Musiknews

Veröffentlicht am 20.09.2019 | von Dominik

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HAVINGTON – Samt & Sandpapier

Seit einiger Zeit haben wir uns nicht nur Spread Love For Great Music als Motto auf die Fahnen geschrieben, sondern auch Support Your Local Scene, womit wir der deutschen Indie-Newcomer-Szene etwas unter die Arme greifen wollen! Heute feiert in diesem Rahmen die Debütsingle Places Where des Bremer Trios Havington Premiere bei uns! Die drei Musiker sind zwar noch blutjung, haben aber in der kurzen Zeit der Bandgeschichte schon einiges erlebt: von Festivalstages wie dem Melt! oder dem SWR 3 New Pop Festival, Gigs in hektischen Fußgängerzonen bis hin zu den verwinkeltsten Bars in Berlin oder Kiel.

Eine erste DIY-EP haben die drei auch schon veröffentlicht, damals noch im nasskalten Proberaum entstanden und von rein akustischen Elementen geprägt. Doch jetzt steht nach langem Warten endlich das erste offizielle Release in den Startlöchern. Der Sound auf der im Spätherbst 2019 erscheinenden EP Behind A Smile ist elektronischer, die Songs verspielter und tiefer und schaffen eine Brücke zur intimen Folk-Ästhetik. Man mag sich an den jungen Ben Howard erinnert fühlen, an Islands Indie-Pop-Helden Of Monsters and Men oder in manchen Momenten sogar an Klassiker wie Fleetwood Mac, doch schafft es das Trio seinen ganz eigenen Sound zwischen Akustikgitarre, wabernden Synthie-Flächen, treibenden Rhythmen und verträumten, nostalgischen Duo-Vocals der beiden Frontsänger zu kreieren.

Was dabei herauskommt, ist definitiv Indie, mal mehr Folk, dann wieder Pop, mal beschwingt, dann wieder verträumt. Musik zum Reinlegen und Schwelgen, Tanzen und Hüpfen, getragen von zwei Stimmen, die Samt und Sandpapier zugleich sein können. Das geht wohlig unter die Haut und darf da auch bleiben. So auch die erste Single Places Where der Band, die wie ein verregneter Sonntag vor einer Schachtel mit verblichenen Polaroids und dem melancholischen Wegträumen in eine unbekannte Zukunft klingt. Die Band selbst sagt darüber: „Liebe ist ein Thema dem sich wohl jede*r Musiker*in einmal annimmt und gerne daran verzweifelt. Da es nahezu unmöglich ist den Schwall an Gefühlen in einem Song den gerechten Ausdruck zu verschaffen. Places Where beschreibt die einfachste und vielleicht schönste Situation zweier Menschen, die nebeneinander aufwachen und es ihnen in diesem Moment an nichts fehlt. Denn so einfach kann Liebe sein. Von dort aus ist es nicht mehr weit sich gemeinsam an entfernte Orte zu träumen.“

Havington Tour:
24.09. Tonfink, Lübeck
25.09. Lindwurm, Hannover
26.09. Lichtung, Köln
01.10. Einstein, Emden
09.10. Cascadas, Hamburg
10.10. Bar Bobu, Berlin
11.10. Lion City, Magdeburg
12.10. Pöge Haus, Leipzig
15.11. Karton, Bremen

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