Musiknews

Veröffentlicht am 4.05.2018 | von Dominik

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Bedroomdisco Top Alben – Mai

Der Mai hat nicht nur verdammt gute Konzerte zu bieten, es lohnt sich auch auf dem Weg zur Konzerthalle den ein oder anderen Abstecher zum Plattenhändler des Vertrauens zu machen..oder aber mit einer ordentlichen Portion neuer Spotify-Munition auf den Ohren durch die Gassen und Straßen zu ziehen! Wir sagen euch, auf welche Alben wir uns am meisten freuen!

Electro:

1. Jon Hopkins – Singularity (VÖ: 04.05.2018)

Jon Hopkins letztes Album Immunity katapultierte den britischen Musikproduzenten und DJ direkt in die erste Liga – die Songs darauf lebten von ihrer dichten Atmosphäre, vom zeitlosen Sound und waren der perfekte Soundtrack für nächtliche Spaziergänge durch düstere Großstadtstraßen, wie Raves in den Clubs. Sein neues Album Singularity wird es schwer haben an diese Klasse ranzu kommen, aber es wird wahrscheinlich immer noch besser sein als 95% des Outputs des Genres!

 

2. DJ Koze – knock knock (VÖ. 04.05.2018)

Auch der deutsche Vorzeige Techno-Tüftler DJ Koze ist mit seinem Album knock knock zurück, entwickelt neue tanzbare Welten und liefert damit mal wieder ab wie ein Pizzabote (sic!). Da wird auch mal Bon Ivers Gesang gesampelt, Kurt Wagner von Lambchop präsentiert sich als Bohème am Vocoder, Sophia Kennedy ist der Kabarett-Star eines Sci-Fi-Weimars, José Gonzalez eine holographische Projektion aus einem alten Film der Südsee-Inseln. Kurz: Ein großartiges Album, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

 

3. Simian Mobile Disco – Murmurations (VÖ: 11.05.2018)

James Ford und Jas Shaw, aka Simian Mobile Disco, sind dafür bekannt sich nicht auf einen Sound und auf den einfachen oder gar gefälligen Weg festzulegen. So ist auch ihr fünftes Album eine Wunderkiste, das weit über den Club hinausstrahlt. Dafür holten sie sich gesangliche Unterstützung des Bella Union Act Deep Throat Choir.

 

Indie / Rock:

1. Arctic Monkeys – Tranquility Base Hotel & Casino (VÖ: 11.05.2018)

Fast fünf Jahre nach ihrem letzten Meisterwerk AM melden sich auch die Arctic Monkeys mit einem neuen Album zurück, das jetzt schon alle ganz wuschig macht, gibt es doch keinerlei Single/Vorabsong daraus bisher. Insgesamt elf neue Songs haben Alex Turner, Jamie Cook, Matt Helders und Nick O’Malley dafür im vergangenen Jahr in Los Angeles, Paris und London aufgenommen. Die Produktion übernahm neben Turner auch James Ford von Simian Mobile Disco. Die drei Deutschland-Shows zum Release sind schon komplett ausverkauft!

 

2. Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel (VÖ: 18.05.2018)

Beobachtern ist nicht entgangen, dass Barnett in nur wenigen Jahren international für ihren unverwechselbaren Stil bekannt geworden ist. Ihre Fähigkeit mühelos ein intensiv privates Gefühl auf den Kopf zu stellen und dies universell und hörbar klingen zu lassen, bescherte ihr Fans auf der ganzen Welt. Nun kehrt die Australierin nach einem kleinen Intermezzo mit Kurt Vile schon direkt mit dem nächsten eigenem Album zurück! Wir sind gespannt und entzückt!

 

3. Parquet Courts – Wide Awake (VÖ: 18.05.2018)

Diese Jungs aus New York tümmeln sich schon seit Jahren in ihrer Niesche herum und verdienen sich mit ihren Songs schon den Kultband-Stempel. Umso mehr, da sie nun von niemand geringerem als Danger Mouse eine ordentliche Produktion beim neuen Album Wide Awake verpasst bekommen haben. Trockener Humor, verbunden mit einer ordentlichen Portion Rhythmus, sowie nicht weniger Wut im Bauch als zuvor – die Parquet Courts waren wohl nie besser!

