radio studio (‘Track’ in Kortrijk), where we were band in residence at the end of 2010. We just hired an engineer and recorded the songs, mainly how we played them on stage, and we added some extra parts and arrangements. Then we decided to hire a mixing engineer. That was quite a difficult part: how do you choose the right one? Finally we looked up the engineers of albums we liked and we were pretty fond of the sound of the recent Efterklang albums. We decided that we would go for Darren Allison, who did one of the Efterklang albums and also worked for The Divine Comedy, Belle and Sebastian, etc. It was a bet but a good one. After a couple of  mails and phone calls we took the train to London and we jumped off the metro somewhere in North London. It was both a frightening and exciting moment when we were greeted by a guy with blue/black-dyed hair and a jeans jacket: ‘Ha, here are the Belgians!” <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>- For &#8216;tbc&#8217; you did work with Darren Allison &#8211; how did it come to this and which influence did he have to the sound of the record? How does he work?</strong><br />
Darren appeared to be a terrific guy. He worked with an eternal devotion, from early in the morning until late in the evening in his little home studio, where we even couldn’t fit in with 3 people <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  He was very focused and would forget to eat if his wife didn’t pay attention <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  He added a lot of analog elements to the mixing process, working with tape recorders and stuff like that. We were very happy with te result.</p>
<p><strong>- We read you&#8217;ve just signed a record deal with Crammed Discs &#8211; how did it come to this and why did you decide to sign with them?</strong><br />
Although we have a DIY approach and like to have lots of control over what we do, artistically and businesswise, we had the ambition to release our music internationally (our original release was only Benelux). We understood that we needed a good partner. It is a big advantage that Crammed is a small company which acts really from love for music, but still has an international reputation. Of course, it&#8217;s business, but you feel that the people are really into your music and not just marketing guys who work for a big salary. We don&#8217;t know them that long, but we really feel at ease with them.</p>
<p><strong>- There is a new international release of &#8216;tbc&#8217; &amp; &#8216;Same Stars We Shared&#8217; planned &#8211; can you already tell how this will look like and if there are already plans for new releases as it has been nearly two years since the<br />
release of &#8216;tbc&#8217;?</strong><br />
It’s almost the same digipack as the original ‘tbc’ cd and the ep ‘Same Stars We Shared’ (our first release in Benelux) is added as a bonus insert. It looks very nice!</p>
<p>We don’t have concrete plans for a next album, but we are working on many interesting projects. We’re doing two promising soundtracks projects at the moment and we’ll start on a multimedia and internet project called ‘Deleting Borders’ soon.</p>
<p><strong>- We also read that you were busy working on the soundtrack of a dutch movie &#8211; how are you involved in this project and is the work on a soundtrack different from your normal workflow?</strong><br />
It’s the Dutch movie ‘In Your Name’. They asked us because they like the atmosphere of our music and thought that it would fit in the ambiance of the movie.</p>
<p>It’s a very interesting working progress because we can experiment with ideas and sounds, without the pressure of creating full-fledged songs, we just need to create a certain ambiance. It’s a really enjoyable creativity sandbox which will definitively have an influence on our future album and live work.</p>
<p><strong>- What are your next plans?</strong><br />
This is an important year. Much will depend on the international success of this release. We hope to play a lot in all these countries. At the same time we are working on the soundtracks and on the internet multimedia project ‘Deleting Borders’.</p>
<p><strong>- What are you doing if your not making music?</strong><br />
Music is the biggest part of our life now.</p>
<p>The last couple of years I also got interested in the new music business and how internet technology changed that. I got interested in actually writing software, and how it can inspire you to create new experiences, even as an artist. The Deleting Borders project is for a big part inspired by that idea. And I’m also interested in the business part. Actually we don’t have an artist manager yet. We handle these things ourselves.</p>
<p><strong>- Your Top 3 records of 2012? Why?</strong><br />
Alt-J: goods songs, original sound<br />
Bobby Womack &#8211; The Bravest Man In The Universe: I just love what Damon<br />
Albarn did to motivate Womack to make such a beautiful record with him.</p>
<p><strong>- Which song makes you dance independent of your situation?</strong><br />
&#8216;You Can Call Me Al&#8217; by Paul Simon, it’s just a briljant song and record and the African rhythms always do the trick!</p>
<p><strong>- How would your &#8220;Bedroomdisco&#8221; look like?</strong><br />
Sebastiaan: When I was a kid i had a discoball in my bedroom and at night i’d turn it on and blast my bedroom speakers!</p>
<p><strong>- Who did fill out this questionnaire? </strong><br />
Hilke. Sebatiaan also answered some.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21254883?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=575757" height="281" width="500" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/21254883">Amatorski &#8216;the king&#8217;</a> from <a href="http://vimeo.com/driesdelputte">dries delputte</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Bedroomdisco präsentiert das morgige Amatorski-Konzert in der <strong>Kreativfabrik</strong> in Wiesbaden &#8211; dazu verlosen wir 2&#215;2 Tickets! Ihr wollt gewinnen, dann schreibt uns bis morgen 16 Uhr eine Mail mit dem Betreff &#8220;<em>Amatorski</em>&#8221; an gewinnen@bedroomdisco.de und mit etwas Glück erhaltet ihr frohe Gewinnkunde via Mail!</p>
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		<title>I AM POET &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2013 09:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist eine Weile her, dass wir über i am poet aus Mannheim berichtet haben. Damals erlebte man das Projekt von Maximilian Hohenstatt auf verschiedenen Bühnen oder aber auch mit dem kostenlosen Download der ersten EP auf diversen Blogs. Wie gesagt - das ist mittlerweile schon etwas her, doch untätig waren die Herren nicht - wir haben nachgefragt: i am poet im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Weile her, dass wir über <strong>i am poet</strong> aus Mannheim berichtet haben. Damals, kann man fast sagen, erlebte man das Projekt von <strong>Maximilian Hohenstatt</strong> auf verschiedenen Bühnen, als Support von einigen internationalen Größen oder aber auch mit dem kostenlosen Download der ersten EP auf diversen Blogs. Wie gesagt &#8211; das ist mittlerweile schon etwas her, doch untätig waren die Herren nicht, vielmehr hat man sich zurück gezogen, um in 2013 den großen Angriff anzugehen und sich zu etablieren, mit nunmehr festem Band-Line-Up, einer ersten Single und bald einem Debütalbum? Wir haben nachgehört: i am poet im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-18745" title="i am poet - Interview" alt="" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/i_am_poet-Pressebild.jpg" width="540" height="361" /></p>
<p><strong>1.) Steckbrief:</strong><br />
<strong>- Name:</strong> i am poet<br />
<strong>- Bandmitglieder (Namen):</strong> Maximilian Hohenstatt, David Schnitzler, Elias Foerster<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2009<br />
<strong>- Standort:</strong> Mannheim<br />
<strong>- aktuelles Album:</strong> -</p>
<p><strong>2.) Fragenkatalog:</strong><br />
<strong>- Wie habt ihr angefangen Musik zu machen? Was war der Grund für euch ein Instrument zu lernen oder wurdet ihr von den Eltern gezwungen?</strong><br />
Max: Bei uns allen gehörte die Musik schon von klein auf dazu. Bei Eli der afrikanische Trommeltreff, bei David kam nach der musikalischen Früherziehung die Trompete und bei mir der Konzertgitarrenunterricht. Das ganze war eher so ein natürlicher Prozess der mehr mit Spaß als Pflicht zu tun hatte. In der Pubertät hat dann jeder von uns mit den ersten Bands Erfahrung gesammelt. Nur doof, dass ich mir damals nicht gemerkt hab, wie man Noten liest&#8230;</p>
<p><strong>- Welche Einflüsse habt ihr?</strong><br />
Elias: Das Umfeld in dem man lebt, Freundin, Freunde, Familie, Vorbilder. Natürlich auch die Musik in der man versinkt, und da gibts von 2012 einiges aufzulisten. Und Konzepte wie die letzte Efterklang full length &#8216;Piramida&#8217; sind extrem inspirierend für mich.<br />
David: Bei meinen musikalischen Vorbildern wären da noch Notwist, Apparat und Bon Iver hinzuzufügen.</p>
<p><strong>- i am poet war zuerst ein Solo-Projekt von Maximilian, wie kam es dann dazu, dass ihr euch als Trio zusammen gefunden habt?</strong><br />
David: Vorwiegend um die Musik in ihrer klanglichen Vielfalt performen zu können und dabei den analogen menschengemachten Anteil nicht zu vernachlässigen. Unser Dreiergespann ist unheimlich motivierend und es macht einfach Spaß mit guten Freunden Musik zu machen.<br />
Max: Wir sind jetzt eben eine Band und kein <em>“Songwriter Projekt”</em> mehr. Auf Dauer war&#8217;s auch ganz schön trist immer alleine im Keller die Songs zu schreiben.. <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>- Es ist einige Zeit her, seitdem man das letzte Mal etwas von euch gehört hat &#8211; was ist seitdem passiert?</strong><br />
Max: Verdammt viel! Ich habe ziemlich lange Zeit an den Songs fürs Album gebastelt und verschiedene Livekonstellationen ausgetestet. Bis zum jetzigen Trio mit Eli und David war es ein langer Weg. Der hat sich aber gelohnt. Eli hat die Tracks komplett ausproduziert und David gibt den Songs bei der Live-Umsetzung den letzten Schliff. Wir versuchen einfach unseren eigenen Ansprüchen an der Professionalität gerecht zu werden. Und das kann eben dauern..</p>
<p><strong>- Für die Produktion eures Debütalbums hattet ihr auch eine Crowd Funding-Aktion ins Leben gerufen &#8211; hat sich dieser Weg für euch bewährt bzw. konntet ihr die Aktion erfolgreich abschließen?</strong><br />
Max: Damals waren die Pläne eben noch anders. Ich wollte einfach den Leuten meine Musik zeigen und ohne großes Drumherum selbst ein paar CD’s pressen und brauchte dafür das Geld. Zwischenzeitlich haben sich die Ansprüche und Möglichkeiten &#8211; eben auch durch Eli und David &#8211; geändert, so dass der damalige Betrag nicht mehr ausgereicht hätte. Wir haben das Geld dann zurücküberwiesen. Insgesamt hat mir das gezeigt, dass es Gott sei Dank noch Leute da draußen gibt, die bereit sind Musik zu unterstützen.<br />
<strong><br />
- Welche Ziele habt ihr euch für euer Debütalbum gesteckt?</strong><br />
Elias: Das Debüt soll ein Grundstein werden, auf das wir aufbauen können. Wir wollen unsere Musik unter die Menschen bringen, Leuten damit gutes tun, Rückzugsorte schenken. Aber jetzt mal Esotherik beiseite <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  , wir wollen unterwegs sein, Live-Shows spielen, ein Level erreichen in dem man als Band ernsthaft wahrgenommen wird, auch einfach eine gute Zeit haben!</p>
<p><strong>- Als ersten Vorboten veröffentlicht ihr nun mit &#8216;Flashing Lights&#8217; einen Song, der auch schon den Weg auf die erste i am poet-EP &#8216;phonological.&#8217; gefunden hat &#8211; warum habt ihr euch dazu entschieden, diesen Song als erste Single zu veröffentlichen bzw. inwieweit hat er sich verändert?</strong><br />
Elias: Flashing Lights ist einer unserer einfachsten und eingängigsten Songs, trotzdem nicht langweilig, sondern im Gegenteil sehr ekstatisch. Er verkörpert unsere Stimmung und Dynamik und passt daher super als erste Single. Der Punkt an dem wir stehen ist sehr heikel, hier werden sofort endgültige Meinungen gebildet, das Thema mit dem ersten Eindruck und so&#8230;Letztendlich kickt uns der Song einfach und wir hatten Bock &#8216;Flashing Lights&#8217; als erstes rauszuhauen.</p>
<p><strong>- Könnt ihr erzählen worum es darin geht, wie der Song entstand bzw. ob es eine Geschichte dahinter gibt?</strong><br />
Max: Entstanden ist der Song vor mittlerweile tatsächlich fast fünf Jahren in dem Keller meiner Eltern, den ich damals noch bewohnte. Es geht darum um die heutige künstliche Lichtervielfalt. Nie ist es mal dunkel. Selbst wenn man ins Bett geht leuchtet der Wecker, Standy Anzeigen leuchten, draußen sind Laternen, Reklamen und nie hat man mal diese Ruhe für die Augen die doch so schön sein kann..</p>
<p><strong>- Wie arbeitet ihr normal an euren Songs?</strong><br />
David: Die Songideen für unser Debütalbum stammen hauptsächlich aus Max’ Feder. Die Umsetzung gestalten wir dann meinst zu dritt. Hier wird etwas geschraubt, da gefeilt bis sich ein Sound entwickelt mit dem wird uns zufrieden geben wollen. Dabei ist uns wie gesagt das Menschengemachte genauso wichtig wie abgefahrene Beats und Sphären. In letzter Zeit kitzelt es uns aber auch immer mehr neue Songs zusammen zuschreiben&#8230;</p>
<p><strong>- Hat sich dieser Prozess verändert seitdem ihr als Trio Musik macht oder unterscheidet er sich sowieso von Song zu Song?</strong><br />
David: Klar war eine gewissen Veränderung unumgänglich, aber der eigentliche Prozess hat sich nicht großartig geändert. Zuerst besteht meist eine Melodie, die dann nach und nach ausgebaut, vorproduziert und in ein Song- und Soundkonstrukt eingebettet wird.</p>
<p><strong>- Was inspiriert euch zu euren Lyrics? In welchen Situationen schreibt ihr an Songs?</strong><br />
Max: Beim Debütalbum hat das so geklappt, dass ich mir die Vorproduktionen angehört habe. Meistens fiel mir dann intuitiv ein passendes Thema ein. Und wenn nicht warte ich eben, bis ich eins finde. Ebenso war es beispielsweise auch bei Flashing Lights. Die Situationen sind eher die melancholischeren und düsteren Momente..</p>
<p><strong>- Wie, wo und wie lange fand die Produktion von eurem Debütalbum statt? Was war der beste, was der schlimmste Moment während der Aufnahme? Was ist die meist erzählteste Anekdote? Werden die restlichen Songs von &#8216;phonological&#8217; sich auch darauf befinden?</strong><br />
Elias: Vieles entstand in unseren Wohnungen/ WGs, Songideen bei Max daheim, dann ging&#8217;s weiter zu mir in mein kleines gemütliches home Studio im WG Zimmer. Die Nachbarn hatten nichts gegen Gitarren- oder Drumaufnahmen was man vielleicht als erstes positives Review fürs Album werten könnte. <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Es gab viele schöne Momente, allein der Anblick wie wir zu dritt in dem völlig mit Instrumenten und Technik zugeballerten Zimmer an Sounds schraubten war traumhaft. Das Leid der Produktion war für mich ganz klar das Mixing. Stundenlang die von Max teils wirren Vorproduktionen aufzuräumen um dann erst mal ein Überblick zu schaffen war extrem zeitaufwändig und kräftezehrend.<br />
Max: Wirr? Das nennt man <em>“experimentell”</em>, haha!</p>
<p><strong>- Gibt es schon Pläne wann euer Debütalbum erscheinen wird bzw. für welchen Weg der Veröffentlichung habt ihr euch entschieden?</strong><br />
David: Das nächste Ziel ist jetzt erstmal das single-release womit wir natürlich auch gerne Aufmerksamkeit auf uns ziehen wollen. Weitere Pläne sind in der Schmiede und wir müssen für uns schauen wie alles weitergeht, vor allem in Bezug auf das Album. Ein steht fest: wir sind extrem heiß auf die kommende Zeit, aber vieles ist einfach noch offen.</p>
<p><strong>- Zu &#8216;flashing lights&#8217; habt ihr auch selbst das Video produziert, was war die Idee zum Video, woher habt ihr das Know-how bzw. wer hat was von euch gemacht beim Dreh?</strong><br />
Max: Insgesamt haben wir vier Videos gedreht.. Das jetzt tatsächlich veröffentlichte ist erst Mitte Januar vor dem Release gedreht worden, weil wir mit den vorherigen Versionen nicht ganz zufrieden waren. Die Frage nach dem Know-How erübrigt sich daher wohl <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Trial &amp; Error und Learning by doing braucht eben seine Zeit!</p>
