Kritik no image

Veröffentlicht am 20.12.2016 | von Dominik

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ASSASSIN’S CREED – Filmkritik

Assassin's Creed - Filmkritik
© 2016 Twentieth Century Fox and Ubisoft Motion Pictures. All Rights Reserved

Die Party fängt gerade an!

(Callum Lynch – Assassin’s Creed)

Wenige Adaptionen von Software-Hits konnten bislang wirklich im neuen Gewand überzeugen, wobei gerade auch im Spielbereich immer mehr hochkarätige Story-getriebene-Abendteuer erscheinen, die schon auf der Konsole wie ein einziger Hollywood-Bombast-Streifen aussehen. Drum war die Hoffnung der Fans auch nach der Ankündigung, dass Assassin’s Creed sein Leinwand-Debüt feiert, keinen Rohrkrepierer á la Resident Evil, Warcraft: The Beginning, Lara Croft, Hitman oder auch den düsteren Machenschaften des Uwe Bolls zu bekommen, sondern schon aufgrund der 2009 von Ubisoft produzierten Kurzfilmen einen mitreißenden Science-Fiction-Actioner vorgesetzt zu bekommen! Film ab!

Nicht nur die Veranlagung der Vorfahren liegt in der DNA, sondern auch deren Vergangenheit und die Zukunft der Nachfahren. Zumindest bei Callum Lynch (Michael Fassbender) ist das so, denn er ist Nachfahre eines mysteriösen Geheimbundes, der Assassinen, die im Spanien des 15. Jahrhunderts sich dem mächtigen und unterdrückenden Templerorden entgegenstellten. Im Hier und Jetzt bringt das Callum jedoch nicht sehr viel: Sein Vater brachte seine Mutter um, er ist seitdem auf der Flucht und auf der schiefen Bahn. Heute ist der Tag seiner Hinrichtung. Doch kurz nachdem die Lichter bei ihm ausgehen, gehen sie schon wieder an. In Madrid, wo er bei der Aufschlüsselung der Geheimnisse um die Assassine helfen soll und dafür in den Körper seines Vorfahrens Aguilar schlüpft. Doch welches Vorhaben verfolgt eigentlich die mysteriöse Stiftung und welche Rolle spielt Callum und die Assassine wirklich in dieser Geschichte?

Vorweg: Assassin’s Creed ist auf jeden Fall eine der besseren Spieleverfilmungen bisher, sowohl was Story, Cast, Effekte und Look angeht, auch wenn die Einführung in die Thematik doch sehr schnell abgehandelt ist, die Charaktere teilweise etwas blass bleiben und man bei den Ausflügen ins 15. Jahrhundert atemlos den Effekt-geladenen und hektischen Kämpfen, wie in aus der Handlung gerissenen Leveln hinterher hechelt. Aber ansonsten funktioniert der Film von Regisseur Justin Kurzel (Macbeth), wie er es eben soll – als atemraubender Action-Film, ohne viel Leerlauf und mit einigen Schauwerten!

3von5

Assassin’s Creed (USA 2016)
Regie: Justin Kurzel
Darsteller: Michael Fassbender, Marion Cotillard, Jeremy Irons, Brendan Gleeson, Charlotte Rampling, Michael K. Williams
Kino-VÖ: 27. Dezember 2016, 20th Century Fox

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Über den Autor

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