 

Newcomer:

1. Bayuk – Rage Tapes (VÖ: 04.05.2018)

Musik, für die grobkörnige Filter oder Unschärfeeffekte vermeintlich erst erfunden wurden. Der Wahl-Berliner Bayuk schraubte gemeinsam mit Produzent Tobias Siebert (And The Golden Choir) tricky Beats, mit Groove, Melancholie und borstigen Sound-Patterns zusammen, dass einem als Vergleich vielleicht Radiohead in den Kopf kommt. Pop mit Widerhaken, finden wir gut!

 

2. Inner Tongue – Favours (VÖ: 25.05.2018)

Der vielleicht heißeste Act aus Wien traumwandelt durch den Genre-Supermarkt: Mit souveräner Selbstverständlichkeit verdichtet Inner Tongue auf seinem triumphalen Albumdebüt „Favours“ Genres wie Post-Dubstep, Softrock, Sophisti-Pop, Neo-Soul, Post-Punk und Trip-Hop. Starker Move, starke Platte!

 

3. Daniel Blumberg – Minus (VÖ: 04.05.2018)

Daniel wer? Angefangen bei seiner Teenageband Cajun Dance Party, mit der er einen Vertrag bei XL Recordings innehatte, über seine Mitwirkung bei Yuck, Oupa und Hebronix bis zu seiner Zusammenarbeit mit David Berman (Silver Jews), Low, Lambchop und Royal Truxs Neil Michael Hagerty – Daniel Blumberg hat schonn so einige Eckpfeiler in seiner musikalischen Biografie – nun kommt das Solo-Debüt, auf dem er alle Facetten seines Könnens und seines emotionalen Songwritings abfeuert. Mal eingängiger, mal experimenteller, jedoch immer erstaunlich und hörenswert!

 

Pop:

1. James Bay – Electric Light (VÖ: 18.05.2018)

Auch der britische Schnulzen-Lieferant James Bay ist im Mai zurück, mit einem Album, das sicherlich für die ein oder andere Radio-Ballade gut ist. Sein Debüt beförderte ihn zumindest direkt in den Pop-Olymp und in die großen ausverkauften Hallen. Bei Electric Light arbeitete er mit seinem langjährigen Freund Jon Green sowie Paul Epworth (Adele, Florence and The Machine) zusammen.

 

2. Snow Patrol – Wildness (VÖ: 25.05.2018)

Das letzte Album der schottisch-irischen Kassenhauer von Snow Patrol ist schon eine halbe Ewigkeit her, Grund genug mal wieder ein Lebenszeichen, in Form eines neuen Albums zu präsentieren. Gänsehaut-Hymnen inklusive!

 

3. Chvrches – Love Is Dead (VÖ: 25.05.2018)

Und auch die Schotten von Chvrches sind mit ihrem dritten Album zurück – darunter auch mit einem Feature mit Matt Berninger von The National. Love Is Dead behandelt viele unterschiedliche Themen, vor allem aber das Erwachsenwerden „in dem Bewusstsein, dass es tolle Dinge in der Welt gibt, aber auch schreckliche, und dass du das eine nicht ohne das andere bekommst“, so Sängerin Mayberry. Gefühlt mit noch mehr EDM-Power, schielt man wohl Richtung US-Radios.

 

Wiederkehrer:

Yumi Zouma – Willowbank (VÖ: 06.10.2017)

Yumi Zouma – klingt auf den ersten Blick seltsam. Nicht gerade eingängig, eher fremd. Und damit steht der Name in einem starken Kontrast zur Musik der Band, die sich so benannt hat. Irgendwo zwischen Indiepop, zuckersüßen Synthies und Discosound haben Yumi Zouma ihre Nische gefunden und liefern einen Ohrwurm nach dem anderen ab. Perfekt also für den Sommerbeginn – so luftig frisch, dass man diesen kleinen Geheimtipp gerne mal wieder rauskramen kann!

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