<p><strong>- Was sind eure nächsten Pläne?</strong><br />
David: Viel Zeit im Proberaum verbringen, eine gute Show auf die Beine stellen und Gigs spielen!</p>
<p><strong>- Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade Musik macht?</strong><br />
Elias: Eigentlich bleibt da nicht viel. Freundin, Freunde und Familie. Vielleicht manchmal nochmal n bisschen frische Luft schnappen.</p>
<p><strong>- Das haben wir 2012 gelernt?</strong><br />
Max: Geduld.<br />
David: Kontinuität und auf Click spielen.<br />
Elias: Musikvideos drehen und Workflow optimieren.</p>
<p><strong>- Eure Top 3 Alben aus 2012? Warum?</strong><br />
Elias: Efterklang &#8211; &#8216;Piramida’ ist meine Eins. Extrem inspirierend und interessant, trotzdem total tiefe und emotionale Songs. Grizzly Bear &#8211; &#8216;Shields’ ist ein so lebendiges und frisches Album. Das gab es schon lang nicht mehr, so ehrlich und stark. ‘Until the quiet comes’ von Flying Lotus ist meine Nr. 3. Komplett andere Welt in die er einen zieht, unfassbar!!!<br />
Max: Efterklang &#8211; &#8216;Piramida&#8217;, Sizarr &#8211; &#8216;Psycho Boy Happy&#8217;, Beach House &#8211; &#8216;Bloom&#8217;<br />
David: Efterklang &#8211; &#8216;Piramida&#8217;; Alt-J &#8211; &#8216;An Awesome Wave&#8217;</p>
<p><strong>- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?</strong><br />
David: Apparat &#8211; &#8216;Ash/Black Veil&#8217;&#8230;einfach spannend!</p>
<p><strong>- Welcher Song bringt euch jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Elias: Four Tet &#8211; &#8216;Sing&#8217;<br />
David: Justice &#8211; &#8216;Dance&#8217;<br />
Max: Phoenix &#8211; &#8216;Lisztomania&#8217;</p>
<p><strong>- Wie würde eure persönliche &#8220;Bedroomdisco&#8221; aussehen?</strong><br />
David: Ein Zimmer, hohe Decken, gemütlich, vielleicht etwas romantisch, treibend aber nicht wild!<br />
Elias: äh, David Disco war eigentlich gemeint&#8230;<br />
David: Sag’ ich doch&#8230;</p>
<p><strong>- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Max, David und Elias</p>
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		<title>EROL ALKAN &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2012 12:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franzi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Erol Alkan himself stellt sich den Fragen der Bedroomdisco! ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der englische <strong>DJ, Produzent, Labelinhaber</strong> und <strong>Tastemaker</strong> der internationalen Indie-Elektroszene <strong>Erol Alkan</strong> hat ja kürzlich einen neuen <strong>Bugged Out! Mix</strong> veröffentlicht. (Unsere ausführliche Kritik dazu, siehe <a href="http://www.bedroomdisco.de/2012/09/erol-alkan-another-bugged-out-mix-bugged-in-selection/" target="_blank">HIER</a>). Trends oder der Mainstream beeindrucken den Londoner bis heute wenig bis gar nicht und so ist er auch einer der standhaften Liebhaber der Liaison von Indie und elektronischen Klängen. Die Doppel-CD mit dem genauen Titel <strong>&#8216;Another Bugged Out Mix &amp; Bugged In Selection&#8217;</strong> besteht aus zwei Hälften, der erste Mix ist für den Club, zum Ausgehen, der zweite Mix ist für die After Hour gedacht, und daher etwas ruhiger. Und wie der Zufall es so will, haben wir Erol Alkan höchstpersönlich ein paar Fragen zu seiner neuen Compilation stellen dürfen. <strong>Erol Alkan im Bedroomdisco Interview! </strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-16802" title="Erol Alkan - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/image0021.jpg" alt="" width="470" height="305" /></p>
<p><strong>1.) Band facts</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Erol Alkan<strong><br />
</strong><strong>- Residence:</strong> London<br />
<strong>- Current album: </strong>Another Bugged Out Mix &amp; Bugged In Selection</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong></p>
<p><strong>It is the second time after seven years that you do a mix for &#8216;Bugged Out!&#8217;. How would you describe the overall concept of your new &#8216;Bugged Out&#8217; Mix?</strong></p>
<p>The reason I created another Bugged Out! Mix was that I felt there was a lot of  good new music as well as a lot of old records or forgotten records which were fusing together in a way which felt like something exciting or something different or something which pointed to the future. I had been asked to make a Bugged Out! CD before this but the reason I didn´t do it at that point was because I didn´t feel that what I could put together would be something that was embodying the spirit of what I want to capture inside of dance music or club music at this moment.</p>
<p><strong>The sound of the mix seems mainly influenced by the 80s. What is your connection to this time? What´s fascinating you? Why?</strong></p>
<p>I don´t really think it does sound very 80s but I can see what you mean because there is probably an odd towards chicago house and maybe kind of cut-ups or mid-80s production. I suppose from going out from the 80s I don´t have a fondness for that era, but the one thing I like about 80s dance production was that it was very futurist. Something I will always be fascinated with it might be a reason as simple as the fact that I grew up through it or that it is an era thats still quite loved and still quite fresh.</p>
<p><strong>Which criteria has a track to fulfill to become part of your mix?</strong></p>
<p>It´s more about tracks working well together rather than having tracks which all have the same criteria. I went trough my record collection and maybe pulled out between 60 or 70 records that I would have liked to have part in a mix. Sometimes it´s as simple as finding records which you want to just introduce to people rather than maybe big records that people know already or a succesful record or even classics. I feel that every record on his own is a special record on this album.</p>
<p><strong>Is there a track in the compilation you have a special connection with? Why? </strong></p>
<p>Yes there is a few actually. I have a very strong connection with my remix of Connan Mockasin purely because it is something I have been involved with, something great. I really love the Jan Hammer Record on the start of my Bugged In! Mix. That is a record I have been in love with for a while.</p>
<p><strong>Is there a difference for you preparing a DJ-set or putting together a mix/compilation for a record? Why/Why not?</strong></p>
<p>Yes absolutely, there is a huge difference. When you make a mix CD, you want to put something together that is gonna sound great in years to come. When you got to DJ, it is really about the moment, to excite people and to entertain people through music at a given time. So, these are two very different things.</p>
<p><strong>How does your private record collection look like. Do you still buy cds/vinyls or are you more and more collecting mp3s? Which medium do you prefer and why?</strong></p>
<p>My record collection is very very big. I buy cds/vinyls all the time, every week and I actually collect mp3s just for the very nature of them being mp3s. I download Mp3s everyday so I don´t make a contrast decision to collect mp3s. I prefer vinyl the best because I feel as a format it embodies a spirit and a soul which you can´t get with cds or digital format.</p>
<p><strong>When did you record your first mixtape? What was the reason?</strong></p>
<p>The first mixtape I ever recorded was probably about when I was nine or ten years old, so I count that as a mixtape. Why I recorded it was because there was records coming on radio that  I loved and wanted to hear again. And the only way to make that work was to record them. So I used to sit by the radio waiting for certain songs to come on and when they would come on I would record them on tape. And  I would make a little sleeve from and I put them on my shelf. Up to know I have still hundreds of these tapes somewhere.</p>
<p><strong>What are you doing if you are not producing/remixing/selecting music?</strong></p>
<p>Not much else I am afraid as I am doing this day to day. There isn´t any other kind of hobbies although I am far more getting into design at the moment so I am maybe doing more design related projects.</p>
<p><strong>What are your Top 3 Records of 2012 up to now? Why?</strong></p>
<p>1. Babe Terror &#8211; Knights EP on Phantasy which I released, I really love that record, it is straight forward</p>
<p>2. Jai Paul &#8211;  Jasmine, which is on the Bugged In! CD, it is one of my favourite records of the last few years</p>
<p>3. Matthew Dear &#8211; Beams, that is brilliant!</p>
<p><strong>What are your next plans? Any concrete ideas?</strong></p>
<p>Yes there are more releases on the label Phantasy, I am producing more music at the moment, there are a few special events coming up which I am really excited about. So there is not much left of the year I guess <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Thanks Erol Alkan for the Interview and keep up doing such great work! </strong></p>
<p>Jai Paul &#8211; Jasmine</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=RWQMg56ZVZY">http://www.youtube.com/watch?v=RWQMg56ZVZY</a></p>
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		<title>WE HAVE BAND &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 13:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kurz bevor ihre nächste Deutschland-Tour richtig los ging, erreichten wir Darren von We Have Band zwischen Tour-Euphorie und Reisestrapazen, um mit ihm über die Geschichte des erfolgreichen britischen Trios, Party-Ideen, die aktuelle Platte 'Ternion' und alles andere, was uns zu We Have Band einfiel zu löchern: We Have Band im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Freiburg, heute im <strong>Keller Klub</strong> in <strong>Stuttgart</strong> &#8211; die nächste We Have Band Tour-Runde durch Deutschland geht gerade in die heiße Phase. Kurz bevor es richtig losging, erreichten wir Darren zwischen Tour-Euphorie und Reisestrapazen, um ihn über die Geschichte des erfolgreichen britischen Trios, Party-Ideen, die aktuelle Platte &#8216;<strong>Ternion</strong>&#8216; und alles andere, was uns zu We Have Band einfiel zu löchern: We Have Band im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-16626" title="We Have Band - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/bdr_wehaveband_MG_7411.jpg" alt="" width="336" height="420" /><br />
<em>© Jo Henker</em><br />
<strong><br />
1.) Band facts</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> We Have Band<br />
<strong>- Band members:</strong> Darren, Dede, Thomas<br />
<strong>- Founding year:</strong> 2008<br />
<strong>- Residence:</strong> London<br />
<strong>- Current album:</strong> Ternion</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong></p>
<p><strong>- You formed We Have Band while being at a party &#8211; why didn&#8217;t this idea turn out to be another nonsense drunken party-idea?</strong><br />
Maybe because Tom and Dede are husband and wife so they spoke about it again the next morning. To be honest though it was just an idea until about a month later when we actually got together for the first music making session.</p>
<p><strong>- The myth says that you also decided about the name of the band during that party &#8211; were there also other names talked about, which?</strong><br />
The name was decided before that in fact. Dede told me at the party and I loved it right away. There were never any other name options.</p>
<p><strong>- When you look back &#8211; would you have imagined such success and potential for your band? What did you expect when forming We Have Band?</strong><br />
We expected nothing so everything that has happened is great. I think its often the way with indie music though, its only really pop stars that dream of fame! We didn&#8217;t even have plans to do gigs or anything when we started, it was really just for our own pleasure but then we did one show and right after we came off stage we got offered another 2 and then its never stopped!</p>
<p><strong>- How do you normally work on songs? What are the steps/processes, what are the usual problems of finishing a song?</strong><br />
Thomas does the production in the band so he normally starts with beats and loops perhaps with a bass or guitar line in or some synth stuff and then we all take these away and come back with ideas and start building on it slowly. Melody and lyrics we all do together.</p>
<p><strong>- Before you released your debut album you did tour a lot and played the songs live &#8211; how was it this time?</strong><br />
Its been much the same to be honest, on the live scene we&#8217;ve never really stopped. Its nice also to keep going to new places and revisit places. We were in South America earlier this year for the second time and it was great. It really felt like way more people knew of us this time.</p>
<p><strong>- Could you tell us something about the production process of &#8216;Ternion&#8217;? How long did it take, where did it happen, what were the difficulties, how did you prepare for it? What was the best, what the worst moment? Most told anecdote?</strong><br />
Well most of the record was done by us on the road and in London and Hereford near Wales over nearly a year. Then at the end Luke Smith came in to do some additional production for 4 weeks which was great. He&#8217;s an amazing guy and he gives so much to a band when he&#8217;s working with you. We were in the studio all day having breakfast, luck and dinner so we all got very close.</p>
<p><strong>- &#8216;Tired Of Running&#8217; is one of our favorite songs &#8211; can you tell us what it is about, how it was done and if there is a story behind it?</strong><br />
Its a song about being honest with yourself and not running away from the parts of you that you might not like to face. We kind of see it as a disco liberation song so hopefully it feels quite uplifting to people. Its one of the racks we most enjoy playing live because people in the audience always do really groovy dancing to it.</p>
<p><strong>- The record was produced by Luke Smith &#8211; could you tell how you choose the producer, how he was involved and what influence he had on the sound of the record?</strong><br />
We liked Luke mainly through the band Clor that he used to be in but also from the last Foals record which he did before our record. Luke was very encoouraging in making our sound very open doing a lot of things in one take or with us all in the room.</p>
<p><strong>- &#8216;Ternion&#8217; seems to have much more of a common sound than your debut album &#8211; how did the sound develop and was this one of your aims for the record?</strong><br />
We had that a lot in mind here. The record before was more like a collection of singles but we wanted to do something more together this time so it was best listened to from beginning to end. Luke also helped to create a sound that we could put across the record.</p>
<p><strong>- What meaning has the name of the record &#8216;Ternion&#8217; for you as a band?</strong><br />
Ternion is about 3 which and of course there are 3 of us. Its about our unity as a band but also our individuality that allows us to bring different things to this whole experience.</p>
<p><strong>- In what situations do you write songs/lyrics/which themes inspire you to write songs?</strong><br />
There are so many to be honest, we write all the time so its just our lives and experiences that inspire us. Things we read and see and stuff like that. But its also kind of undefinable what ultimately makes you write something down or sing it so we don&#8217;t look into it too much.<br />
<strong><br />
- The songs for your debut album did exist a long time before they got released, other songs where written in the time before the production of &#8216;Ternion&#8217; &#8211; are there already other songs written for the next record?</strong><br />
We&#8217;re thinking and talking about stuff but nothing is done yet. We have a new studio in London so its been a great place to be.</p>
<p><strong>- What are your next plans?</strong><br />
