Kritik no image

Veröffentlicht am 3.04.2018 | von Tobias

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COCO – Filmkritik & Verlosung

Ich verwandele mich in ein Skelett. 

(Miguel – Coco)

“Día de los Muertos“ ist einer der wichtigsten spanischen Feiertage. Es wird der  Freunde und Verwandte geliebter Ahnen gedacht. Mit Zucker-Totenköpfen  und Blumen wird an sie erinnert, um so ihre spirituelle Reise im Land der Toten zu unterstützen. Ausgerechnet an diesem Feiertag kommt es zu einem großen Streit in der Familie von Miguel (Anthony Gonzalez) und er landet mit seinem schrägen Hund Dante in der Welt der Toten. Hier trifft er nicht nur auf seine Ur-Ahnen, sondern auch auf den liebenswerten Hector (Gael García Bernal), der ihm helfen will, den Weg zurück nach Hause zu finden. Doch so leicht stellt sich die Rückkehr nicht heraus, da immer mehr Familiengeheimnis ans Tageslicht kommen und die Rückkehr erschweren.

Pixar hat es mal wieder geschafft und einen unglaublich liebevollen Animationsfilm geschaffen. Schon direkt zu Beginn wird man in die magische Welt hineingezogen, fühlt mit den Charakteren und ist begeistert von dem Einfallsreichtum, insbesondere im Land der Toten. Hier sprühen die Ideen förmlich und an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken.

Die Charaktere sind komplett plausibel charakterisiert. Wie fast bei allen Pixar Filme wird man auch als Erwachsener sehr gut unterhalten, bekommt sogar wahrscheinlich noch mehr von der Moral mit als so manche junge Zuschauer, die sich eher von der Musik und bunten Welt unterhalten lassen werden.

Zwischen den tollen Ideen ist Hund Dante ein Highlight. Schon lange gab es nicht mehr einen so lustigen und perfekt eingesetzten Sidekick wie hier. Lacher sind vorprogrammiert sobald der Hund erscheint.

Coco ist fast perfekt. Vermischt eine tolle Geschichte mit einer großen Ideenvielfalt. Ein Film, der einen mit gutem Gefühl zurücklässt.

 

Regie: Lee Unkrich, Adrian Molina
Darsteller: Anthony Gonzalez, Gael García Bernal, Benjamin Bratt
DVD-VÖ: 29.März 2018, Walt Disney

Wir verlosen zum BluRay Start von Coco – Lebendiger als das Leben 2 Fanpakete bestehend aus 1 x Blu-ray, 1 x Federmäppchen, 1 x Lesezeichen zum Film. Ihr wollt gewinnen? Dann schreibt uns bis zum 10. April eine Mail mit eurer Adresse und dem Betreff „Coco“ an gewinnen@bedroomdisco.de und mit etwas Glück habt ihr bald schon Post von uns in eurem Briefkasten!

Sieben Fun Facts zu COCO, die Sie beeindrucken werden:

1. Im Land der Toten gibt es knochengeformte Pflastersteine in den Straßen.

Halten Sie danach Ausschau, während Sie den Film schauen!

2.Ringelblumen sind die einzigen lebenden Pflanzen, die Sie im Land der Toten entdecken können.

Sie sind die einzigen lebenden Pflanzen im Land der Toten sind. Während ihrer Recherche-Reisen nach Mexiko erfuhren die Filmemacher, dass Ringelblumen eine große Rolle am „Día de los Muertos“ spielen: Sie führen die Seele eines geliebten Verstorbenen nach Hause. Und obendrein sind sie auch noch wunderschön!

3.Dante gehört zu der Rasse der Xoloitzcuintle und ist Mexikos Nationalhund.

Dante ist im Film Miguels treuer Begleiter. Xolo-Hunde haben fast kein Fell und ihnen fehlen meist mehrere Zähne, weshalb ihnen die Zunge heraushängt. Pixars Animatoren bekamen sogar von echten Xolo-Hunden Besuch, um sie eingängig studieren zu können.

4.Jeder, den Sie in COCO auf einer Gitarre spielen sehen, spielt tatsächlich die richtigen Noten!

Die Disney•Pixar Animatoren brachten Kameras an den Gitarren von Profi-Musikern an und nutzten diese Videos später als Referenz. So konnten sie das Gitarre-Spielen im Film authentisch darstellen.

5.Ernesto de la Cruz wurde so präzise animiert, dass sich sogar sein Adamsapfel bewegt, wenn er singt.

Dank der Magie zusätzlicher Gesichts-Rigs in der 3D-Animationstechnik vibrieren sogar de la Cruz‘ Hals und Wangen, wenn er singt.

6.Für Figuren in Menschenmengen wurden 500 individuelle Kleidungsstücke erstellt.

Um den richtigen Look der Figuren herauszuarbeiten – von den Bewohnern Santa Cecilias bis hin zu den Skelett-Besuchern auf Ernesto de la Cruz‘ Party im Land der Toten – verbrachten die Animatoren viel Zeit damit, reale Sessions mit mexikanischen folkloristischen Tänzern zu zeichnen.

7.Eine Spalte in Ernesto de la Cruz Kinn ist sowohl in der lebendigen Version als auch in der „Land der Toten“-Version erkennbar.

Und sein Bleistift-schmaler Schnurrbart erinnert an die Schnurrbärte, die populär waren, als er noch lebte. Pixars Animatoren denken auch an wirklich alles!

 

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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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