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Veröffentlicht am 17.09.2020 | von Emely Triebwasser

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YUNGBLUD – weird!


Foto-© Chris Breslauer

Nachdem Yungblud mit 16 Jahren aus seiner Heimat Doncaster nach London zog, um sich auf die Musik zu konzentrieren, erweckte er 2017 mit dem Song I Love You, Will You Marry Me zum ersten Mal große Aufmerksamkeit, hinzu kamen Beiträge auf Soundtracks von 13 Reasons Why und Fast and Furious. Der mittlerweile 23-jährige Musiker aus Nordengland scheut nicht davor gesellschaftlich relevante Themen anzusprechen, seine Meinung zu äußern und mit Geschlechterrollen zu brechen. Dies macht ihn zu einem authentischen Repräsentanten der heutigen Zeit und einem Sprachrohr seiner Generation. Diesen Sommer veröffentlichte Yungblud bisher zwei Singles, auf die nun inklusive der dritten Single god save me, but don’t drown me out die Ankündigung zum neuen, zweiten Album Weird!, das am 13. November erscheinen wird, folgt.

Die neue Single kommt etwas poppiger daher als die zwei Vorangegangenen. Im Fokus steht vor allem der Druck, welcher auf jungen Leuten in der aktuellen Zeit lastet, die Angst sein Leben zu verschwenden und dem anhaltenden Kampf um Selbstakzeptanz. Über sein neues Album sagt Yungblud, der bürgerlich Dominic Harrison heißt: “It’s a story of coming-of-age and self-acceptance and liberation, in terms of sex and gender and drugs and heartbreak and all the other twists and turns we go through in life. I hope it makes people feel like it’s okay to feel out of place or twisted or weird, because life is weird—but that’s what beautiful about it. So don’t ever try to live it as someone else. Live it as you.” Weird! vereint also das, was Yungblud verkörpert: den Widerstand dagegen sich in irgendwelche Formen pressen zu lassen und genau das ist es, was der junge Künstler seinen Fans mitgeben möchte.

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