Touring, more videos and eventually we&#8217;ll write some more music.<br />
<strong><br />
- What are you doing if your not making music?</strong><br />
Living like anyone else. Seeing friends and family. This summer we did a lot of olympics watching!</p>
<p><strong>- Your Top 3 records of 2012 up to now? Why?</strong><br />
Purity Ring. Beach House. Chromatics.</p>
<p><strong>- Which song would fit to your actual situation?</strong><br />
There seems to be an LCD Soundsystem track to soundtrack every moment of life!</p>
<p><strong>- Which song makes you dance independent of your situation?</strong><br />
Robyn &#8211; &#8216;Don&#8217;t Fucking Tell Me What To Do&#8217;</p>
<p><strong>- How would your &#8220;Bedroomdisco&#8221; look like?</strong><br />
The morning after the night before.</p>
<p><strong>- Who did fill out this questionnaire? </strong><br />
Darren</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/35504312?byline=0" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/35504312">We Have Band &#8211; Where Are Your People? (Official Music Video)</a> from <a href="http://vimeo.com/user880474">We Have Band</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Wir präsentieren via Bedroomdisco.de das We Have Band-Konzert am morgigen Donnerstag im <strong>Schlachthof Wiesbaden</strong> &#8211; das bedeutet für euch, dass ihr mal wieder die Chance 2&#215;2 Gästelistenplätze zu gewinnen habt! Wer mit Begleitung zum Konzert will, schreibt uns bis morgen 12 Uhr eine Mail mit dem Betreff &#8216;<em>We Have Band</em>&#8216; an gewinnen@bedroomdisco.de &#8211; wir benachrichtigen die Gewinner umgehend!</p>
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		<title>GARDA &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 08:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es herrscht große Vorfreude, angespanntes Werkeln und viel Organisationsarbeit bei Bedroomdisco, steht doch demnächst mit dem Golden Leaves Festival (hier alle Infos dazu) unser erstes eigenes Festival an. Eine Band auf die wir uns besonders freuen, ist die Dresdner Band Garda, die emotionales Songwriting mit pompös-großem Klanggewand verbindet und für uns damit so etwas wie die deutschen The National sind. Mehr zu der Band erfahrt ihr in unserem Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es herrscht große Vorfreude, angespanntes Werkeln und viel Organisationsarbeit bei Bedroomdisco, steht doch demnächst mit dem <strong>Golden Leaves Festival</strong> (<a href="http://www.bedroomdisco.de/2012/08/golden-leaves-festival/" target="_blank">hier</a> alle Infos dazu) unser erstes eigenes Festival an. Eine Band auf die wir uns besonders freuen, ist dabei das ehemalige Kollektiv, beziehungsweise die jetzige Großband <strong>Garda</strong> aus Dresden, die emotionales Songwriting mit pompös-großem Klanggewand verbindet und für uns damit so etwas wie die deutschen <strong>The National</strong> sind. Zweiflern raten wir den Genuss der aktuellen Platte &#8216;<strong>A Heart of a Pro</strong>&#8216;. Doch wir wollten natürlich nicht irgendwelche Leute zum Festival einladen und haben deshalb auch mal nachgefragt &#8211; kurz: Garda im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-16373" title="Garda - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/garda_promo2_quer_dl-klein1.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p><strong>1.) Steckbrief:</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Garda<br />
<strong>- Bandmitglieder:</strong> Ronny Wunderwald, Cornelia Mothes, Lars Hiller, Frank Heim, Karsten Pretschner, Ludwig Bauer, Kai Lehmann, Markus Altmann, Bernd Wunderwald, Gunther Strehlau<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2006<br />
<strong>- Standort:</strong> Dresden<br />
<strong>- aktuelles Album:</strong> A Heart of a Pro (K&amp;F Records, Hometown Caravan)</p>
<p><strong>2.) Fragenkatalog:</strong></p>
<p><strong>- Wie habt ihr angefangen Musik zu machen? Was war der Grund für euch ein Instrument zu lernen oder wurdet ihr von den Eltern gezwungen?</strong><br />
Ich glaube die Musik war bei uns allen schon immer präsent. Ein paar von uns hatten von kleinauf Unterricht in verschiedenen Sparten, andere von uns waren eher die Konzertgänger, die irgendwann auch ihren Idolen nacheifern wollten und sich das jeweilige Lieblingsinstrument schnappten und in ersten Bands und Projekten loslegten. Und so nach und nach begaben wir uns dann auf die Wege die uns hierhin brachten und entwickeln liessen.</p>
<p><strong>- Welche musikalischen Einflüsse habt ihr?</strong><br />
Da gibt es ziemlich viele, so dass es schwer ist hier alle aufzuzählen. Die reichen von unseren Wurzeln die im Hardcore und Americana liegen, bis hin zu Jazz, Klassik, Pop oder auch HipHop, so krude wie das jetzt klingen mag. Aber wir hegen alle ein recht großes Interesse an den Strukturen verschiedenster Musikbereiche, die irgendwie auch dann in unsere Musik fliessen. Sicher gab und gibt es Bands, ohne die es Garda in der jetzigen Version nicht geben würde, die auch oft in vielen Rezensionen als Vergleiche herangezogen werden. (:</p>
<p><strong>- Wie habt ihr euch das erst mal getroffen bzw. wie kam es zur Bandengründung?</strong><br />
Ich schwanke immer zwischen 2005 und 2006. Ich glaube es war 2006. Unsere jetzigen Labelchefs von KF Records organisierten damals eine Singer/Songwriter Reihe im der legendären Dresdner &#8220;Madness&#8221; Bar. Und irgendwie hatten sie Notiz genommen, dass ich neben meiner Band Claim, auch ruhige Akustik Songs schreibe. Somit folgte die Einladung zur Premiere, die ich dann nicht alleine bestreiten wollte und mit Ronny am Schlagzeug als Duo auftrat. An dem Abend waren auch komplett The Gentle Lurch anwesend, sehr gute Freunde aus der Heimat, die mittlerweile ebenso in Dresden wohnten. Um es kurz zu machen, irgendwann trafen wir uns zu einer ersten Probe, um die gemeinsamen Ideen in unseren Köpfen zu verbinden und zu realisieren und merkten auch schon alsbald und schnell, dass da eine große Menge an Inspiration zwischen allen herrschte.</p>
<p><strong>- In welcher Situation kamt ihr auf den Namen &#8216;Garda&#8217;, welche Bedeutung hat er für euch, warum habt ihr ihn ausgewählt?</strong><br />
Garda ist die Bürgerpolizei in Irland. Steht also für Sicherheit, das Beschützen. Das ist es auch, was die Band für uns bedeutet. Und durch einige Aufenthalte in Irland, schien uns das der treffendste Begriff für die Band zu sein.</p>
<p><strong>- Zu Beginn habt ihr euch eher als Kollektiv gesehen, wann war der Punkt, an dem ihr euch als feste Band gesehen habt?</strong><br />
Dieser Prozess begann eigentlich schon während der Tourneen zum Debüt, weil alle Beteiligten schon damals viel Ideen in die Lieder einbrachten, von jedem so viel mehr als einzelne Noten in den Lieder steckten, dass es nicht mehr angebracht gewesen wäre, von einem Duo mit &#8220;Gastmusikern&#8221; zu reden. Noch konkreter wurde es dann bei den Aufnahmen zum neuen Album, wir waren alle gleichberechtigt an den Arrangements beteiligt. Auch wenn Ronny und ich die Grundstrukturen schreiben, die Lyrics von mir kommen, so ist jeder Song auf &#8220;A heart of a Pro&#8221; ein Ergebnis der Ideen einer Band.</p>
<p><strong>- Wie arbeitet ihr normal an euren Songs?</strong><br />
Wie schon oben erwähnt. Ronny und ich entwerfen erste Skizzen zu neuen Songs, die wir dann einfach in die Runde werfen und gemeinsam innerhalb der Band modellieren und zu Leben erwecken. Wir versuchen verschiedene Wege zu skizzieren, um uns dann für den relevantesten zu entscheiden, der dem Song am gerechtesten wird und unsere Idee im Kopf am nächsten kommt.</p>
<p><strong>- Was inspiriert euch zu euren Lyrics? In welchen Situationen schreibt ihr an Songs?</strong><br />
Die Lyrics sind speziell auf der neuen Platte durchweg autobiografisch, persönlich. Auf unseren Debüt waren da stellenweise schon noch mehr Geschichten, bei denen aber auch persönliche Ereignisse eine Rolle spielten. &#8216;A Heart of a Pro&#8217; ist eine einzige persönliche Geschichte, eine Erinnerung an die letzten Jahre. Die Lieder entstehen um Sachen zu verarbeiten, um Ereignissen einen Ausdruck zu geben, eine Sprache. Man kann schon auch sagen, es ist eine Art Selbsttherapie.</p>
<p><strong>- Wie, wo und wie lange fand die Produktion von &#8216;A Heart of a Pro&#8217; statt? Was war der beste, was der schlimmste Moment während der Aufnahme? Was ist die meist erzählte Anekdote? Bzw. wie kamt ihr zum Alben-Titel?</strong><br />
Die Produktion fand in den Hotel Albert Studios in Dresden statt. Produziert wurde es von Philipp Makolies, Uwe Pasora und Ludwig Bauer (die man alle von Polarkreis 18 kennen dürfte). Insgesamt verbrachten wir über 6 Monate im Studio. Der beste Moment war die gesamte Produktion, von Anfang bis Ende. Musikalisch und menschlich das Beste was uns passieren konnte. Die schlimmsten Momente waren jeweils die, in denen Zweifel kamen, ob wir dem Song gerecht werden, die Idee in unseren Köpfen denn wirklich wird oder wir daran scheitern. Eine Anekdote, uiii, das ist schwierig. Weil die ganze Zeit voll mit Momenten und Ereignissen war, die so kaum zu erzählen sind. Vielleicht hätten wir eine Garda &#8220;On/Off&#8221; Version machen sollen, wie es The Notwist getan haben.</p>
<p><strong>- Wir haben gelesen, dass ihr euch vor den Aufnahmen zum zweiten Album viele Gedanken über eure klangliche Ästhetik gemacht habt und diese verändern wolltet. Warum wolltet ihr euren Sound verändern bzw. für welchen Weg habt ihr euch entschieden?</strong><br />
Wir wollte uns weiterentwickeln, anderen Instrumenten als der Aku. Gitarre mehr Platz geben, den Fokus auf sie richten. Weg vom Songwriter Fundament. Fordernder und präziser in unsere Aussage sein. Verschiedene Dinge einfach wagen, den Songs den Raum zu geben, den sie benötigen. Unser Ziel ist es, so perfekt wie es nur geht, den Spagat zwischen Intimität und Opulenz zu bewerkstelligen.</p>
<p><strong>- Wurde dieser Weg dann auch bei den Aufnahmen konsequent eingehalten?</strong><br />
Wir sind bei den Aufnahmen ziemlich genau auf dem Weg geblieben, haben auch gelernt &#8211; und so wissen wir, wie wir bei einem kommenden Album vorwärts gehen wollen. Da ist schon eine Idee im Kopf, ein vages Bild wie dieses klingen könnte.</p>
<p><strong>- Gab es Unterschiede bei der Produktion von deinem Debütalbum zu &#8216;Die, Technique, Die!&#8217;?</strong><br />
Der Unterschied besteht vor allem darin, dass die erste Platte komplett im Proberaum entstanden ist und danach erst im Studio gemixt wurde, die Lieder schon vor den Aufnahmen fertig waren. Bei &#8220;A heart of a pro&#8221; entwickelten sie sich oft erst komplett während der Aufnahmen im Studio. Das Album ist komplett da entstanden.</p>
<p><strong>- &#8217;00:00&#8242; ist einer unserer Lieblingssong auf dem Album &#8211; könnt ihr erzählen worum es darin geht, wie der Song entstand bzw. ob es eine Geschichte dazu gibt?</strong><br />
Der Song ist aus einer Trauer heraus entstanden und erzählt vom plötzlichen Tod eines lieben und nahen Menschen. Diese Ohnmacht und Endlichkeit. Dass eigentlich der einzige Weg, um damit in irgendeiner Art zu Recht zu kommen, darüber geht dass man diesen Menschen weiter in sich trägt, in seinen Gedanken und Lebensmomenten. Und ihn dadurch auf eine andere Art und Weise am &#8220;Leben&#8221; erhält.</p>
<p><strong>- Euer Debütalbum ist auch in Japan erschienen &#8211; wie kam es dazu?</strong><br />
Das war am Ende Recht einfach, eine Mail an unser dortiges Label Moorworks, 2 Wochen warten und dann kam das okay und ein wenig später die Veröffentlichung. Manchmal geschehen Dinge wirklich unspektakulär (:<br />
<strong><br />
- Was sind eure nächsten Pläne?</strong><br />
Als nächstes wird erstmal die Tour im September kommen, sowie noch 3 Festivals in der Schweiz. Wir planen ausserdem ein Remix Release von den neuen Songs, welche z.b. von Jarii van Gohl (Dyse), Heart Island oder auch unserem Cellisten Markus Altmann.</p>
<p><strong>- Was macht ihr, wenn ihr nicht gerade Musik macht?</strong><br />
Die Musik nimmt schon einen großen Teil in unserem Leben ein, aber abseits davon gehen wir auch weitgehend &#8220;normalen&#8221; Jobs nach. Da ist alles dabei &#8211; über Grafiker, Psychologe, Booker usw. bis hin zum Steinmetz.<br />
<strong><br />
- Das habt ihr in 2012 gelernt?</strong><br />
Das auch gute Dinge ganz unverhofft passieren können.</p>
<p><strong>- Eure Top 3 Alben aus 2012 bisher? Warum?</strong><br />
Uii, schwer. Wir hängen ja immer ein wenig hinterher und entdecken dann manchmal schöne Alben erst ein Jahr später &#8211; zählt das auch? Würden aber wiederum zu viele werden. Von daher erlauben wir es uns mal auf ein paar Freunde hinzuweisen, deren Alben uns sehr am Herzen liegen und ein unterschätztes einer großen, kleinen Dame:<br />
1. Lestat Vermon &#8220;Clouds&#8221; &#8211; wunderschönster Singer/Songwriter Stuff, Gitarre + Wurlitzer + Bläser, mehr brauch es nicht, um schön zu sein.<br />
2. Continents &#8220;..and silence anchored our feet in Granite&#8221; &#8211; grandiose Texte, grandioses Songwriting. die deutschen La Dispute, ohne zu übertreiben.<br />
3. Tiny Ruins &#8220;Some were meant for sea&#8221; &#8211; ohne Worte. einfach hören.</p>
<p><strong>- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?</strong><br />
Talk Talk &#8211; &#8220;I believe in you&#8221;</p>
<p><strong>- Welcher Song bringt euch jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Ryan Adams &#8211; &#8220;So Alive&#8221;</p>
<p><strong>- Wie würde eure persönliche &#8216;Bedroomdisco&#8217; aussehen?</strong><br />
Freunde, liebe Menschen, gutes Essen, Wein, Sommernacht.</p>
<p><strong>- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Kai Lehmann</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XoP9gG5xUnE&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=XoP9gG5xUnE</a></p>
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		<title>THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 14:06:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Schweden von The Soundtrack Of Our Lives sind mit einem neuen Album zurück - soweit so gut. Im selben Atemzug verkündeten die sechs jedoch auch, dass 'Throw It To The Universe' ihr letztes Album sein wird. Grund genug mal bei Sänger und Frontmann Ebbot Lundberg anzufragen, wie es zum Abschied kam, wie das letzte Album entstand und wie es nach dem Ende der Band weitergehen soll: The Soundtrack Of Our Lives im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wo gute Nachrichten zu vernehmen sind, lassen auch die schlechte nicht lange auf sich warten &#8211; so auch in diesem Fall: Die Schweden von <strong>The Soundtrack Of Our Lives</strong> sind mit einem neuen Album zurück &#8211; soweit so gut. Im selben Atemzug verkündeten die sechs jedoch auch, dass &#8216;<strong>Throw It To The Universe</strong>&#8216; (VÖ: 22.06. via <strong>Haldern Pop</strong>) ihr letztes Album sein wird. Grund genug mal bei Sänger und Frontmann <strong>Ebbot Lundberg</strong> nachzufragen, wie es zum Abschied kam, wie das letzte Album entstand und wie es nach dem Ende der Band weitergehen soll: The Soundtrack Of Our Lives im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-15776" title="The Soundtrack Of Our Lives - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/610_49087348711_384_n.jpg" alt="" width="460" height="305" /></p>
<p><strong>1.) Band facts: </strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> The Soundtrack Of Our Lives<br />
<strong>- Band members:</strong> Ebbot Lundberg, Fredrik Sandsten, Martin Hederos, Mattias Bärjed, Kalle Gustafsson Jerneholm, Ian Person<br />
<strong>- Founding year:</strong> 1995<br />
<strong>- Residence:</strong> Sweden<br />
<strong>- Current album:</strong> Throw It To The Universe</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong></p>
<p><strong>- &#8216;Throw It To The Universe&#8217; will be the last regular release of The Soundtrack Of Our Lives &#8211; how did you come to this decision?</strong><br />
Back in 1995 the decision was made that we were about fullfill our purpose as a group in 2012.</p>
<p><strong>- Was the decision already made when you went into the studio to record the new album?</strong><br />
Obviously</p>
<p><strong>- With what feelings did you start recording and how did this influence the recording?</strong><br />
