Foto-© Stephan Strache
Mit lovehead wächst gerade eine der spannendsten neuen Indie-Pop-Stimmen aus Wien heran: Mara, Leni und Anna verbinden rohe Gitarren, bittersüße Melodien und pointiertes Songwriting zu einem Sound, der zwischen Bedroom-Pop, Indie-Rock und Neuer Deutschsprachiger Welle pendelt. Nach ersten Releases und Hypes wie erdnussallergie, lieder für mich, rote ampeln und dem FM4-Hit denkst du an mich? erspielte sich das Trio innerhalb kurzer Zeit eine treue Fanbase, die ihre Songs gleichermaßen für ihre Direktheit wie für ihre emotionale Offenheit feiert. In der österreichischen Musikszene werden lovehead inzwischen als eines der aufregendsten Newcomer-Projekte gehandelt!
Mit der neuen, gerade erst erschienen Single marie schlagen lovehead nun das nächste Kapitel auf: Ein hymnischer Indie-Pop-Song über unerwiderte Gefühle, Eifersucht und die komplizierte Dynamik zwischen Freundschaft und Verliebtsein, der die große Stärke der Band – schonungslose Ehrlichkeit in eingängige Hooks zu verwandeln – eindrucksvoll unter Beweis stellt. Gleichzeitig dient der Track als weiterer Vorbote des kommenden Mixtapes Sommerwind, das am 4. September erscheinen soll und die Entwicklung der Band in ihrer bislang geschlossensten Form zeigen dürfte. Bereits der Titeltrack sommerwind ließ durchblicken, wie selbstverständlich lovehead inzwischen Leichtigkeit, Melancholie und jugendliche Euphorie miteinander verbinden. Wir trafen die drei c/o pop Festival in Köln getroffen – unser Interview!
Erstmal danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt und herzlich Glückwunsch zu sommerwind.
Anna: Danke schön. Genau, sommerwind ist knapp einen Monat draußen, aber den Song gibt es schon ungefähr seit einem Jahr.
Wollt ihr unseren Leser*innen ein bisschen vom Entstehungsprozess von sommerwind erzählen?
Mara: Gerne. Wir waren auf einem Konzert. Ich bin dann heimgefahren. Ich glaube, es war so Jänner oder Februar und es hatte minus 5 Grad. Ich hatte nur eine dünne Lederjacke an, weil ich mir dachte so, na, brauchen wir keine Jacke. Aber wo waren wir? Das war nämlich das Ding: der Berg. Von dort bin ich heimgefahren und es hatte minus 5 Grad. Ich musste dann noch vom Bahnhof heim, weil ich nicht in Wien wohne. Es war so kalt. So, so kalt. Ich war auch ein bisschen pisst, weil mich eine Person, die mich abholen hätte können, nicht abholen wollte, weshalb ich dann 2 Kilometer zu Fuß gehen musste. Auf dem Weg heim zu Fuß habe ich den Anfang der ersten Strophe gedichtet. Den Rest haben wir dann gemeinsam gemacht.
Wie ist das überhaupt, wenn ihr an neuen Songs arbeitet? Habt ihr eine Aufgabenteilung? Gibt es standardisierte Prozesse? Wer zeichnet sich für was verantwortlich?
Anna: In letzter Zeit ist es vor allem so, dass wir mehr Songs komplett gemeinsam schreiben. Zu Anfang letzten Jahres und auch davor war es oft so, dass eine Person von uns etwas mit zu unserer Probe gebracht hat: z.B. eine Strophe. Dann haben wir daran dann gemeinsam weitergearbeitet. Unsere letzten Songs sind aber alle wirklich komplett gemeinsam entstanden.
Mara: Trotzdem hat dann natürlich immer einer von uns irgendwoher irgendeine Inspiration. So dass wir dann von hier etwas Text und von dort eine vorhandene Zeile miteinbeziehen. Das Lied ist dann ein Mix aus von uns von zuhause mitgebrachten Ideen, die wir dann gemeinsam weiterentwickeln. Neu beim gemeinsam an einem Song schreiben ist nun, dass immer mal wieder jemand sagt: „Ich mag über das Thema schreiben.“
Habt ihr dann zuerst die Lyrik? Oder erst die Melodie.
Anna: Manchmal haben wir nur ein paar Akkorde. Und dann machen wir daraus halt den Rest. Die Melodie ist dann meistens schon da. Die Gitarre ist meistens schon da. Dann kommt der Bass oft auch schnell dazu.
Leni: Am Ende kommt eigentlich immer das Schlagzeug.
Und woran merkt ihr, dass ein Song fertig ist?
Leni: Wenn wir sagen, boah, geil, das ist ein Banger! (alle lachen)
Anna: Aber das passiert auch nicht immer. Manchmal ist es auch einfach so, dass wir keine Idee mehr haben, was wir noch machen sollen. Und dann passt es eigentlich auch fast immer.
Mara: Wenn der Song eine Strophe hat, einen Refrain, dann nochmal einen Strophe und nochmal einen Refrain. Vielleicht noch eine Bridge. Aber die muss auch gar nicht sein.
Ihr habt in letzter Zeit super viel gemacht: eure EP veröffentlicht, eure erste Headliner-Tour und den Support für Kraftklub. Gab es dann irgendwann ein Gefühl von im Musikbusiness angekommen zu sein und es geschafft zu haben?
