Musiknews Maifeld Derby 2018

Veröffentlicht am 8.06.2018 | von Fred

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MAIFELD DERBY 2018 – Unsere Tipps

Wir geben es ja gerne zu: Neben dem Golden Leaves ist das Maifeld Derby unser Highlight im jährlichen Festival-Zirkus. Und nächstes Wochenende ist es endlich wieder soweit! Während Southside, Melt! und Rock am Ring – und wie sie alle heißen mögen – seit Jahren ihre Line-Ups aufwärmen, sorgt das Maifeld jedes Jahr für ordentliche Überraschungen und Exklusivität. Doch auch neben den Bands hat das Festival einige Vorteile: Bis auf die Fackelbühne sind 3 der 4 Bühnen überdacht und somit ist das Maifeld praktisch komplett wetterunabhängig. Total geil bei dem Wetterchaos in Deutschland! Besonders hervorheben müssen wir natürlich den Parcours d’amours. Hier gibt es häufig genau die Art der weinerlichen Musik, die wir so sehr lieben. Und man kann auf den romantischen Hartschalensitzen der Tribühne dem festivalgeschundenen Körper etwas Ruhe gönnen. Also eigentlich perfekt für uns. Gäbe es da nicht eine Sache, die uns noch mehr Spaß macht: Nämlich neben der Bühne stehen, Künstler betreuen und Backlines von und auf die Bühne schaffen. Nach einem Jahr Pause endlich auch dieses Jahr wieder. Kommt vorbei und gebt uns ein High-Five, wir freuen uns!

Doch das Maifeld hat natürlich viel mehr zu bieten, als den Parcours und Headliner wie Editors, The Wombats, Eels oder Nils Frahm. Damit ihr den Überblick behaltet, stellen wir euch hier unsere fünf Tipps für das Maifeld Derby 2018 vor.

 

1. Black Rebel Motorcycle Club
(Sonntag 19:20-20:30; Fackelbühne)

Natürlich alles andere als ein Geheimtipp, aber wer schonmal einer BRMC Show beigewohnt hat, weiß was ihn erwartet: Schepperndes Drums, kreischende Gitarren und mehr Lederjacken als in allen Sons Of Anarchy Staffeln zusammen. Währenddessen wabern  Nebelschwaden über die Bühne und der Sex tropft von der Decke. Irgendwie schafft es die Band seit mittlerweile 20 Jahren die perfekte Blaupause einer Rockband abzugeben und dabei den Traum der ewig jungen Rebellen zu leben. Eine ungemein kraftvolle Live-Institution zwischen dreckigem Rock, Blues-Gefuddel und Dosenstechen, die man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.

 

2. Fenne Lily
(Freitag 20:55-21:45; Parcours d’amour )

Wir sind ja ein wenig verliebt in die gerade noch junge Songwriterin aus Bristol. Wobei Fenne Lily selber den Begriff Songwriterin einfach nur lazy findet und sich deshalb – nach einigem Nachdenken – den Neologismus Sadcore auf die Fahne pinselt. Mit ihrem im April erschienenen Album On Hold hat sie das mit den Vorab-Singles gegebene Versprechen mehr als erfolgreich eingelöst und singt in 11 Songs über die Probleme, die das Erwachsenwerden eben so mit sich bringt. Kleiner Tipp am Rande: Ihr Instagram Account ist durchaus lustig!

 

3. Sam Vance-Law
(Freitag 22:10-23:00; Parcours D’amour)

Wenn irgendjemand sich im Jahr 2018 das Prädikat Kritikerliebling verdient hat, dann ist das ohne Frage Sam Vance-Law. Der musikalische Tausendsassa spielt unter anderem bei Wallis Bird, Dear Reader und Traded Pilots und hat nun sein Debütalbum und gayes Musikmanifest Homotopia veröffentlich. Wie sich das anhört? Anspruchsvolle Popmusik trifft es eigentlich am ehesten. Und ganz nebenbei ist Sam halt auch einfach ein komplett sympathischer Spitzentyp, dem man den Anklang komplett gönnt.

 

4. Leyya
(Freitag 18:00-18:40; Palastzelt)

Über das Phänomen Austropop ist eigentlich alles gesagt, denn spannende Künstler, die auch ohne Augenzwinkern daher kommen, hat Österreich scheinbar endlos in petto. Wie zum Beispiel Leyya, die mit ihrem hypermodernen Pop-Entwurf dank der Animalistics-Kollegen sogar schon zwei mal in Darmstadt zu Gast waren – zuletzt in den ausverkauften Kammerspielen des Staatstheaters Darmstadt. Fantastischer Elektropop, der zum mitwackeln einlädt und trotz Opener-Slot im Palastzelt einige Eingeweihte ziehen sollte. Denn: Der Hype ist real!

 

5. Tamino
(Sonntag 18:10-19:10M; Parcours d’amour)

Tamino-Amir Moharam Fouad, oder auch kurz Tamino, wurde nach dem Helden und Prinzen in Mozarts Zauberflöte benannt – der musikalische Grundstein wurde ihm also quasi schon in die Wiege gelegt. Und siehe da: Jeder seiner Song überzeugt mit seiner hypnotisch-einnehmenden Art und einer schier unglaublichen Intensität, sowie einem mächtigen Tonspektrum. Dunkles und tiefes Stöhnen wechselt sich ab mit falsettartigen Schreien, die an Rufus Wainwright erinnern, und immer wieder schimmern musikalische Elemente ägyptischer Herkunft durch die wunderschönen Kompositionen. Aussergewöhnlich und sehenswert!

 

Wochenend- und Tagestickets, sowie den Timetable findet ihr hier:
www.maifeld-derby.de

Festival Teaser:

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