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Veröffentlicht am 13.06.2016 | von Lara

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CAT’S EYES – Treasure House

Cat's Eyes - Treasure House CD-Kritik

Lets go to the end of B.C.
We can stop by Carameas
And pass all glory who I never defeated
I wish I could have known you then
In my small town there’s not much to see
I had a nice yard with a weeping willow tree
And the mountains start at the end of my street
I wish you could have lived here then
Everything moves towards the sun

(Cat’s Eyes – Everything Moves Towards The Sun)

Treasure House‚ nennt das britisch-kanadische Duo Cat’s Eyes ihr Follow-Up zu dem 2011 erschienenen Debütalbum ‚Cat’s Eyes‚. Und ja, das zweite Werk enthält so manch kleine musikalische Schätze. Der Horrors-Frontman Faris Badwan und die Klassik-Sängerin Rachel Zeffira tüfteln ihre Liebe zu Sixties-Pop und Psychedelic weiter aus und präsentieren wieder ein schönes Pop-Album, nur diesmal nicht mehr ganz so düster wie zuvor.

Cat’s Eyes haben sich für ‚Treasure House‘ Zeit gelassen. Nach eigenen Projekten sowie der Komposition für den Film ‚Duke of Burgundy‚ ist nun wieder Zeit für ein gemeinsames Werk. Girl-Boy-Pop könnte man Cat’s Eyes Musik nennen, doch das wäre zu kurz gegriffen. Durch die verschiedenen musikalischen Hintergründe von Badwan und Zeffira ergibt sich eine gelungene Mischung aus klassischen und modernen Elementen. Retro-Pop meets Classic.

Drag‚ ist eine Hommage an die Girlgroups der Sechziger und beschreibt eine strapazierende Beziehung zwischen Liebe und Gewalt. „The things we do when we´re together, if they ever knew, they would keep us apart„, singt Zeffira mit ihrer lieblichen Stimme. Wer das Musikvideo gesehen hat, weiß, worum es geht. Auf ‚Chameleon Queen‚ singt Badwan über eine verflossene Liebe. Dazu spielen Orgel und Trompete schwelgerisch im Hintergrund. Dass Cat’s Eyes die Retro-Musik zelebrieren, zeigt sich besonders auf ‚Be Careful Where You Park Your Car‚, das original aus den Sechzigern sein könnte. Auch ‚Names On The Mountains‚ schwingt zwischen Psychedelic und orchestralem Sound. Zeffiras Vocals legen sich anmutig über den treibenden Beat.

Auch diesmal kommen die Klavier-Balladen nicht zu kurz. ‚Everything Moves Towards The Sun‚ ist eine träumerische Hymne, auf der Rachel Zeffira nicht schöner singen könnte. Faris Badwan wiederum gibt auf ‚We’ll Be Waiting‚ sein Bestes und singt zu harmonischen Orgel-Klängen.

Und wieder legen Cat’s Eyes ein tolles Werk vor, auf dem sie ihren fast schon einzigartigen Sound aus Sixties, Psychedelic und Klassik zementieren.

4von5

Cat’s Eyes – Treasure House
VÖ: 03. Juni 2016, RAF Records
www.catseyes.tv
www.facebook.com/catseyesmusic

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