A relief. Most of the songs were already made so there were more about putting the final words into the songs.<br />
<strong><br />
- What aim did you have for the record?</strong><br />
To complete the idea of the Soundtrack of Our Lives.Which was basically the idea reflecting the rapid changes this planet is going through right now. It is our purpuse as artistsAnd to save the world from shitmusic.</p>
<p><strong>- Could you tell us something about the production process of &#8216;Throw It To The Universe&#8217;? How long did it take, where did it happen, what were the difficulties, how did you prepare for it? What was the best, what the worst moment? Most told anecdote?</strong><br />
It took about 7 months to complete. And to be honest it was a collection of songs we already  had recorded during our years as a band so it was mostly me who did the production and mixing with Kalle and his staff. I had to put it all together and finish it as the last chapter in the recorded book of the Soundtrack of Our Lives.<br />
It was all done at Svenska Grammofonstudion &#8211; which is a big studio complex owned by our bass player Kalle.</p>
<p><strong>- &#8216;Where&#8217;s the Rock?&#8217; is one of our favorite songs &#8211; can you tell us what it is about, how it was done and if there is a story behind it?</strong><br />
We played some songs for a record company who were interested in signing the group. After playing some of the slower tunes of the album for the company, like &#8221;Shine On&#8221; and &#8221;What´s your story&#8221; somebody asked in frustration &#8220;Where´s The Rock?&#8221;. I had been working with this song and I had no title so this came like a gift from above! It fitted into the lyrics which was a funny song about feeling numb on stage.</p>
<p><strong>- In &#8216;What&#8217;s Your Story?&#8217; Ebbot asks &#8220;What&#8217;s your story? What did you learn to do?&#8221; &#8211; how would you answer these questions in relation to your time as a band?</strong><br />
More like our time as human beings and all the changes that are occuring right now.</p>
<p><strong>- Do you already know what you will do after the end of The Soundtrack Of Our Lives and if you will still be making music?</strong><br />
There´s already a instrumental solo album that is finished. And two other albums in my head already. There might also be a reunion tour of my former band Union Carbide Productions&#8230;. only in Germany of course!</p>
<p><strong>- In retrospective &#8211; what was for you personally the best moment while being part of The Soundtrack Of Our Lives?</strong><br />
Our fans. And to be able to record all those songs for the future.<br />
<strong><br />
- What are your next plans?</strong><br />
To tour until the end of 2012. And maybe release an instrumental album.</p>
<p><strong>- What did you learn in 2011?</strong><br />
To prepare for 2012 and almost to clean up my room.</p>
<p><strong>- Your Top 3 records of 2012 up to now? Why?</strong><br />
1. Oholics &#8211; &#8220;In Orbit&#8221; a great new psychedelic rockn´roll band that no one gives a shit about in Sweden because they are for REAL. They are the worlds greatest band right now! They need a booking agency and a good manager! Check it out on www.Oholics.com<br />
2. Caviare Days &#8211; their debut album just came out and it´s amazing! Laurel Canyon meets Jefferson Airplane and Love! Check out these chicks! Great and weird live band too.<br />
3. Långfinger &#8211; Watching this band live is like to see a cross-combination between Led Zeppelin and Nirvana. The´ll kick anyones ass!<br />
These 3 bands are the future of good music thank you!</p>
<p><strong>- Which song would fit to your actual situation?</strong><br />
&#8220;Sorry, I´m a Lady&#8221; by Baccara</p>
<p><strong>- Which song makes you dance independent of your situation?</strong><br />
&#8220;Da Da Da&#8221; by Trio</p>
<p><strong>- How would your &#8220;Bedroomdisco&#8221; look like?</strong><br />
Like Dudley Moore dancing to Paul Nicholas &#8220;On The Strip&#8221;</p>
<p><strong>- Who did fill out this questionnaire?</strong><br />
The higher and lower self of Ebbot Lundberg, known as the singer of Tsool.</p>
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		<title>A SEATED CRAFT &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 7. Juli begrüßen wir die australische Wahl-Berlinerin Alexia Peniguel, zusammen mit Nigel Wright, zu einem geheimen Sommerkonzert in Darmstadt. Zuvor wollten wir jedoch erstmal mehr über das Projekt und die Person dahinter erfahren, sodass wir heute ein ausführliches Interview posten können: A Seated Craft im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie wir genau auf die Musik der australischen Wahl-Berlinerin <strong>Alexia Peniguel</strong>, die unter dem Namen <strong>A Seated Craft</strong> ihr Album &#8216;<strong>The Savage and the Small</strong>&#8216; veröffentlicht hat, aufmerksam wurden, wissen wir auch nicht mehr genau. Dass wir seitdem kaum mehr um das Hören der Platte umher kamen, die wir an manchen Stellen mit <strong>Boy</strong>, aber manchmal auch mit <strong>Dear Reader</strong> vergleichen, wissen wir dafür umso mehr. Daher freuen wir uns auch ganz besonders, dass Alexia zusammen mit <strong>Nigel Wright</strong> am 7. Juli bei unserem geheimen Sommerkonzert in Darmstadt auftritt, für das ihr euch mit einer Mail an gewinnen@bedroomdisco.de (Betreff &#8216;<em>Nigel Wright</em>&#8216;, euren Namen bzw. den eurer Begleitung nicht vergessen) anmelden könnt. Zuvor wollten wir jedoch erstmal mehr über das Projekt und die Person dahinter erfahren, sodass wir heute ein ausführliches <strong>Interview</strong> posten können: A Seated Craft im Bedroomdisco Interview!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-15725" title="A Seated Craft - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/47043_438199716831_6432435_n.jpg" alt="" width="284" height="432" /></p>
<p><strong>1.) Steckbrief: </strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> A Seated Craft<br />
<strong>- Bandmitglieder:</strong> Alexia Peniguel<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2009<br />
<strong>- Standort:</strong> Berlin<br />
<strong>- Aktuelles Album:</strong> The Savage and the Small</p>
<p><strong>2.) Fragenkatalog: </strong></p>
<p><strong>- Wie hast du angefangen Musik zu machen, was gab den Ausschlag?</strong><br />
Die Autostrecke zwischen Canberra und Melbourne! Als ich klein war, sind wir oft zu unseren Großeltern gefahren. Für mich und meine Geschwister waren diese acht-Stunden-Fahrten natürlich die pure Hölle. Irgendwann haben wir dann angefangen, Gesangswettbewerbe zu veranstalten. Wir haben große Sänger imitiert und stundenlang gesungen &#8211; und plötzlich waren wir viel zu schnell am Ziel. Dass Musik das Zeitempfinden so verändern kann, hat mich sehr fasziniert.</p>
<p><strong>- Welche musikalischen Einflüsse hast du?</strong><br />
Mich inspirieren eher die Dinge, die um mich herum sind. Tapetenmuster, Bilder, Bücher &#8211; oder auch Gespräche, die ich in der U-Bahn belausche.</p>
<p><strong>- Du hast in Australien Gesang und Jazz studiert &#8211; was hat dich an dem Studium gereizt, was hat es dir gebracht und was hättest du dir gewünscht, dass es mehr behandelt worden wäre?</strong><br />
Ehrlich gesagt, war ich eine sehr schlechte Studentin. Ich hab wenig geübt, wollte die ganze Zeit nur an meine Musik arbeiten. Ich dachte, dass ich nichts Neues lernen kann und habe das Studium eher als Sozialzeit denn als wertigen Unterricht genommen. Wenn ich das wieder machen könnte, würde ich mehr studieren! Aber was bleibt, ist ein neues Interesse an Rhythmus, ein Netzwerk von Freunden und Musikern, das echt stark ist, und eine stärkere Beziehung zu meiner Stimme. Obwohl ich wenig geübt hab, habe ich immer noch Sachen im Kopf, die meine Lehrerinnen mir gesagt haben.</p>
<p><strong>- Aus welchen Gründen hast du dann letztlich deiner australischen Heimat den Rücken gekehrt und wie bist du dann in Berlin gelandet?</strong><br />
Ich wollte mich aus einer komplizierten Beziehung ziehen und auch endlich in einem anderen Land wohnen. Eigentlich hatte ich mir Frankreich als Ziel vorgenommen, aber dann machte ich erst einen Besuch in Berlin, wo meine Schwester damals gerade wohnte. Und der Rest ist Geschichte&#8230;</p>
<p><strong>- In welcher Situation kamst du auf den Namen &#8216;A Seated Craft&#8217;, welche Bedeutung hat er für dich?</strong><br />
Auf Englisch ist &#8220;Craft&#8221; eine Arbeit, eine Kunst oder ein Beruf, den man mit den Händen ausübt. Normalerweise, spricht man von Tischlerarbeit oder Töpferei, etwas, das gute Kenntnisse und Fähigkeiten braucht, woran man aber mit einfachen Werkzeugen arbeitet. Als ich und Tony Dupé, der Produzent, an dem Album gearbeitet haben, haben wir bemerkt, wie Musikschreiben, Aufnehmen und Orchestration einem Handwerk wie Teppichweberei oder Tapisserie ähneln. Man macht das sitzend &#8211; also &#8220;seated&#8221;, konzentriert sich auf Kleinigkeiten und versucht, alles in Ordnung zu bringen. &#8220;Craft&#8221; hat aber auch eine zweite Bedeutung: als Fahrzeug. Für viele ist Musik wie ein Schiff, in dem man sitzt und getragen wird. All diese Bedeutungen waren einfach so einschlägig, dass ich den Namen &#8220;A Seated Craft&#8221; statt meinem eigenen Namen verwenden wollte.</p>
<p><strong>- Wie kam es dazu, dass du professionell Musik machst und eine Platte veröffentlicht hast?</strong><br />
Ich hatte lange versucht, Musik zu machen und eine Platte aufzunehmen, hatte aber nicht den richtigen Menschen kennengelernt, mit dem ich arbeiten wollte. 2008 hat sich das geändert, als Tony mich kontaktiert hat, weil er meine Musik über Internet gehört hatte. Wir haben dann ziemlich schnell entschieden, miteinander zu arbeiten. Er kam nach Deutschland und wir haben sofort angefangen, das Album zu machen.</p>
<p><strong>- Wie arbeitest du normal an deinen Songs?</strong><br />
Gute Frage. Manchmal kommt der Text als erstes, manchmal habe ich eine Melodie im Kopf. Ich versuche, jedes Lied zu entwickeln und zu hören, was das Lied eigentlich selbst &#8216;will&#8217;.</p>
<p><strong>- Was inspiriert dich zu den Lyrics? In welchen Situationen schreibst du an Songs?</strong><br />
Die Lyrics werden oft durch ein einzelnes Wort getriggert. Es ist ein bisschen wie bei einem Domino-Effekt: ein Wort stößt ein anderes Wort an und dann kommen sie alle heraus gepurzelt. Danach schneide ich sie zurecht und passe sie der Songstruktur an. Der Song “Celestial Mechanics” zum Beispiel wurde von einem Astronomiebuch inspiriert. Es gab darin ein Kapitel, in dem Sternenkonstellationen erklärt wurden. “Stellar Parallax” war ein Begriff, den ich so wunderschön fand, dass ich ihn aufschrieb. Das hat dann zu dem Satz geführt: &#8216;stars tap out a morse code&#8217; (Sterne klopfen Morsezeichen) &#8211; und der Rest folgte daraus sehr organisch. &#8216;Stellar Parallax&#8217; kam dann im Song selbst gar nicht vor, aber er war das Sprungbrett, das mich in den Song hinein katapultierte.</p>
<p><strong>- Wie, wo und wie lange fand die Produktion von &#8216;The Savage and the Small&#8217; statt? Was war der beste, was der schlimmste Moment während der Aufnahme? Was ist die meist erzählteste Anekdote? Bzw. wie kamt ihr zum Alben-Titel?</strong><br />
Am Album habe ich eineinhalb Jahre lang geschraubt &#8211; auch weil ich damals Vollzeit gearbeitet habe. Tagsüber habe ich Geld verdient &#8211; dann kam ich heim und habe mit Tony Musik gemacht. Besonders spannend wurde es, wenn ich plötzlich etwas Neues über einen Song herausfand. Bloß weil man einen Song geschrieben hat, heisst das noch lange nicht, dass man ihn kennt. Ich erinnere mich daran, wie wir “About Sydney” aufnahmen und es wollte irgendwie einfach nicht funktionieren. Tony beschloss dann, die Gitarre aus dem Intro zu streichen &#8211; und eine komplette Strophe. Ich war wirklich wütend, weil ich wahnsinnig viel Zeit in die Gitarre investiert hatte, aber als wir die Aufnahme dann anhörten, war der Song neu geboren. Und wir sahen uns an und waren verblüfft und begeistert zugleich. Was den Albumtitel betrifft: ursprünglich hatte ich einen anderen Namen im Kopf, aber als wir mit dem Mix begannen, passte das einfach nicht mehr. Tony schlug dann vor, eine Zeile aus Celestial Mechanics zu verwenden. &#8216;The savage and the small&#8217; war perfekt: es brachte die unterschiedlichen Welten und Blickwinkel der Songs auf den Punkt.</p>
<p><strong>- &#8216;Cloudberries&#8217; ist einer unserer Lieblingssong auf dem Album &#8211; kannst du erzählen worum es darin geht, wie der Song entstand bzw. ob es eine Geschichte dahinter gibt?</strong><br />
&#8216;Cloudberries&#8217; ist ein Song über die Trockenzeit/Dürre &#8211; physisch und metaphysisch &#8211; und über die Bilder, die der Regen mit sich bringt. Ich habe den Song in Australien begonnen, auf der Farm meiner Patentante. Sie lebt irgendwo im nirgendwo, zwischen kilometerlangen Wäldern und an einem Fluss, der mitten durch das Anwesen läuft. Wenn sich dort über der Grasebene die Wolken zusammenziehen, fühlt man sich als wäre man selbst Teil des Himmels. Dieses Gefühl wollte ich einfangen und in einen Song verwandeln.</p>
<p><strong>- Während der Produktion von &#8216;The Savage and the Small&#8217; hast du mit Tony Dupé zusammen gearbeitet &#8211; wie kam es dazu und welchen Einfluss hatte er auf die Songs?</strong><br />
Tony und ich begegneten uns zunächst online, nachdem er meine Musik im Netz gehört hatte. Wir schickten Aufnahmen zwischen Deutschland und Australien hin und her und er kam schließlich nach Berlin, um mit mir an dem Album zu arbeiten. Er ist ein fantastischer Produzent &#8211; einer der wenigen, die wirklich zuhören und sich auch für die kleinen und subtilen Nuancen interessieren. Seine Kunst liegt in den Auslassungen und Reduktion, aber auch in den Dingen, die er addiert. Er hilft den Künstlern, ihre eigenen Songs besser kennenzulernen, sich ihnen anzuvertrauen und Risiken mit ihnen zu wagen.</p>
<p><strong>- &#8216;The Savage and the Small&#8217; wurde an sich schon 2010 veröffentlicht &#8211; warum hast du sie nun in 2011 noch mal wiederveröffentlicht bzw. arbeitest du schon an einer neuen Platte?</strong><br />
Ich habe das Album zuerst selbst veröffentlicht, aber damals hatte ich wirklich keine Ahnung, wie man soetwas macht. Songs &amp; Whispers habe ich in 2010 auf Tournee kennengelernt und sie wollten mich unterstützen.<br />
<strong><br />
- Was sind deine nächsten Pläne?</strong><br />
Ich schreibe gerade ein neues Album, das sich in einem sehr spannenenden Prozess befindet. Als ich angefangen habe, wusste ich wirklich nicht was dabei heraus kommt. Jetzt hab ich neue Lieder, in denen Vögel und Naturwissenschaftler eine Hauptrolle spielen. Sie sind ganz unerwartete aber sehr gern gesehene Gäste. In der zweiten Hälfte des Jahres werde ich die Lieder aufnehmen.</p>
<p><strong>- Was machst du, wenn du nicht gerade Musik machst?</strong><br />
Ich sammle Knöpfe und Instrumenten. Ich durchforste das Internet nach Bilder von Schwarzen Löchern. Und ich treffe mich mit meinen Freunden.</p>
<p><strong>- Was hast du 2011 gelernt?</strong><br />
Das alles sich sehr schnell ändern kann. Und dass man sich dafür nicht vorbereiten kann aber mit Erfahrung damit leben kann.</p>
<p><strong>- Deine Top 3 Alben aus 2012 bisher? Warum?</strong><br />
June et Jim &#8211; &#8220;Les Forts&#8221;. Ich war 2010 mit ihnen auf Tournee und sie sind wirklich die beste Live Band, die ich in den letzten 10 Jahren gesehen habe. Sie haben Leidenschaft und schreiben Lieder, die mich neidisch werden lassen.</p>
<p>The Walkmen &#8211; &#8220;Heaven&#8221;. Die Musik pulst, die Texte sind einfach aber großartig und sie tragen das Herz auf der Zunge.</p>
<p>Peter Broderick &#8211; &#8220;It Starts Here&#8221;. Wenn ich dieses Album höre, will ich sofort noch mehr Musik machen.</p>
<p><strong>- Welcher Song passt zu deiner aktuellen Stimmung?</strong><br />
&#8220;With the notes on fire&#8221; &#8211; Peter Broderick</p>
<p><strong>- Welcher Song bringt dich jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Luca Diriso &#8211; &#8220;Calme e Sangue Freddo&#8221; Ein ganz krasser Italienischer-Pop-Song, den ich zum ersten Mal gehört habe, als ich meine Schwester 2004-2005 in Italien besucht habe. Ich hüpfe jedes Mal, wenn ich ihn höre.</p>
