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Veröffentlicht am 17.09.2018 | von Lara

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JUNGLE – For Ever


Foto-© ST.Weicken

House in L.A.
You be the sunshine and it’s alright now
Ask me to stay
But you won’t say it like that
House in L.A.
You be the sunshine and it’s alright now
House in L.A.
Truly you care if I’m getting on that plane
So ask me to stay
Oh God, in the hope that you can heal my pain
I feel alive in the sunlight
All my fears are only real life
Yeah, I feel alive in the sunlight now
Two whole years on the rewrite
Tell my friends I’m gonna be right there
House in L.A.

(Jungle – House in L.A.)

Eine der spannendsten Brit-Bands meldet sich mit seinem Zweitwerk zurück: Jungle gehen mit For Ever einen Schritt weiter Richtung Retro und umsäumen ihre Musik mit der Sonne L.A.s.

Urbane Beats aus Soul, Funk, Pop und Disco beförderten Jungle zum aufregendsten Newcomer-Act des Jahres 2014. Und dabei wusste man anfangs gar nicht, wer sich hinter dem coolen Sound verbirgte. Josh Lloyd-Watson und Tom McFarland waren seit der Kindheit befreundet und gründeten 2013 ihre Band in London. Dabei sollte ihre Musik im Vordergrund stehen, worauf sie sich erst anfangs selbst nur J und T nannten. In Videos sah man sie nie, sondern meistens Tänzer. Nun ist 2018: Im Gegenzug zum sehr groovigen und temporeichen Debüt spielt For Ever mit verschiedenen Tempi und klingt etwas gemütlicher.

Inspiriert von Disco-Pop der 70er Jahre und der Sonne Kaliforniens wirkt die Platte warm und poppig. Heavy, California ist ein typischer Jungle-Groover, auf dem der Falsett-Gesang der beiden Sänger sich gut mit dem funkigen Tanzbeat paart. Beat 54 (All Good Now) ist womöglich eine Hommage an die Disco-Ära rund um das legendäre New Yorker Studio 54. Zumindest fühlt man sich bei dem Track in die 70er Jahre zurückkatapultiert. Happy Man brilliert ebenfalls mit coolem Soul-Pop, während sich House in L.A. in psychedelischer Nostalgie schwelgt. Cherry umgibt eine geheimnisvolle Aura von rauen Beats und knarzenden Melodien, so wie man es von Jungle erwartet.

For Ever ist die gelungene Fortsetzung des Jungle-Sounds, der eigentlich gar nicht so einfach in Worte zu fassen ist. Eins ist dabei eh klar: Die beiden Jungs haben definitiv längst ihren eigenen unverkennbaren Stil gefunden.

Jungle – For Ever
VÖ: 14. September 2018, XL Recordings
www.junglejunglejungle.com
www.facebook.com/jungle4eva

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