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Veröffentlicht am 2.12.2009 | von Dominik

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ATHLETE – Black Swan & Interview

If those eyelids were the shutter to my camera
Maybe I would see the world in different light
You wear that smile like nobody else
On your own
If anybody needs a reason it’s right here

(Athlete – Magical Mistakes)

Nachdem Athlete mit ihren ersten beiden Alben für Aufsehen gesorgt hatten, wurde es mit der dritten Veröffentlichung „Beyond The Neighbourhood“ sehr still um die vier Briten. Ihr damaliges Label war von EMI übernommen worden. Als deren Schuldenberg immer höher stieg, wurde der Band das Budget gestrichen. Worauf diese ihre Konsequenzen zogen und das Label verließen.

Unter Anderem davon handelt das neue Album „Black Swan“, das in der Ungewissheit entstand, ob die Songs jemals veröffentlicht werden können und sich die ganze Arbeit letztlich lohnt. Athlete hat sich dadurch zwar nicht neu erfunden, aber gelohnt hat es sich dennoch. Denn schon seit dem Debüt hatte die Band um Sänger Joel Pott immer das richtige Gespür für emotionale Momente, verpackt in große Pop-Melodien. Und so ist es dann auch wieder ein ausgeglichen schönes Album geworden, dass mit „Love Come Rescue“ die wohl schönste Athlete-Balade bisher mitbringt und sich keinesfalls hinter Werken von Keane oder von den neuen Labelkollegen Snow Patrol verstecken muss!

Athlete – Black Swan
VÖ: 25. August 2009, Fiction
http://www.myspace.com/athlete

httpvh://www.youtube.com/watch?v=c5726Bdnxg8

Es ist zwei Jahre her, dass das letzte Album erschien – was ist seitdem bei euch passiert?
Stephen: Es ist einiges passiert in den letzen Jahren. Hauptsächlich haben wir natürlich ein neues Album aufgenommen. Außerdem sind auch noch einige andere Sachen passiert: Joel und Carey haben Kinder bekommen und waren daher natürlich sehr mit ihrem Familienleben beschäftigt. In Bezug auf unsere Band haben wir EMI, unsere ehemalige Plattenfirma, verlassen als sich die ganze EMI-Welt vor einiger Zeit zum Schlechten wendete. Mittlerweile sind wir in UK bei Fiction unter Vertrag? Also einige Veränderungen. Aber alle sehr positiv, würde ich sagen.

Wie kam es dann zu „Black Swan“?
Joel:
Wir haben vor ca. 18 Monaten angefangen, daran zu arbeiten. Ein Teil der Songs kommt von diesen Erlebnissen, wie EMI zu verlassen und die daraus resultierende Ungewissheit. Man weiß, man ist eine Band, aber nicht, was die Zukunft bringt. Es ist einerseits aufregend, aber auch nervenaufreibend, wenn man nicht weiß, ob es sich letztlich rentiert. Aber ich glaube, dass es gut für uns war, einfach zu wissen: „Wir lieben das und deshalb ziehen wir das durch, unabhängig vom Geld“. Und in diesem Zustand entstanden die Songs.

Also habt ihr ganz ohne Label gearbeitet. Aber wie seid ihr dann zum neuen Plattenvertrag gekommen?
Joel: Grundsätzlich einfach aufgrund der Qualität der neuen Songs. Ich glaube heutzutage zählen solche Sachen wie die bisherigen Erfolge und dass wir vorher gut in England abgeschnitten haben, nicht mehr so viel. Diese Erfolge sind natürlich auf der einen Seite wirklich gut – aber man bekommt den Vertrag aufgrund der Stärke des neuen Albums – als wäre es das Debütalbum. Und so fühlt es sich auch für uns an – wie ein Neuanfang!

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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