<p><strong>- Wie würde deine persönliche &#8216;Bedroomdisco&#8217; aussehen?</strong><br />
Türkis mit Perserteppich und roten Lampen überall. Dazu eine Diskoball, natürlich. Vielleicht ein kleines Schwimmbad in der Ecke.</p>
<p><strong>- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Ich!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=tD3g9ndOaRk&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=tD3g9ndOaRk</a></p>
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		<title>ALLIE &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2012 20:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Schlepptau von Kraków Loves Adana, besuchte uns Allie im April als Support für ein intimes Wohnzimmerkonzert, um kurze Zeit später auf eigene Tour zu gehen und ein weiteres Mal einen Stop bei uns in Darmstadt einzulegen. Danach wollten wir mehr über den Musiker, seine Musik und seinen Werdegang wissen - Allie im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schlepptau von <strong>Kraków Loves Adana</strong>, besuchte uns <strong>Allie</strong> im April als Support für ein intimes Wohnzimmerkonzert, um kurze Zeit später auf eigene Tour zu gehen und ein weiteres Mal einen Stop bei uns in Darmstadt einzulegen. Zwei Alben hat der Wahl-Berliner schon veröffentlicht, trotzdem kam er bisher mit relativ wenigen lästigen Interview-Terminen aus, was sich nun geändert hat, wollte wir doch mehr über den Musiker, seine Musik und seinen Werdegang wissen &#8211; Allie im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-15637" title="Allie - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/579523_359229950784803_464790715_n.jpg" alt="" width="318" height="461" /></p>
<p><strong>1.) Steckbrief:</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Allie<br />
<strong>- Bandmitglieder:</strong> Florian<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2007-2009<br />
<strong>- Standort:</strong> Berlin<br />
<strong>- aktuelles Album:</strong> New friends (2011)</p>
<p><strong>2.) Fragenkatalog:</strong><br />
<strong><br />
- Wie hast du angefangen Musik zu machen, was gab den Ausschlag?</strong><br />
Als ich 16 war, habe ich zusammen mit meinem Bruder angefangen, ein Instrument zu lernen. Da hatten wir schon seit 4 Jahren eine Band zusammen mit ein paar Freunden, aber nur einer von denen konnte ein Instrument spielen. Ich habe dann mit E-Gitarre und mein Bruder mit Bass angefangen und wir haben dann zu dritt weitergemacht, sind aufgetreten und haben einen Album aufgenommen. Ich glaube der ursprüngliche Grund war Langeweile in der Kleinstadt, wie bei vielen.</p>
<p><strong>- Welche musikalischen Einflüsse hast du?</strong><br />
Viel zu viele um sie hier alle aufzuzählen. Ich habe einige Freunde, die Musik machen, mit denen ich mich austausche, die ich als meine größten musikalischen Einflüsse sehen würde: Pjtr Kaufmann, Cyan kid und Easter. Dazu kommt alle Musik die ich den ganzen Tag höre, in letzter Zeit viel Hip Hop: J Dilla, Madlib, Shabazz Palaces,&#8230;</p>
<p><strong>- In welcher Situation kamst du auf den Namen &#8216;Allie&#8217;, welche Bedeutung hat er für dich?</strong><br />
Ich wollte mal ein Lied über eine Person machen, deren Name mit L anfängt und den ich deshalb Elli nennen wollte. Der Song ist nie zustande gekommen, stattdessen hab ich mich selber so genannt. Er hatte da keine besondere Bedeutung für mich, ich wollte eher irgendeinen Namen nehmen, den ich gerne ausspreche und der dann im Laufe der Zeit für mich einen Bedeutung bekommt.</p>
<p><strong>- Wir haben gehört, dass du vor &#8216;Allie&#8217; in einer Rockband gespielt hast &#8211; wie kam es zur plötzlichen Änderung in deinem Sound/zur Neuorientierung?</strong><br />
Hauptsächlich weil ich nach der Schule weit weg nach Berlin gegangen bin und es auf Dauer schwierig wurde, sich zum Proben zu treffen. Ich bin in eine sehr hellhörige Wohnung gezogen, wo ich nicht mehr E-Gitarre spielen konnte, und habe mir deshalb eine Akustikgitarre geliehen, angefangen dazu zu singen&#8230;das hat sich so über ein Jahr entwickelt, bis ich mich mit meiner Stimme anfreunden konnte und langsam Solo-Songs fertig wurden.</p>
<p><strong>- Gleichzeitig sollst du auch nach Berlin gezogen sein &#8211; aus welchem Grund bist du nach Berlin gezogen bzw. hatte die Stadt auch Einfluss auf deinen Sound?</strong><br />
Ich bin nach Berlin gezogen, weil ich da schon immer hin wollte. Meine Familie kommt ursprünglich aus der Nähe von Berlin, deshalb bin ich hier verwurzelt und schon immer oft hergefahren. Ich dachte ich bleibe nur für ein Jahr, aber ich glaube das ist bei den meisten so. Jetzt sind es schon fünf.</p>
<p><strong>- Wie kam es dazu, dass du professionell Musik machst und zwei Platten veröffentlicht hast?</strong><br />
Wenn ich Songs fertig mache, will ich die auch möglichst veröffentlichen in irgendeiner Form. Als ich also genug Songs alleine geschrieben hatte, hat sich ein Album aufgedrängt. Professionell? Mh, Veröffentlichung klingt vielleicht &#8216;professioneller&#8217; als es ist. Am Anfang hieß veröffentlichen einfach, die mp3s irgendwo hochzuladen und den Freunden Bescheid zu sagen, dass es was neues zu hören gibt.<br />
<strong><br />
- Wie arbeitest du normal an deinen Songs?</strong><br />
Es fängt meistens damit an, dass beim Rumgespiele auf der Gitarre irgendwas gut klingt oder Spaß macht zu spielen ist, weil die Bewegung der Finger mir gefällt. Danach kommt oft ziemlich schnell eine Idee für eine Gesangsmelodie dazu. Parallel sammle ich ständig Wörter oder Ausdrücke, die mir vom Klang her gefallen. Ich gucke dann, welche davon zu der Gesangsmelodie passen und welches &#8216;Thema&#8217; oder so der Song haben könnte.</p>
<p><strong>- Was inspiriert dich zu den Lyrics? In welchen Situationen schreibst du an Songs?</strong><br />
Der Klang der Wörter. Es sind auch oft falsch herausgehörte Songtexte von Liedern, die ich höre. Wenn ich irgendeine coole Zeile in einem Lied höre, gucke ich im Internet nach, was da gesungen wurde, und hoffe, dass es nicht das war, was ich dachte was es ist, damit ich es benutzen kann. Manchmal benutze ich es aber auch trotzdem, wenn es nicht zu originell ist, sondern einfach nur etwas, auf das ich in dem Moment nicht gekommen wäre.</p>
<p><strong>- Wie, wo und wie lange fand die Produktion von &#8216;New friends&#8217; statt? Was war der beste, was der schlimmste Moment während der Aufnahme? Was ist die meist erzählteste Anekdote? Bzw. wie kamt ihr zum Alben-Titel?</strong><br />
7 Fragen auf einmal, hehe. Ich habe mit der Produktion angefangen als ich Anfang 2011 nach 6 Monaten in New York wieder in Berlin angekommen bin. In der Zeit in New York habe ich kaum Songs schreiben können, ich weiß nicht genau wieso, es war wie eine Blockade. In Berlin hat sich das wieder gelöst, also glaube ich, das zu merken war der schönste Moment. Ich habe es dann zu Hause mit einem Handy-Recorder nach und nach aufgenommen. Die meisterzählteste Anekdote ist vielleicht, wie ich zum Mischen eine zeitlang jeden Tag mit dem Fahrrad zum Fluma Studio und abends wieder zurück gefahren bin und mich gefühlt habe, als hätte ich einen normalen Job. Teilweise hat mir Cyan kid aus Berlin bei der Produktion geholfen.</p>
<p>Ich glaube das schlimmste ist für mich immer, die winzigen Feinheiten am Ende auszubessern und die Songs 1000 Mal hören zu müssen, bis ich zufrieden bin. Da hört dann der Spaß an der Sache auf, aber ich habe das Gefühl dass es nötig ist, um das fertige Album auch mit Stolz präsentieren zu können.</p>
<p>Zum Albumtitel: ich fand es interessant, dass er zuerst positiv klingt, aber gleichzeitig auch immer alte Freunde beinhaltet, die vielleicht verlassen werden. Und zum einen (aus der Sicht der alten Freunde) ob sie die neuen Freunde als Seite-wechseln sehen oder als Weiterentwicklung, was aber nur subjektiv gesehen werden kann und objektiv ist es eigentlich immer beides. Und dieser ganze Konflikt zwischen Seite-wechseln und Weiterentwicklung beinhaltet für mich auch Distanzieren und sich Annähern, Loslassen usw., wovon viele oder alle der Songtexte eigentlich handeln, wenn man sie auf einen Nenner bringen will. Deswegen wollte ich das Album auch erst &#8216;New friends in old friends&#8217; eyes&#8217; nennen aber das war mir dann zu tricky und lang. Die Songtitel sind ja immer nur höchstens 3 Wörter und das hätte sich dann zu stark abgesetzt, hatte ich das Gefühl, aber inhaltlich trifft es das eigentlich genau. Außerdem ist ein Thema des Albums auch Rausgehen, also nicht im positiven Sinne wie &#8216;mal rausgehen an die frische Luft&#8217; sondern New friends bedeutet ja erstmal nur eine neue Umgebung, neue Einflüsse usw. &#8211; und nicht unbedingt gute, sondern erstmal nur andere als vorher. Mein erstes Album &#8216;Mimi king&#8217; vermittelte für mich größtenteils die Stimmung, dass jemand im Zimmer sitzt und vor sich hinspielt und auch nur für sich spielt. Das Album jetzt ist eher distanzierter und bewusster und anders (new), aber immernoch persönlich (friends). Und das beides zusammenzubringen war eigentlich im Nachhinein der ganze Versuch des Albums.<br />
<strong><br />
- Gab es einen Unterschiede bei der Produktion von deinem Debütalbum zu &#8216;New friends&#8217;?</strong><br />
Ja. Mein Debütalbum betrachte ich eher als Sammlung von Songs, die ich innerhalb von drei Jahren solo geschrieben habe. New friends war von Anfang an als Album ausgelegt und deshalb vom Sound auch mehr eine Einheit.</p>
<p><strong>- Du hast deine bisherigen Alben selbst produziert &#8211; woher hattest du das Wissen dafür? </strong><br />
Ich habe sie nicht alleine produziert, sondern immer mit Hilfe von Freunden, hauptsächlich von Cyan kid aus Berlin. Ich habe keine große Ahnung davon, und insoweit ich es selber produziere ist es viel an Reglern rumprobieren, bis es cool klingt &#8211; ohne wirklich zu wissen was man macht.</p>
<p><strong>- &#8216;Body Poetry&#8217; ist einer unserer Lieblingssong auf dem Album &#8211; kannst du erzählen worum es darin geht, wie der Song entstand bzw. ob es eine Geschichte dazu gibt?</strong><br />
Die meisten der Gedanken zu meinen eigenen Songtexten kommen eigentlich, nachdem sie schon fertig sind. Es macht mir manchmal Spaß, sie selber im Nachhinein zu interpretieren. Als ich den Text zu Body poetry geschrieben habe, hatte ich eher diese sehr konkreten Ideen, die ich mochte, wie z.B. &#8220;coffee&#8221; auf &#8220;candy&#8221; zu reimen usw. Wenn ich den Text im Nachhinein anschaue, könnte das Thema des Songs vielleicht das Verhältnis zum eigenen Körper sein, wie man ihn abgetrennt vom eigenen &#8216;Geist&#8217; oder so sieht, wie man ihn behandelt und vor allem wie man ihn angeblich behandeln soll, wie man mit diesen Regeln umgeht usw.</p>
<p>Der Song ist in zwei Teile geteilt: der erste war für mich immer eher der &#8216;naive&#8217; Teil, der dann auf einmal wie in einem Loop auf einem Akkord stehen bleibt und sich in so eine Art Tanzsong entwickelt. Und nachdem im ersten Teil von Safari und Strand und Sonne die Rede war, erzeugt dieser plötzliche Loop für mich so ein Gefühl, ein bisschen zu lang in der Sonne gewesen zu sein. Wie ein Schwindelgefühl, alles wird verschwommen oder dreht sich. Als Teenager ist es mir einmal passiert, dass ich mich wirklich krank gefühlt habe, weil ich zu lange in der Sonne war, und zusätzlich zum Kranksein fand ich es irgendwie beängstigend, dass dieses Gefühl von der Sonne kommt. Schwer zu erklären.</p>
<p>Ich mag diese plötzlichen, unerwarteten Wechsel mitten im Lied, die den Hörer in den Song reinziehen. Dann wird es für einen kurzen Moment schwer, das Lied von Außen zu beobachten oder genau zu sagen, wie es überhaupt angefangen hat und sich so entwickeln konnte.</p>
<p>Zum Titel: ich hatte die Idee (oder habe es irgendwo gehört, weiß nicht mehr), Tanzen als so eine Art Poesie der Körpersprache zu sehen, und dachte das passt gut zu dem Song. Ich mochte außerdem, dass Body poetry wie eine Art Genre klingt. Ich würde meine Texte nicht als poetisch bezeichen, aber ich fand es lustig, Verse wie &#8220;I heard something in the coffee is as bad as eating candy&#8221; als Poesie über den Körper zu verkaufen.</p>
<p><strong>- Du bist aktuell für Aufnahmen in den Clouds Hill Studios in Hamburg &#8211; wie kam es dazu, woran arbeitest du gerade und was kannst du uns über die neuen Songs/ein neues Album erzählen?</strong><br />
Tina von der Hamburger Band The Building hat im letzten Herbst ein Konzert für mich in Hamburg veranstaltet und mich auf Clouds Hill aufmerksam gemacht. Ich habe dann einfach eine Mail an den Chef dort (Johann Scheerer) geschrieben und zu meiner Überraschung war er sofort sehr interessiert und offen dafür, mit einem völlig unbekannten Künstler wie mir zu arbeiten. Nach längerem Hin- und Herüberlegen haben wir dann beschlossen, erstmal zwei neue Songs aufzunehmen und die im August und September auf Clouds Hill Ltd. zu veröffentlichen, wahrscheinlich als 7-inch-Singles.</p>
<p><strong>- Du hast auch einige NY-Auftritte in deiner Biographie, wie kam es dazu, wie liefen diese ab?<br />
</strong>Wie gesagt habe ich da mal ein halbes Jahr gewohnt, deshalb war es für mich logisch, in der Zeit auch mal da aufzutreten. Genauer gesagt gehörten die zwei Auftritte in Manhattan zu meinen ersten Solo-Auftritte überhaupt. Ich hatte dann noch ein Konzert in Woodstock bei Freunden. Zurück in Deutschland habe ich erst angefangen, mich intensiv um Auftritte zu bemühen.</p>
<p><strong>- Was sind deine nächsten Pläne?</strong><br />
Ich bin gerade auf Tour durch Deutschland über Genf nach Paris. Danach werde ich anfangen, die Songs fürs neue Album fertig zu machen und wohl eine zeitlang weniger live spielen. Im Oktober gehe ich dann wieder ins Studio und nehme das Album auf.</p>
<p><strong>- Was machst du, wenn du nicht gerade Musik machst?</strong><br />
Musik hören größtenteils. Filme gucken. Fußball spielen.</p>
<p><strong>- Das hast du 2011 gelernt?</strong><br />
Dass ich erstmal nicht das machen will, wofür ich studiert habe, sondern Musik.</p>
<p><strong>- Deine Top 3 Alben aus 2012 bisher? Warum?</strong><br />
Ehrlich gesagt kenne ich fast nichts, das 2012 rausgekommen ist. Die neue Single von Animal Collective gefällt mir sehr, wie alles, was die machen. Visions von Grimes finde ich auch ganz gut. Das neue Beach House Album habe ich noch nicht gehört, kann aber schon sagen, dass ich es mögen werde.</p>
<p><strong>- Welcher Song passt zu deiner aktuellen Stimmung?</strong><br />
Busta Rhymes feat. Mariah Carey &#8211; I know what you want (Cyan Remix)<br />
<strong><br />
- Welcher Song bringt dich jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Frog Eyes &#8211; &#8220;Stockades&#8221;</p>
<p><strong>- Wie würde deine persönliche &#8216;Bedroomdisco&#8217; aussehen?</strong><br />
Das Schlafzimmer von meinem Mitbewohner ist eine Disco namens Roxy. Genau so.</p>
<p><strong>- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Ich.</p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=817056816/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://alliemusic.bandcamp.com/album/new-friends">New friends by Allie</a></iframe></p>
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		<title>OTHER LIVES &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jun 2012 18:14:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war so eine der Geschichten aus 2011: Die US-Newcomer von Other Lives, die gefühlt aus dem Nichts auf der Bildfläche erschienen sind und das ansonsten auf Hypes eher naserümpfend reagierende Feld der betont anspruchsvollen Musik-Fans im Sturm eroberten. Zack: Other Lives im Bedroomdisco Interview + Verlosung von 2 signierten Alben!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war so eine der Geschichten aus 2011: Die US-Newcomer <strong>Other Lives</strong>, die gefühlt aus dem Nichts auf der Bildfläche erschienen sind und das ansonsten auf Hypes eher naserümpfend reagierende Feld der betont anspruchsvollen Musik-Fans im Sturm eroberten. Dazu noch Support-Slots für <strong>Bon Iver</strong> und <strong>Radiohead</strong> &#8211; viel mehr braucht es nicht, um ein Statement bezüglich Anspruch und Qualität der Folk-Band aus Stillwater, Oklahoma, abzugeben. Angefixt vom zweiten Album &#8216;<strong>Tamer Animals</strong>&#8216;, das auch auf Platz 22 in unserer <strong>Jahrescharts</strong> (<a href="http://www.bedroomdisco.de/2012/01/bedroomdisco-alben-top-30-2011/" target="_blank">hier</a> komplett zu sehen) landete, wollten wir mehr wissen über vier Herren und die eine Dame, die zuvor schon im Jahr 2006 als <strong>Kunek</strong> ein Album veröffentlicht hatten. Zack: Other Lives im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-15403" title="Other Lives - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/200086_10150112996789958_3435632_n.jpg" alt="" width="504" height="360" /></p>
