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Veröffentlicht am 9.02.2017 | von Dominik

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Mixtaping by Strangers – Vol 8 – GIANT ROOKS

Erinnert ihr euch noch an Kassetten? Dieses hoffnungslos romantische analoge Format, das es einem im Handumdrehen ermöglichte der Liebsten, Freunden oder auch Verwandten nicht nur eine Freude zu machen, sondern gleichzeitig auch noch eine musikalische Lehrstunde zu geben, inklusive Coolness-Statement! Was war das schön! Wir huldigen nach wie vor dieser Leidenschaft und stellen euch mit unserer Mixtaping by Strangers-Reihe nicht nur tolle neue Künstler vor, die über ihre Mixtape-Vergangenheit und -Vorlieben berichten, nein, wir lassen sie auch extra für euch eine kleine Liste zusammen stellen, auf dass ihr schwelgt in für euch neuer Musik, musikalische Einflüsse entdeckt und die Leidenschaft zur Mixtape machen, weiter geht! Repeat & Rewind inklusive! Für Tape 8 haben wir die Jungs von Giant Rooks an das digitale Tape Deck gebeten, nachdem sie zuletzt schon mit der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP New Estate in aller Munde waren und demnächst an jeder Ecke live zu sehen sein werden! Drum: Push Play!

Mixtaping by Strangers – Vol 8 – Giant Rooks

Habt ihr schon mal ein Mixtape gemacht? Wenn ja – wann war das erste Mal und für wen? Wenn nicht – warum nicht und für welche Person würdet ihr eins machen?
Ich wurde noch nicht explizit darum gebeten, ein Mixtape zu erstellen. Allerdings habe ich schon einige kreiert, um auf Partys ganz unhöflich Einfluss auf die Musik zu nehmen.

Welches Format würdet ihr bevorzugen für euer Mixtape: Kassette, CD oder eine digitale Playliste?
CD wäre sicherlich das Medium, welches ich bevorzugen würde, da ich damit aufgewachsen bin und noch heute begeistert bin, Musik auch physisch in den Händen zu halten.

Insider Tipps oder Mainstream Hits?
Da steht für mich viel mehr der Style im Vordergrund, als dass man versucht, das Mixtape in irgendeine spezifische Schublade unterzubringen. Ich lege dann auch nicht so viel Wert darauf, ob ein Track massenkompatibel oder noch unbekannt ist.

Traurige/emotionale Songs oder tanzbare Party-Songs?
Ich würde versuchen, viele Stimmungen unterzubringen. Allerdings tendiere ich eher zu einem Four-to-the-Floor-Beat als zu melodramatischen Klängen.

Die Songs einfach einen nach dem anderen sotieren oder auf eine Klimax hinarbeiten?
Ich halte es für wichtig, eine durchgedachte Setlist zu erstellen. Allerdings muss ein Mixtape tonal nicht strikt durchgeplant und konzipiert sein.

Zum Cover: selbst gemalt, ein aus dem Internet geklautes Foto oder eine einfache Track-Liste?
Entweder wäre auf dem Cover meines Mixtapes eine Photographie eines urbanen Ortes oder ich würde es ganz minimalistisch halten – mit Kenndaten und dem Namen einer Stadt, welche mich an an das Mixtape erinnert.

Wenn ihr euch eine Band/einen Künstler wünschen könntet, der ein Mixtape für euch machen sollte – welcher wäre das und warum?
Da gibt es viele Personen, von denen ich mir ein Mixtape wünschen würde. Im Moment steht aber Loyle Carner ganz oben auf der Liste, da ich sein neues Album sehr schätze und ihn generell zu meinen Lieblingslünstlern zähle.

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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