ANJIMILE – Formen von Bindung und Freiheit

Foto-© Xander Opiyo

Seit dem 2023er 4AD-Debüt The King haben wir den US-amerikanische Musiker Anjimile auf dem Radar, nun legt der aus der Bostoner Indie-Szene stammende Künstler mit seinem nächsten Album You’re Free To Go nach. Dieses erscheint am 13. März wieder auf dem britischen Feinschmecker-Label (The National, Aldous Harding, Daughter, Dry Cleaning…) und im Mittelpunkt davon steht die Frage, was geschieht, wenn man Kontrolle loslässt und neue Formen von Bindung und Freiheit zulässt. Das Album verarbeitet Trennungen, neue Beziehungen, Verluste und Neuanfänge und beschreibt einen Weg zurück zu Vertrauen ins eigene Leben. Der Titel spiegelt eine offenere Sicht auf Beziehungen wider, geprägt durch Erfahrungen mit non-monogamen Modellen. Gleichzeitig führt es die Themen von The King wie Selbstbestimmung und seine Erfahrungen als schwarze Trans-Person in einer Zeit tiefgreifender persönlicher und gesellschaftlicher Veränderungen fort.

Produziert von Brad Cook (Bon Iver, Waxahatchee) und unterstützt von Gästen wie Sam Beam (Iron & Wine), entfaltet sich You’re Free to Go organisch und intim. Musikalisch verbindet Anjimile Folk mit Alternative-Pop-Einflüssen der späten 1990er-Jahre. Auch stimmlich zeigt er sich weiterentwickelt – eine bewusste Veränderung, die der emotionalen Tiefe des Albums zusätzliche Kraft verleiht.

Über die mit der Alben-Ankündigung erschienene Single Like You Really Mean It sagt Anjimile: “I wrote this to make my girlfriend want to give me a kiss. We live about an hour apart, and I was just by myself thinking about her. Thinking about wanting a kiss. What could I do to get a kiss from my sweetheart? Write a song about it! Anyway, it worked.”

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Dominik

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!

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