<p><strong>1.) Band facts</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Other Lives<br />
<strong>- Band members:</strong> Jesse Tabish, Jonathon Mooney, Josh Onstott, Jenny Hsu, Colby Owens<br />
<strong>- Founding year:</strong> 2002<br />
<strong>- Residence:</strong> Oklahoma<br />
<strong>- Current album:</strong> Tamer Animals</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong></p>
<p><strong>- At which point did you start making music? Had you been forced to play an instrument somehow or was it in your own interest? What was your motivation?</strong><br />
We all started playing music at a fairly young age. Jenny played Cello as a kid. Jesse and I started playing guitar around the age of 13 with punk rock as our primary motive. Josh and Colby also started on guitar in their teens as well. Fortunately music has never been forced on us, it just happened naturally.</p>
<p><strong>- Do you remember the first song you ever wrote? What was it about? Could you recall a line of it?</strong><br />
It was probably a punk rock song. Actually, when I was in the 8th grade I remember Jesse had this awesome punk rock band, they were actually pretty good. They were definitely the cool kids in school.</p>
<p><strong>- What musical influences do you have? </strong><br />
Lately our influences have primarily come from classical music. While making this last record we were listening to a lot of contemporary classical like Reich and Glass, I think it shows.<br />
<strong><br />
- How did you meet and in which situation did you decide to form a band?</strong><br />
Most of us went to grade school together but didn&#8217;t really start hanging out until we started playing music together. We all got together to play music one after the other over a few month period. In the beginning we just played instrumental music with no real aspiration of forming a band. The band part came later.</p>
<p><strong>- First you were named Kunek, but than changed the name after the first record to Other Lives &#8211; why did you change the name and how did you come up with the name Other Lives, what meaning has it for you?</strong><br />
We had one more member as the band Kunek and when we parted ways we felt it was appropriate to change the name. Other Lives has meaning to us, but it&#8217;s meant to be vague and open to interpretation.</p>
<p><strong>- How do you normally work on songs? What are the steps/processes, what are the usual problems of finishing a song? In what situations do you write songs?</strong><br />
The process always seems to change from record to record. On Tamer Animals we would usually take one of Jesse&#8217;s ideas he wrote on guitar or piano into the studio and play around with arrangement and instrumentation until it was complete.</p>
<p><strong>- Could you tell us something about the production process of &#8216;Tamer Animals&#8217;? How long did it take, where did it happen, what were the difficulties, how did you prepare for it? What was the best, what the worst moment? Most told anecdote?</strong><br />
We recorded the record in our studio in Stillwater Oklahoma. Jesse and I engineered and produced the record together, along with Joey Waronker on the latter part of the process. We definitely ran into a some walls on a few songs. Each song would take around a solid month of work to finish so if the song wasn&#8217;t working by the end of the month we would be so immersed in it that we knew we had to move on and revisit it, otherwise it would drive us crazy.</p>
<p><strong>- We read that you took like 14 months to produce the album &#8211; for what reasons did the production take so long?</strong><br />
The sound we were going for on this record was very layered and since we had to record everything one instrument at a time, many times up to 80 layers, it could be quite tedious. We wanted to be free of any limitations instrumentally and think about a song with the notion that just because we play a certain instrument doesn&#8217;t it mean it&#8217;s right for the song. We knew that really sticking to that would take a lot of work.</p>
<p><strong>- You also worked again with Joey Waronker &#8211; could you tell what influence he had on the songs/your sound and why you did choose to work with him again? And was he really there the whole 14 months?</strong><br />
Joey Waronker has been a huge part of the last two records. He&#8217;s someone we really trust because has a great ear and he&#8217;s not afraid to tell us if something isn&#8217;t working. On the last record he came in during the last few months and really helped pull everything together in a number of ways. He also mixed the record and did a great job enhancing the record sonically.</p>
<p><strong>- &#8216;Dust Bowl III&#8217; is one of our favorite songs &#8211; can you tell us what it is about, how it was done and if there is a story behind it?</strong><br />
We were really inspired by the imagery and story of the dust bowl early on in the recording of this record. There are a Dust Bowl I and II but they didn&#8217;t make the record. For a while there we would project actual footage of the dust bowl on a wall in the studio why we work. I don&#8217;t know if it changed much, but it was nice to work to.</p>
<p><strong>- In what situations do you write songs/lyrics/which themes inspire you to write songs?</strong><br />
The dust bowl is one of the more specific lyrical themes on the record, but overall the lyrics on the record are just observations of things around us.</p>
<p><strong>- What are your next plans?</strong><br />
We&#8217;re headed to Europe for some festivals</p>
<p><strong>- What are you doing if your not making music?</strong><br />
I like to sail.</p>
<p><strong>- What did you learn in 2011?</strong><br />
When in London, eat only Indian food.</p>
<p><strong>- Your Top 3 records of 2011? Why?</strong><br />
Colourmusic &#8211; &#8220;My ___ is pink&#8221;<br />
Timber Timbre &#8211; &#8220;Creep on Creepin On&#8221;<br />
Time Hecker &#8211; &#8220;Ravedeath, 1973&#8243;<br />
<strong><br />
- Which song would fit to your actual situation?</strong><br />
&#8220;We&#8217;re an American Band&#8221; &#8211; Grand Funk Railroad</p>
<p><strong>- Which song makes you dance independent of your situation?</strong><br />
&#8220;Can I Kick it?&#8221; &#8211; A Tribe Called Quest</p>
<p><strong>- How would your &#8216;Bedroomdisco&#8217; look like?</strong><br />
Messy</p>
<p><strong>- Who did fill out this questionnaire? </strong><br />
Jonathon Mooney</p>
<p>Zu unserem Interview gibt es dieses Mal etwas zu gewinnen und zwar 2 von Sänger <strong>Jesse Tabish</strong> signierte &#8216;Tamer Animals&#8217;-Alben! Ihr wollt gewinnen, dann schreibt uns bis zum 20. Juni eine Mail mit eurer Adresse und dem Betreff &#8216;<em>Other Lives</em>&#8216; an gewinnen@bedroomdisco.de &#8211; mit etwas Glück liegt die Platte kurz drauf bei euch im Briefkasten!</p>
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		<title>THE PAPERTIGER SOUND &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 10:11:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gitarren, Schlagzeug, Skype und Dropbox - das sind ein paar der Mittel, die The Papertiger Sound zum Produzieren von neuer Musik benutzen, leben die beiden Bandmitglieder doch auf unterschiedlichen Kontinenten. Was es sonst noch über die Band zu wissen gibt, erfahrt ihr bei uns im Bedroomdisco Interview!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man nicht gerade <strong>Radiohead</strong> ist, ist es schon mutig seine Musik einfach so kostenlos ins Internet zu stellen. Also wir reden hier nicht über einen Song, sondern komplett alle Alben, die man bisher produziert hat. Wobei es <em>mutig</em> vielleicht nicht direkt trifft, aber es ist zumindest auf User-Seite schön, gerade wenn es sich dabei um so ein tolles Projekt wie <strong>The Papertiger Sound</strong> handelt, auf die wir zuletzt schon <a href="http://www.bedroomdisco.de/2012/03/the-papertiger-sound-der-soundtrack-des-sonntags/" target="_blank">hier</a> im Soundtrack des Sonntags hingewiesen haben. <strong>Dan Gelder</strong> und <strong>Kerstin Wilson</strong>, die hinter The Papertiger Sound stecken, sind aber auch ansonsten ein sehr interessantes Duo, allein schon, da sie auf unterschiedlichen Kontinenten leben und trotzdem in regelmäßigen Abständen Musik veröffentlichen, die zumeist in Skype-Sessions und mithilfe eines regen Dropbox-Austauschs entsteht. Grund genug mal nachzuhaken &#8211; Papertiger Sound im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-15238" title="The Papertiger Sound - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/382605_258215164245214_108013409265391_649833_2040573693_n1.jpg" alt="" width="521" height="366" /></p>
<p><strong>1.) Band facts</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Papertiger Sound<br />
<strong>- Band members:</strong> Dan Gelder / Kerstin Wilson<br />
<strong>- Founding year:</strong> 2007<br />
<strong>- Residence:</strong> Norfolk, England // Nova Scotia, Canada<br />
<strong>- Current album:</strong> Call Home</p>
<p><strong>2.) Questionnaire:</strong></p>
<p><strong>- At which point did you start making music? Had you been forced to play an instrument somehow or was it in your own interest? What was your motivation?</strong><br />
I guess I just wanted to be like Johnny Marr really. And Kevin Shields. And Neil Halstead and all the other guitarists I loved. Then after learning how to play like them, and how they got their sound, I slowly started to write my own material and work on my sound.</p>
<p><strong>- What musical influences do you have?</strong><br />
Well I guess The Smiths, Slowdive, My Bloody Valentine and The Cure have always been big influences. A lot of New Wave English bands from the 80’s too. But I also draw from bands like Empress, Hood and Bark Psychosis too. I think I’ve always been attracted to bands that have a thread of melancholy running through them.</p>
<p><strong>- How did you meet and in which situation did you decide to form a band?</strong><br />
I stumbled across Kerstin’s music on Myspace, and saw she was moving to Leeds and looking for people to play music with. So I got in touch, thinking she wouldn’t be too interested in my new project.</p>
<p><strong>- In which situation did you come up with the name &#8220;the papertiger sound&#8221;, why did you choose it and what meaning has it for you?</strong><br />
It was relevant at the time, and fitted well. The name was decided before I met Kerstin, and I guess we might’ve been called something else if the name wasn’t already there, but it was and it stuck.</p>
<p><strong>- Papertiger sound is, as you call it, a transatlantic project, as Kerstin is living in Canada and Dan in England &#8211; which good aspects has the distance between you, which bad aspects are there?</strong><br />
When we’re in the same room we do nothing musical. We talk, drink and listen to music. It’s the same when we Skype, we talk about stuff that’s got nothing to do with Papertiger Sound, and then remind each other that we’ve stuff band related to do. We’re friends who happen to be in the same band.</p>
<p><strong>- With the distance between you, do you have something like a timetable or a schedule to organize yourself?</strong><br />
No, no timetable or anything. We just stumble through our week and make a date to skype when it works for both of us. The four hour time difference doesn’t help.</p>
<p><strong>- How do you normally work on songs? What are the steps/processes, what are the usual problems of finishing a song?</strong><br />
We develop songs individually then upload the file to Dropbox for, in my case, Kerstin to develop. We’ll then talk about it on Skype, usually beginning with a no, yes or maybe to see if we want to develop it further. These days we’re far more brutal when it comes to throwing out songs that aren’t working. We’re much better at knowing if we’re just repeating ourselves, or just getting stuck in a particular way of writing.</p>
<p><strong>- In what situations do you write songs/lyrics/which themes inspire you to write songs?</strong><br />
Events and themes don’t tend to inspire me to write a song, it just doesn’t work like that for me. It’s usually a melody I get stuck in my head, which i then record onto my iphone’s Voice Memo app so I don’t forget it. I’ll then make a demo later, usually sitting on my bed, and shelve it away for later. I’ll then listen to the music and write lyrics from the images connected to that.</p>
<p><strong>- Could you tell us something about the production process of &#8216;Call Home&#8217;? How long did it take, where did it happen, what were the difficulties, how did you prepare for it? What was the best, what the worst moment? Most told anecdote?</strong><br />
I think the album started when I was in Canada staying with Kerstin. I remember sitting in her living room, staring out the window, just playing around with different chord changes and melodies, one of which developed into Fin. When I got back home to Norfolk I started to play with beats much more than I had in the past, which was a really nice change, leading onto some different ideas. We also had a lot of material to choose, so we spent quite a bit of time choosing which material to develop and which to shelve. I think we must have at least fifteen songs left over from Call Home. Usually we don’t go back to older material for the next EP, but there’s a song called Alone at the Airport which we’re really excited about, so that should appear on the next release.</p>
<p><strong>- &#8216;Over The Fields&#8217; is one of our favorite songs &#8211; can you tell us what it is about, how it was done and if there is a story behind it?</strong><br />
I woke up one morning, saw the sun streaming through my bedroom window, and thought how great it was to be back home after spending the last twelve years living between Sheffield and Leeds. Up to that moment, I think I’d lost touch with why I’d moved back home to Norfolk. I also remember looking at Google Earth images of Norfolk, thinking how beautiful it was, the endless fields that surround my village and the beautiful coastline, and how I needed to get back in touch with it again. How I needed to, metaphorically speaking, call home.</p>
<p><strong>- You also founded your own music label to, as you mentioned in an interview, secure your music. At the same time you are providing your records as free downloads &#8211; how does this fit together?</strong><br />
There’s so much new music out there that it’s getting harder and harder to get noticed. So our idea was to remove all the barriers we could between our music and the listener. And the biggest one is money, so we gave it away for free. We always felt we needed to let people take our music home with them, so they could put it on their ipods or play it their cars, to give them the chance to get into what we’re trying to do. The next stage is to give people the chance to buy something physical from us, something limited and unique.</p>
<p><strong>- What are your next plans?</strong><br />
Hopefully we’ll get the funding we’ve applied for to release a 7“ single or make a video. We’ll see.</p>
<p><strong>- What are you doing if you’re not making music?</strong><br />
I do a lot of running, and follow Liverpool FC. One is physically exhausting the other is mentally exhausting !</p>
<p><strong>- What did you learn in 2011?</strong><br />
Trust your gut instinct and don’t let anyone tell you some things are impossible.</p>
<p><strong>- Your Top 3 records of 2012 up to now? Why?</strong><br />
Abandon by French Kicks.<br />
