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Veröffentlicht am 27.04.2021 | von Dominik

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FAYE WEBSTER – hahahahaha

Foto-© Pooneh Ghana

Kein Witz – Atlantas Wunderkind Faye Webster, für die wir seit ihrem letzten Album Atlanta Millionaires Club einen ausgewachsenen Fan-Crush haben, kündigt mit I Know I’m Funny haha ihr neues Album für den 25. Juni via Secretly Canadian an! Obwohl Webster sich für ihre Albumproduktionen normalerweise jedem Song nacheinander widmet, erforderte das Jahr 2020 einen intensiveren Aufnahmeprozess. Dabei hatte Webster von Anfang an eine klare Vorstellung davon, mit welchen Musikern aus ihrem Atlanta-Umfeld sie zusammen arbeiten wollte und begab sich mit Produzent und Mixer Drew Vandeberg (Deerhunter, Of Montreal, Kishi Bashi) direkt ins Studio und stellte ihre Band zusammen: Harold Brown am Schlagzeug, Bryan Howard am Bass, Nic Rosen an den Tasten und Matt “Pistol” Stoessel an der Steel-Guitar – das wohl zuverlässigste und essenziellste musikalische Element auf Websters bisherigen Alben.

Das Debütalbum Run & Tell hatte sie schon mit 16 Jahren veröffentlicht – ähnlich wie bei anderen jugendlichen außergewöhnlichen Persönlichkeiten wie Jackson Browne und Laura Marling, zeigten sich hier bereits eine bemerkenswerte lyrische und künstlerische Klarheit. Auch wenn ihre südlichen Wurzeln immer offensichtlich waren, legte Webster mehr als nur eine durch Countrymusik inspirierte Weltanschauung zu Tage – so war die Musikerin stets tief verwoben in die Kulturszene ihrer Heimatstadt Atlanta. Mit L’il Yacht ging sie in die Schule, Rapper und Produzent Ethereal traf sie bei einem Underground-Konzert, für das sie sich während ihrer High School-Zeit aus dem Haus schlich. Das Signing zu Awful Records folgte und Father, Playboi Carti und der schon erwähnte Ethereal wurden ihre neuen Labelkollegen*innen. Für den Betrachter ein vielleicht merkwürdiger Platz für Webster, teilte die Musikerin hier jedoch den gleichen Weirdo-Art-Kid-Ethos – eine Gruppe endlos herum experimentierender, Quatsch machender und genre-übergreifender Rule Breakers.

Ihr Klang bedient sich daher sowohl am von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten aus Atlantas Rap- und R&B-Community. Und auch eine neu gefundene Liebe hat Auswirkung auf das neue Album der US-Amerikanerin gehabt: “This record is coming from a less lonely place,” erklärt Webster über das Album I Know I’m Funny haha, das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. “When I wrote AMC, I was living by myself and on some don’t-know-what-to-do-with-my-own-time type shit. But now I’m living with my partner; I’m happy most of the time. I’m in such a different place. These songs aren’t necessarily happier, but it’s a different vibe.”

“One of my favorite things about songwriting is taking thoughts that people don’t really think are worthy, or might overlook, and highlighting them,” erklärt Webster. “I like saying things that everybody thinks, but nobody’s saying. Sometimes you can’t really sing them, or make them pretty. So I’ll just say it, just talk. I’ve become more purposeful with it.”

Mit der Ankündigung des neuen Albums erscheint heute auch die erste Single daraus: Cheers. “This song has always felt like a standout from the record to me. It was the kind of song where you’re like ‘oh yeah, this is the one,’” erklärt Webster darüber. “Right after the first take. It felt different to me and it made it feel like I was entering a new era and chapter for myself. It’s kind of the outlier on the record but at the same time is still so original and identifying to myself. Also it just makes me feel like a badass for once.”

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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