Love and Mathematics by Broken Social Scene<br />
Photoshop Handsome by Everything Everything</p>
<p>None of these were released in 2012, but y’know. That’s OK, isn’t it !? I’ve been listening to these songs loads at the moment. They were released about two years ago, which sums me up. Two years behind the rest of the world!</p>
<p><strong>- Which song would fit to your actual situation?</strong><br />
I’m So Tired by The Beatles.</p>
<p><strong>- Which song makes you dance independent of your situation?</strong><br />
Wishing (If I had a photograph) – A Flock of Seagulls.</p>
<p><strong>- How would your &#8220;Bedroomdisco&#8221; look like?</strong><br />
Exactly like the disco in Pulp’s Common People video. And I’d do my best Jarvis impression to go with it.</p>
<p><strong>Who did fill out this questionnaire?</strong><br />
Dan</p>
<p><iframe width="400" height="100" style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4146381452/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://thepapertigersound.bandcamp.com/album/call-home">Call Home by the papertiger sound</a></iframe></p>
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		<title>BURNING EAGLE FESTIVAL &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 11:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir zuletzt Festival-Machern aus der näheren Umgebung einige Hintergrund-Informationen entlocken konnten, schauen wir heute mal nach Reutlingen, wo das Liebhaber-Festival Burning Eagle Festival seit einigen Jahren die Festival-Saison eröffnet - was sich bald ändern wird!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir zuletzt Festival-Machern vom <strong>Phono Pop Festival</strong> oder dem <strong>Maifeld Derby</strong> via Interview-Fragebogen einige Hintergrund-Informationen entlocken konnten, schauen wir heute mal nach Reutlingen, wo seit geraumer Zeit das Liebhaber-Festival <strong>Burning Eagle Festival</strong> stattfindet. Mit einem April-Termin begann das Indoor-Festival bisher jährlich die Festival-Saison, ab nächstem Jahr wird sich jedoch einiges ändern, strebt man doch eine Vergrößerung, einen Umzug nach draußen und eine Verlegung des Termins an &#8211; genug Stoff für ein interessantes <strong>Interview</strong>, wie wir finden!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-15116" title="Burning Eagle Festival - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/431743_367222259969461_211684845523204_1284851_2067385156_n1.jpg" alt="" width="314" height="444" /></p>
<p><strong>1. Steckbrief:</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Burning Eagle Festival<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2007<br />
<strong>- Standort:</strong> Reutlingen<br />
<strong>- Termin:</strong> bisher April, bald Juli oder August<br />
<strong>- Preis:</strong> TBA<br />
<strong>- Besucher:</strong> bisher 500, bald 1000</p>
<p><strong>2. Fragenkatalog:</strong></p>
<p><strong>- Aus welchem Grund habt ihr angefangen das Festival zu veranstalten?</strong><br />
Am Anfang war es wirklich nur die Sehnsucht, gute Musik in die Heimat zu bringen. Ein schöner Abend mit Rotwein und guter Musik. Ganz naiv gedacht. Daraus entwickelte sich aber ein Ehrgeiz und eine Leidenschaft. Man musste einfach im nächsten Jahr wieder ein Festival machen. Und dann nimmt ein Festival irgendwann eine Eigendynamik an und wächst. Es ist wie ein Baum, den man pflanzt und ihm beim wachsen zusieht.</p>
<p><strong>- Gab es ein anderes Festival, dass euch als Inspiration diente &#8211; welches bzw. aus welchen Gründen?</strong><br />
Am Anfang &#8211; ganz ehrlich &#8211; wirklich nicht. Und auch jetzt haben wir keine Intention, andere Festivals zu kopieren. Es gibt Festivals, vor denen wir großen Respekt haben &#8211; Haldern Pop, Orange Blossom, Phono Pop, Maifeld Derby, Bootboohook, Sound of Bronkow &#8211; aber wir machen wirklich unser eigenes Ding und versuchen hier keinen Wettbewerb zu machen.</p>
<p><strong>- Welchem musikalischen Genre würdet ihr euch zuschreiben?</strong><br />
Schwierig. Am Anfang hieß das Festival ja noch &#8220;Singer/Songwriter Festival&#8221;. Da setzt man sich natürlich Grenzen. Deswegen heißt es seit 2009 auch &#8220;Burning Eagle Festival&#8221;. WIr haben keine Grenzen, es muss einfach musikalisch gefallen &#8211; aber ja, wohl schon eher Folk, Indie, Songwriting.</p>
<p><strong>- Wie kam das erste Mal zustande? Auf welche Probleme seid ihr gestoßen?</strong><br />
Spontane Idee. Gemacht. Fertig. Probleme? Keine.</p>
<p><strong>- Nach welchen Gesichtspunkten habt ihr die Location gewählt?</strong><br />
Das franz.K ist in Reutlingen eine kulturelle Hausmarke! Logistisch und finanziell für ein kleines Festival auch von Vorteil. Es gab schon immer den Traum vom Festival unter freiem Himmel. In einem Zauberwald. Aber sowas muss ja organisierbar sein und auch finanzierbar. Im franz.K konnte das Festival 6 schöne Jahre lang behutsam gedeihen. Ab 2013 geht es dann aber unter freien Himmel.</p>
<p><strong>- Ihr wart eines der ersten Festivals des Jahres &#8211; wie lief das Festival in diesem Jahr aus eurer Sicht ab? Was war gut, was verbesserungswürdig?</strong><br />
Das Festival lief super. Wir haben ein tolles Team und ein wunderbares Publikum, das Musik liebt und genießt. Dieser Respekt gegenüber der Musik überträgt sich auf den Musiker und der gibt das gerne zurück. Es ist eigentlich immer ein gemeinsames Festival. Publikum und Musiker werden eins. Gemeinsamkeit ist uns wichtig. Wenn wir das erschaffen, dann wird es magisch. Kann man schwer in Worte fassen. Ist aber, was das Publikum liebt und warum die Zuschauerzahlen ständig wachsen.</p>
<p><strong>- Gab es eine Band/einen Act auf den ihr euch persönlich am meisten gefreut habt? Welchen?</strong><br />
Wir freuen uns auf jeden Act! Keine Floskel &#8211; das ist wirklich so.</p>
<p><strong>- Im nächsten Jahr wird sich das Festival wandeln und von einem ein Tages Indoor-Festival zu einem zweitägigen Outdoor-Festival werden &#8211; wie wird das ablaufen, welche Änderungen wird es mit sich bringen und aus welchen Gründen habt ihr euch dazu entschieden?</strong><br />
Das wird viel Organisation bedeuten. Viele Hürden müssen noch überschritten werden. Eine finanzielle Grundsicherung muss noch gefestigt werden. Der Traum vom magischen Festival im Zauberwald, den gibt es ja schon immer. Seit 2011 planen wir aber gezielt daran. Dieses Jahr war ja eine Art Brückenfestival. Abschied vom langjährigen Austragungsort feiern, und gleichzeitig für 2013 einladen. Abschied feiern. Wehmut zelebrieren.</p>
<p><strong>- Welche Band/welchen Act würdet ihr euch mal bei eurem Festival wünschen?</strong><br />
Da gibt es viele Bands, die wir gerne einladen würden, damit sie die Stimmung auf unserem Festival erleben. Spontan fällt mir ein: M. Ward, Gisbert zu Knyphausen, Villagers.</p>
<p><strong>- Welche Aspekte sind für euch als Macher bei einem Festival am wichtigsten?</strong><br />
Leidenschaft. Respekt. Gemeinsamkeit. Aber auch Fair Trade. Wir werden ja ein Fair Trade Festival. Reutlingen wurde nun Fair Trade Stadt. Der Partner vom Festival &#8211; das better2gether in Reutlingen &#8211; ist ein Laden, in dem Fair Trade Mode verkauft wird. Alle Sponsoren, Produkte auf dem Festival müssen unter dieses Siegel fallen.<br />
<strong><br />
- Welche Rolle spielt ehrenamtliche Arbeit bei eurem Festival?</strong><br />
Eine sehr wichtige Rolle, gerade jetzt, wo das Festival weiter wächst und größer wird. Wir haben ein tolles Helfer Team. Vielleicht sogar das Beste. Außerdem bekommen wir Unterstützung von unseren Schweizer Freunden von Breathing Hole Booking und deren Kollektiv.</p>
<p><strong>- Wie viele Menschen arbeiten an dem Festival mit?</strong><br />
2013 wissen wir noch nicht genau. 2012 waren es ca. 20<br />
<strong><br />
- Welchen Background habt ihr als Macher?</strong><br />
Ich habe 2007 zusammen mit meiner damaligen Freundin einfach mal so aus dem Nichts angefangen, eine Booking Agentur zu gründen. Sie heißt Brenner, ich Adler &#8211; somit Burning Eagle Booking. Sie hat sich dann kurz danach getrennt und ich glaube, deshalb habe ich einen besonderen Ehrgeiz entwickelt, um ihr zu zeigen, dass ich es auch ohne sie hinbekomme. Haha. Das ist nicht ganz ernst gemeint.</p>
<p>Learning by doing würde ich mal sagen. Und eben Musik lieben. Es war Hobby, ist aber mittlerweile Full Time. Ich glaube die Balance aus Leichtigkeit und professionellem Denken schätzen viele Bands, Manager, Labels. Außerdem wichtige Aspekte wie Loyalität, Demut, Langfristigkeit, Kommunikation.</p>
<p><strong>- Eure Top 3 Alben aus 2012 bisher? Warum?</strong><br />
Ich bin in sowas ganz schlecht.</p>
<p><strong>- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?</strong><br />
&#8216;That&#8217;s the End of That&#8217; von Plants &amp; Animals</p>
<p><strong>- Welcher Song bringt euch jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Karen Dalton &#8211; How Sweet It Is</p>
<p><strong>- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Dennis Adler (CEO bei Burning Eagle Booking)</p>
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		<title>MAIFELD DERBY FESTIVAL &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:01:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Erst im zweiten Jahr organisieren die Macher vom Maifeld Derby ihr feines Festival-Baby in Mannheim. Doch von Anlaufschwierigkeiten ist nichts zu sehen. Mitten im Stress hat sich einer der Macher bereit erklärt sich unseren Fragen zu stellen - daher hier einige Festival-Background-Informationen in unserem Interview zum Maifeld Derby!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erst im zweiten Jahr organisieren die Macher vom <strong>Maifeld Derby</strong> (die harten Fakten und die Möglichkeit 1&#215;2 Tickets zu gewinnen gibt es <a href="http://www.bedroomdisco.de/2012/05/maifeld-derby-festival-vorfreude/" target="_blank">hier</a>) ihr feines Festival-Baby in Mannheim. Doch von Anlaufschwierigkeiten ist nichts zu sehen. Dafür überzeugt das Festival mit einem breiten Spektrum bezüglich des musikalischen Angebots, einer Top-Kulisse und super Organisation &#8211; etwas von dem man sich als einfacher Besucher diesen Freitag und Samstag überzeugen kann. Mitten im Stress hat sich einer der Macher bereit erklärt sich unseren Fragen zu stellen &#8211; daher hier einige Background-Informationen in unserem <strong>Interview</strong> zum Maifeld Derby Festival!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-14966" title="Maifeld Derby Festival - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/521933_421063994572376_164709653541146_1667904_169566427_n1.jpg" alt="" width="370" height="518" /><br />
<strong><br />
1. Steckbrief:</strong></p>
<p><strong>- Name:</strong> Maifeld Derby<br />
<strong>- Gründungsjahr:</strong> 2011<br />
<strong>- Standort:</strong> Mannheim<br />
<strong>- Termin:</strong> 18.+19.05.2012<br />
<strong>- Preis:</strong> 35 € zzgl. Gebühren<br />
<strong>- Besucher:</strong> 2000/Tag</p>
<p><strong>2. Fragenkatalog:</strong></p>
<p><strong>- Aus welchem Grund habt ihr angefangen das Festival zu veranstalten?</strong><br />
Hmm, sowas macht man wohl vor allem aus Spaß an der Freude. Das Festival ist zumindest kein Teil eines Businessplans, sondern ein lange gehegter Wunsch, den es einfach mal umzusetzen galt. So muss das auch anfangen.</p>
<p><strong>- Gab es ein anderes Festival, dass euch als Inspiration diente &#8211; welches bzw. aus welchen Gründen?</strong><br />
Als fleißiger Festivalbesucher sind Einflüsse sicher nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sind insbesondere Festivals im Ausland hängengeblieben, da diese irgendwie spannender sind. Also jetzt erstmal rein musikalisch. Ein Beispiel wäre das &#8220;Rock dans tous des etats&#8221; bei Paris, wo halt einfach mal &#8216;ne Folk Band, &#8216;ne Metal Band und ein Hip Hopper hintereinander spielen. Zusammengehalten durch Qualität. Party muss man ja nicht immer nur zu Hallihgalli-Mucke feiern. Auf einem Festival sollte es auch darum gehen neue Musik zu entdecken, anstatt sich zu den Indie-Dissen-Evergreens zu besaufen und auf den Putz zu hauen. Wobei das natürlich auch mal sein muss. Das sollte man in beide Richtungen offen sein.</p>
<p><strong>- Welchem musikalischen Genre würdet ihr euch zuschreiben?</strong><br />
Im weitesten Sinne ist das mittlerweile wohl schon im Rahmen von (Indie)- Popmusik anzusiedeln. Aber eben nicht im Sinne von Radio-Einheitsbrei, sondern schon auch mal etwas gewagter und erfrischender. Ansonsten versuchen wir da möglichst offen zu sein. Beim diesjährigen Programm ist ja auch von Post-Rock über Songwriter-Folk bis hin zu Hip Hop ein relativ breites Spektrum abgedeckt. Wobei das sicherlich noch ein wenig breiter geht, mal sehen was die kommenden Jahre so bringen.</p>
<p><strong>- Ihr begrenzt euch bei eurem Festival nicht nur auf Musik &#8211; was gibt es sonst noch alles bzw. warum bietet ihr noch mehr Programm an?</strong><br />
Es gibt noch Lesungen, Kurzfilme und ein paar Spielereien wie den Session Play Me Room, der zum Jammen einlädt. Das soll einfach auch etwas Abwechslung zum straffen musikalischen Zeitplan sein. Die Besucher sollen eine gute Zeit haben, darum geht&#8217;s. Am schlimmsten war&#8217;s doch immer von Bühne zu Bühne zu eilen und sich die Füße platt zu laufen. Diese Punkte könnte man auch als kleine &#8220;Ruheinseln&#8221; bezeichnen um sich danach wieder erholt in den Festivaltrubel zu stürzen.</p>
<p><strong>- Wie kam das erste Mal zustande? Auf welche Probleme seid ihr gestoßen?</strong><br />
Zuerst einmal mussten wir eine Location finden, das war natürlich die größte Herausforderung. Aber mit Hilfe von Sebastian Dresel (damals noch Beauftragter für Popularmusik der Stadt Mannheim) sind wir dann fündig geworden. Ansonsten natürlich das Übliche wie Auswahl der Partner und auch die Finanzierung. Das hat schon alles seine Zeit gedauert und auch für so manch verzweifelten Moment gesorgt. Aber da muss man durch, das ist im zweiten Jahr auch nicht anders.</p>
<p><strong>- Nach welchen Gesichtspunkten habt ihr die Location gewählt?</strong><br />
Irgendwann sind wir bei unseren Gelände-Exkursionen auch auf dem Maimarktgelände gelandet und recht schnell hat sich ein Bild herauskristallisiert. Und Peter Hofmann vom Reitverein fand das auch gleich super und hat uns unterstützt. Die Infrastruktur ist einfach super und die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Die Stadiontribüne, die kurzen Wege, Parkplätze, Verkehrsanbindungen, etc&#8230; alles super und so auch einmalig. Davon galt es die Leute auch erstmal zu überzeugen, ein trostloses Messegelände klingt ja im ersten Moment nicht besonders attraktiv. Da waren viele überrascht, dass sich der Gelände dermaßen perfekt eignet.</p>
<p><strong>- Wie lief das letzte Jahr?</strong><br />
Großartig! Der Erfolg hat selbst die größten Zweifler (&#8220;mach des net, sowas funktioniert net in Monnem&#8221;) überzeugt. Die Reaktionen waren durchweg positiv und der Ablauf hat soweit auch sehr gut geklappt. Klar war hinter den Kulissen Stress pur angesagt, aber davon hat man draußen wohl eher weniger mitgekriegt. Unterm Strich hätte es nicht besser laufen können!</p>
<p><strong>- Welche Änderungen wird es dazu dieses Jahr geben?</strong><br />
Never change a running horse festival! Also haben auch vieles so gelassen. Aber alles wäre ja auch langweilig: Neu ist die 4te Bühne (bzw. halbe Bühne, da auch nur nachts bespielt und eher klein), ein größeres Catering-Angebot und Kooperationen mit &#8220;Zum Goldenen Hirsch&#8221; (Kurzfilmfestival), &#8220;B-Seite&#8221; (Visuals) und &#8220;Brückenaward&#8221; (Bühne). Alles regionale Institutionen, die sich in der Region bereits einen Namen gemacht haben.</p>
<p><strong>- Gibt es eine Band/einen Act auf den ihr euch persönlich am meisten freut?</strong><br />
Favoriten gibt es schon, aber die ändern sich auch ständig. Beispielsweise Tu Fawning, deren Sänger Joey Haege letztes Jahr schon mit 31 Knots da war. Oder auch Hooded Fang aus Kanada, die am Freitag die Aftershow in bester 60ies Manier bestreiten (Twisten anstatt immer nur Electro-Aftershow). Und das könnte jetzt ewig so weitergehen&#8230; Unterm Strich holen wir ja nur die Bands, auf die wir auch Bock haben.</p>
<p><strong>- Welche Band/welchen Act würdet ihr euch mal bei eurem Festival wünschen?</strong><br />
Würde das nicht Unglück bringen das hier zu verraten? Sicherlich gibt es ein paar Wunschbands, aber jetzt auch keine &#8220;wenn wir die kriegen, dann haben wir alles geschafft&#8221; Band. Wer da so auf der Liste steht, seht ihr dann in den nächsten Jahren.</p>
<p><strong>- Welche Aspekte sind für euch als Macher bei einem Festival am wichtigsten?</strong><br />
Auf der musikalischen Ebene wollen wir natürlich ein einzigartiges und gutes Programm anbieten, welches auch die ein oder andere Überraschung zu bieten hat. Im letzten Jahr war z.B. der Erfolg von 31 Knots eine große Bestätigung für uns. Die kannte vorher kaum jemand und hinterher wurden sie meist als Highlight mit aufgeführt. Sowas ist dann natürlich besonders schön. Oder auch Katzenjammer, die erst nach dem 1. Maifeld Derby so richtig groß wurden.<br />
Und neben der Musik ist es einfach wichtig, dass sich die Besucher wohlfühlen. Keine langen Wege, gehobene sanitäre Anlagen, gutes Essen, nette Leute&#8230;. die Soft-Facts eines guten Festivals! Das Maifeld Derby ist mit viel Liebe gemacht und das merkt man auch.</p>
<p><strong>- Welche Rolle spielt ehrenamtliche Arbeit bei eurem Festival?</strong><br />
Ohne freiwillige Helfer kein Festival. Das erstreckt sich fast über alle Aufgabenbereiche und endet bei uns. Zum Glück haben wir bereits im ersten Jahr en sehr tolles und engagiertes Team zusammengebracht, auf das wir nun auch bauen können. Danke, ihr Derby Fohlen! (und Props an den Kollegen Julian, der die ganze Herde auch jetzt wieder zusammengetrommelt hat und füttert und striegelt)</p>
<p><strong>- Wie viele Menschen arbeiten an dem Festival mit?</strong><br />
Am Wochenende selbst ca. 80 Leute, ansonsten so einer bis fünf. Das wird sich aber auch ändern, so dass die Aufgaben besser verteilt sind und auch übers Jahr mehr passiert. Das Kernteam hat sich erst im Laufe der Zeit herausgebildet, so dass dieser Prozess gerade im vollen Gange ist.</p>
<p><strong>- Welchen Background habt ihr als Macher?</strong><br />
Wir kennen uns bis auf eine Ausnahme alle über unser Studium an der Popakademie. Julian und Lucy studieren dort noch, Peter und Maxxi betreiben die Management Agentur Karakter Wordwide (u.a. Wallis Bird, Get Well Soon, Sizarr, Russkaja), Thomas geht noch zur Schule, Micha macht Praktikum und ich mache die Booking Agentur Karakter Live (u.a. Abby, We invented Paris, Wallis) und spiele Bass bei Get Well Soon (Maxxi übrigens Gitarre). Mit Musik haben wir also alle zu tun.</p>
<p><strong>- Eure Top 3 Alben aus 2012 bisher? Warum?</strong><br />
Naja, das mag jetzt Zufall sein oder auch nicht, aber da stehen Me And My Drummer, Tu Fawning und Anais Mitchell vorne. Alles Scheiben von Derby Acts. Vielleicht sind wir da sonst etwas hinten dran oder die sind wirklich so gut. <img src='http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Auf jeden Fall laufen die hier rauf und runter und wir freuen uns schon alle wie die kleinen Schulkinder auf die dazugehörigen Konzerte.<br />
<strong><br />
- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?</strong><br />
Das wäre dann wohl vollkommen überladener und verfrickelter Prog-Rock. Da weiß ich keinen Titel. Irgendwas mit &#8220;Pt.2&#8243; am Ende. Viel los im Moment und nervige Gitarrensoli sind auch dabei. Aber am Ende wird sich das Puzzle wieder zusammenfügen und dann läuft auch wieder &#8220;Love is in the air&#8221;.<br />
<strong><br />
- Welcher Song bringt euch jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Oje, noch ein Tanzmuffel-Outing zum Ende?!? Äääh, dann wohl &#8220;Where Are Your People?&#8221; von We Have Band. Das ist einfach ein Arschwackel Ohrwurm vom feinsten, da kann man die Beine nicht still halten.<br />
<strong><br />
- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Timo</p>
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		<title>PHONO POP FESTIVAL &#8211; Interview</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 21:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Festival-Sommer wirft seine Schatten voraus, sodass auch wir uns schon mal den Dreck von den Gummistiefeln klopfen, Zeltstangen wieder gerade biegen, eine Korn-Banane-Tetra-Pack-Mischung bereitstellen und einige Fragen an die Phono Pop-Macher geschickt haben - hier deren Antworten zu ihrem Festival!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Festival-Sommer wirft seine Schatten voraus, sodass auch wir uns den Dreck von den Gummistiefeln klopfen, Zeltstangen wieder gerade biegen und schon mal eine Korn-Banane-Tetra-Pack-Mischung bereitstellen. Doch damit nicht genug, haben wir doch auch an die Kollegen vom <strong>Phono Pop Festival</strong> in Rüsselsheim einen Packen Fragen geschickt, um mehr darüber zu erfahren. Hier nun die Antworten im <strong>Bedroomdisco Interview</strong>!</p>
<p><img class="alignnone  wp-image-14868" title="Phono Pop Festival - Interview" src="http://www.bedroomdisco.de/wordpress/wp-content/uploads/424117_10150663328414025_226954964024_9065808_746809239_n.jpg" alt="" width="360" height="360" /></p>
<p><strong>1. Steckbrief</strong>:</p>
<p><strong>- Name</strong>: Phono Pop Festival<br />
<strong>- Gründungsjahr</strong>: 2006<br />
<strong>- Standort</strong>: Rüsselsheim / Rhein-Main<br />
<strong>- Termin</strong>: 20. &amp; 21. Juli 2012<br />
<strong>- Preis</strong>: 39 € (Festivalticket), 25 € (Tageskarte)<br />
<strong>- Besucher</strong>: 1.500</p>
<p><strong>2. Fragenkatalog</strong>:</p>
<p><strong>- Aus welchem Grund habt ihr angefangen das Festival zu veranstalten?</strong><br />
Ich habe Anfang der 00er Jahre angefangen mich für Musik zu interessieren. Da hat man eben &#8220;Neon Golden&#8221; gehört, Fast Forward geguckt und ist zum Immergut gefahren. Später habe ich dann selbst angefangen aufzulegen und Konzerte zu veranstalten, da habe ich dann in Rüsselsheim im Kulturzentrum &#8220;das Rind&#8221; Flo und Matthias kennengelernt. Wir haben dann beschlossen ein Festival zu machen, weil es im Norden das Immergut, im Osten das Populario und im Süden das PLUS gab, aber im Rhein-Main-Gebiet eben nichts dergleichen zu finden war.</p>
<p><strong>- Gab es ein anderes Festival, dass euch als Inspiration diente &#8211; welches bzw. aus welchen Gründen?</strong><br />
Früher sicher, wie schon erwähnt, das Immergut und natürlich auch das Haldern. Heutzutage inspirieren uns ehrlich gesagt eher ausländische Festivals, privat fliege ich zum Primavera nach Barcelona, was ich den Stilmix wahnsinnig erfrischend finde. Ich finde der deutsche Festivalmarkt könnte mehr Mut und Innovation gebrauchen. Gefühlt spielen immer die gleichen Namen auf allen Festivals. Wir sind ja ein kleines Festival und arbeiten mit bescheidenen Mitteln, aber wir kämpfen immer wieder um Exklusives wie Two Gallants, Health, Japandroids oder dieses Jahr nun Warpaint und Nada Surf.</p>
<p><strong>- Welchem musikalischen Genre würdet ihr euch zuschreiben?</strong><br />
Die drei Säulen des Phono Pop sind sicherlich Indie, Folk und Elektro. Allerdings sind wir sehr offen, wir hatten ja auch schon Punkbands bei uns oder Mardi Gras.bb, die sonst eher bei Jazzfestivals spielen. Was es sicherlich nicht geben wird ist Reggae und Metal. Aber es gibt sicherlich auch ein paar HipHop-Acts, die wir uns vorstellen könnten. Und das in diesem Jahr kein Elektroact spielt, liegt nur daran, dass einfach niemand von unserer Wunschliste verfügbar oder bezahlbar war.</p>
<p><strong>- Wie kam das erste Mal zustande? Auf welche Probleme seid ihr gestoßen?</strong><br />
Flo hatte das Booking für das Rind in Rüsselsheim übernommen und es gibt in der Stadt immer den Kultursommer, da hatte er die Möglichkeiten ein paar Veranstaltungen Open Air durchzuführen. Wir wollten als kleinen Test eigentlich erstmal ein eintägiges Festival mit fünf Bands auf einer Bühne machen. Uns wurden dann soviel Bands angeboten von den Agenturen, dass wir irgendwann noch spontan den Freitag drangehängt haben, auch eine zweite Bühne bespielt haben und dadurch natürlich auch einen Campingplatz organisieren mussten. Vor lauter Organisation haben wir ein bisschen die Werbung unterschätzt oder vielleicht sogar vergessen. Das war dann wirklich ein Festival mit Clubatmosphäre &#8211; 250 Leute waren da und wir haben alle gut Geld verloren.</p>
<p><strong>- Nach welchen Gesichtspunkten habt ihr die Location gewählt?</strong><br />
In Rüsselsheim findet immer über mehrere Wochen der Kultursommer statt, da gibt es neben unserem Festival auch Freiluftkino, Comedy, Theater und vieles mehr. Der Vorteil für uns war einfach, dass es dementsprechend für die Festung damals schon eine Nutzungsgenehmigung für Veranstaltungen und eine Grundinfrastruktur gab. Auch die Bühnen standen über mehrere Wochen da, das ist nun auch wieder so, das ist eine perfekte Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Theater und dem Kulturbetrieb.</p>
<p><strong>- Ihr seid schon mal umgezogen &#8211; warum bzw. seid ihr jetzt erstmal fest auf dem alten Opel-Gelände?</strong><br />
Wir mussten die Festung vor drei Jahren verlassen, weil es dort Sanierungsarbeiten gab, die eine Durchführung des Festivals unmöglich machten. Auch hier zog der komplette Kultursommer in das Opel-Altwerk und wir haben uns angeschlossen. Nun haben wir uns, nach langer Überlegung, bewusst dafür entschieden hier zu bleiben. Fakt ist einfach: Der Festivalmarkt hat sich in den letzten drei Jahren noch mal rasant entwickelt, die Gagen und sonstigen Kosten sind extrem gestiegen. Und unser Festival hat sich in der Zeit eben auch entwickelt, wir haben nun mehr als doppelt soviel Besucher. Wären wir zurück in die Festung gegangen, hätten wir Nada Surf, Warpaint und vielleicht auch die Co-Headliner nicht finanzieren können, trotzdem die Ticketpreise erhöhen und uns von 1/3 des Publikums verabschieden müssen. Wir finden aber auch, dass auch auf dem Opel-Gelände die Intimität und Atmosphäre erhalten geblieben ist.</p>
<p><strong>- Wie lief das letzte Jahr?</strong><br />
Überraschend gut. Wir hatten ein bisschen Angst, es gab keinen Vorverkauf-Endspurt wie im Jahr zuvor, weil das Wetter schlechter wurde vor dem Festivalwochenende. Am Samstagnacht bei Kante gab es dann auch Nieselregen und es waren nur noch knapp 15°C auf dem Gelände. Dennoch wurden wir an der Abendkasse wieder überrannt. Der Abend mit Bodi Bill und Junip war der erfolgreichste in der Phono Pop Geschichte. Wir waren auch sehr happy mit allen Auftritten und der Stimmung. Es war ja auch ein bisschen eigensinnig und mutig Kante und Two Gallants als Headliner zu programmieren, beide waren ja jahrelang nicht aktiv, aber das waren auch sehr gefeierte Auftritte.</p>
<p><strong>- Welche Änderungen wird es dazu dieses Jahr geben?</strong><br />
Nicht wirklich viele. Es wird weiterhin nur zwei Bühnen geben, die im Wechsel bespielt werden, damit man alles sehen kann. Wir denken eben weniger ist mehr und wollen die Besucher auch nicht so hetzen und die Bands durchschleusen, als wären wir bei The Dome. Wir werden ein bisschen an Feinheiten und Details arbeiten, an der Atmosphäre, mehr Dekoration und Kunst auf dem Gelände zum Beispiel.</p>
<p><strong>- Gibt es eine Band/einen Act auf den ihr euch persönlich am meisten freut?</strong><br />
Wir freuen uns wirklich alle sehr auf Nada Surf. Uns ist es ja immer wichtig einen Headliner zu präsentieren, der ein Stück Musikgeschichte geschrieben hat und mit einem Katalog guter Songs anreist. Eine aktuelle Hype-Band, von der man nur ein, zwei Hits kennt, reizt mich als Headlinerbooking überhaupt nicht. Nada Surf haben 20-jähriges Bandjubiläum, die letzte Tour war sensationell: Die Band war gut drauf, die Stimmung im Publikum super, die Setliste ein Traum.</p>
<p><strong>- Welche Band/welchen Act würdet ihr euch mal bei eurem Festival wünschen?</strong><br />
The Weakerthans und The Notwist versuchen wir schon seit Jahren zu bekommen und werden wir auch in Zukunft jedes Jahr anfragen und verhandeln. Für beide gilt das Gleiche, was ich ja gerade schon beschrieben habe, das sind eben Bands mit Geschichte. Vor zehn Jahren gab es eben nicht so eine Stilvielfalt und Bandauswahl wie heute, da gab es eben zwei Bands auf die sich alle einigen konnten, die mit Indie sozialisiert wurden: The Weakerthans und The Notwist.</p>
<p><strong>- Welche Aspekte sind für euch als Macher bei einem Festival am wichtigsten?</strong><br />
Ich sehe das Phono Pop vor allem als Entdeckerfestival. Ich fände es schön, wenn irgendwann um 15:00 Uhr genausoviel Leute vor der Bühne stehen wie beim Headliner, so wie beim großartigen Orange Blossom Festival von Glitterhouse. Wir schauen uns fast alle Bands live an, bevor wir sie buchen, weil wir einen hohen Wert auf die Qualität der Darbietung legen. Zudem finde ich das Drumherum sehr wichtig. Für unsere Essens-Stände haben wir in den letzten Jahren viel Lob bekommen, da haben wir auch lange dran gearbeitet. Ich habe mich vor ein paar Jahren bei einem anderen Festival sehr aufgeregt, da stand im Vorwort des Programmheftes was von &#8220;urbanes und modernes Festival&#8221; und man musste sich als Vegetarier dann drei Tage lang von fettigen Pommes ernähren. Für uns ist ein gutes kulinarisches Angebot sehr wichtig und heutzutage selbstverständlich.</p>
<p><strong>- Welche Rolle spielt ehrenamtliche Arbeit bei eurem Festival?</strong><br />
Eine sehr große, fast alle arbeiten ehrenamtlich und ohne wäre es auch nicht zu finanzieren, da wir ja auch Branding und Großsponsoring ablehnen. Der Großteil kommt aus dem Rind-Umfeld, viele arbeiten auch dort, der Rest kommt aus dem Freundeskreis. Das ist mittlerweile ein super Team, letztes Jahr war die Stimmung und Zusammenarbeit backstage wirklich sensationell.</p>
<p><strong>- Wie viele Menschen arbeiten an dem Festival mit?</strong><br />
Am Festivalwochenende selber sind es inzwischen über 100 Leute. Ich hingegen bin inzwischen wirklich 365 Tage im Jahr mit dem Festival beschäftigt. Sobald wir die Klappe zuschlagen mit der letzten Abrechnung, sitzen wir auch schon wieder an den ersten Plänen und Verhandlungen für das kommende Jahr. Zudem gibt es ja auch noch Clubs und Tourneen unter unserer Phono Pop Flagge, genug zu tun ist also immer.</p>
<p><strong>- Welchen Background habt ihr als Macher?</strong><br />
Ich habe bei einer großen Festivalagentur in Hamburg meine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann gemacht, Matthias hat in der Batschkapp in Frankfurt gearbeitet und Flo macht das Kulturzentrum in Rüsselsheim. Ich denke dieser Grad an Professionalität hat uns auch innerhalb so kurzer Zeit bei Agenten und Managern Zugang zu so guten und großen Acts geschaffen. Ansonsten sind wir aber in erster Linie immer noch drei Musikliebhaber, wir haben alle Berufe mit denen wir unser Geld verdienen und Phono Pop ist unsere Leidenschaft, formulieren wir das mal so, Hobby klingt doof.</p>
<p><strong>- Eure Top 3 Alben aus 2012 bisher? Warum?</strong><br />
Here We Go Magic &#8211; A Different Ship<br />
Produziert von Radiohead-Mann Nigel Godrich, Thom Yorke ist Riesenfan, wird am Ende des Jahres in keiner Bestenliste fehlen, weil: großartig!<br />
Alabama Shakes &#8211; Boys &amp; Girls<br />
So hab ich jetzt immer die ersten Sommertage des Jahres verbracht: Fenster aufreissen, Sonne ins Büro knallen lassen, Kaffee kochen und diese Platte auflegen. Besser kann man keinen Sonnentag starten!<br />
Bear In Heaven &#8211; I Love You, It&#8217;s Cool<br />
Eigentlich kann ich keine Synthesizer-Musik mehr hören, aber Bear In Heaven dürfen das, weil sie sich so cool bei Krautrock bedienen und es schaffen auf Albumlänge einen regelrechten Sog zu entwickeln, in den sie einen ziehen.</p>
<p><strong>- Welcher Song passt zu eurer aktuellen Stimmung?</strong><br />
Gorillaz featuring Andre 3000 and James Murphy &#8211; DoYaThing</p>
<p><strong>- Welcher Song bringt euch jedes Mal wieder zum Tanzen?</strong><br />
Lykke Li &#8211; &#8220;I Follow Rivers (The Magician Remix)&#8221; legen wir alle gerade sehr gerne auf. Der Tanz-Hit der Phono Pop Crew ist aber &#8220;Time Has Changed&#8221; von Codec &amp; Flexor, seit er mal auf einer der After-Show-Partys lief.</p>
<p><strong>- Wer hat den Fragenkatalog ausgefüllt?</strong><br />
Carsten (zuständig für Booking, Presse und Kommunikation)</p>
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