Anna: Es fühlt sich für uns sehr schwierig an, zu realisieren, nun Teil vom Musikbusiness zu sein. Gerade auch als sehr junge Frauen. Wir haben oft noch das Gefühl, noch keinen richtigen Platz zu haben. Und das wir uns diesen erst so ein bisschen erobern und erarbeiten müssen, um auch wirklich als Künstler*n anerkannt zu werden.
Mara: Immerhin fühlen wir uns mittlerweile schon sehr wohl als Künstlerinnen und haben das Gefühl, es ist echt sehr viel passiert. Ich glaube, wir müssen das alles noch ein bisschen verarbeiten, damit wir überhaupt verstehen, wie viel wir eigentlich bereits erreicht haben.
Leni: Ich hoffe, dass wir angekommen sind. Und dass es nicht so eine Sache ist, die jetzt ein, zwei Jahre anhält, und dann will uns niemand mehr sehen. Ich finde, das ist auch so das Schwierige.
Anna: War es das dann auch schon wieder? Gerade fühle ich mich mit dem, was wir machen voll aufgehoben. Aber ich denke, es kann halt auch schnell wieder damit vorbei sein. Ich fühle mich jetzt noch nicht so, als hätten wir uns schon unseren Platz in der Musikwelt irgendwie erkämpft: Wir könnten nun zwei Jahre lang nichts veröffentlichen und trotzdem hätte uns noch jeder auf dem Schirm und wir könnten Touren ausverkaufen. Also so sicher fühle ich mich noch lange nicht. Aber ich fühle mich schon wohl.
Aber liegt dieses Nicht-so-sicher-sein generell in der künstlerischen Tätigkeit, bei der Zweifel ein immanenter Begleiter scheint?
Mara: Puh. Ich bin ja kein Arbeitsbürokrat. Ich finde generell wichtig, dass künstlerische Tätigkeit auch anerkannt wird als Arbeit. Es ist ein komplexes und schwieriges Thema. Wenn man malt, ist es für mich genau dasselbe. Vielleicht wird es schon anerkannt, aber ich höre oft: „Mach halt irgendwie was Gescheites.“ Das macht es uns oft schwierig, für uns und unsere Kunst einzustehen und uns zu sagen: „Das ist ja wirklich was. Das ist unser Job.“
Leni: Ich glaube, bei uns kommt noch hinzu, warum es so schwierig ist, unseren Platz zu finden, dass wir eben so schnell, so weit gekommen sind. Es fühlt sich für uns noch so an, dass es eben auch genauso schnell wieder kommen kann, dass wir weg vom Fenster sind. Oder es kommt eine Pandemie und dann fällt dein Einkommen oder zumindest ein großer Teil von deinem Einkommen von heut auf morgen auf einmal weg. Weil dann einfach erst einmal wieder gar nichts geht und du kannst dann drei Jahre lang nicht live spielen. Es ist also noch kein so stabiles Gefühl bei uns. Aber das ist irgendwie auch ein bisschen cool. Ich denke mir, mir ist es lieber, dass mein Job mir Spaß macht, anstatt mich permanent zu fragen, wie lange das anhält.

Was sind eure musikalischen Vorbilder? Gibt es welche, auf die ihr euch einigen könnt?
Leni: Einigen wird schwer. Wir haben alle unsere Einflüsse.
Dann darf jeder gerne seine nennen.
Anna: Ich höre sehr viel deutsche Musik. Natürlich auch Englische, aber ich glaube, uns dreien kommen immer einfach sehr viele deutschsprachige Künstler*innen als Einfluss in den Sinn. Mit 14, 15 haben mich Provinz und Annenmaykantereit am meisten inspiriert hat.
Leni: Und eigentlich immer noch. Ich höre auch viel deutsche Musik. Aber eher Bilderbuch, Kraftklub und ein bisschen Wir sind Helden. Das ist meine Inspiration für unsere Musik jetzt.
Mara: Ich höre viel amerikanische und kanadische Indie-Musik und eher wenig deutsche Musik.
Und andersherum? Welche spannenden österreichischen Newcomer sollen wir auf dem Schirm haben?
Anna: Bilderbuch. Ach ne, Newcomer. Wobei es bei Bilderbuch jetzt spannend wird, nachdem Michael (Anmerkung: Gitarrist) die Band verlassen hat. Wir können uns die Band ohne ihn nicht wirklich vorstellen. Also klar, Maurice (Anmerkung: Sänger) ist noch mehr der Kopf der Band aber trotzdem ist dieser Bruch krass. Aber zurück zur Frage, zurück zu Newcomern. Laurenz Nikolaus sind nicht nur sehr sympathische Menschen, sie machen auch extrem spannende Musik. Cassies sind auch sehr cool und spannend. Ich finde die Einordnung Newcomer aber generell schwierig: Elli Preiss und Verifiziert z.B. sind natürlich jetzt schon groß, aber ich finde trotzdem eben im Verhältnis zu dem was sie an Musik machen, könnten sie auch noch deutlich größer und bekannter sein. Also einfach, dass sie auch noch ein bisschen anerkannter sind.
Für viele von uns ist Wien mittlerweile fast so etwas wie ein imaginärer Wunschort. Viele glorifizieren den Wiener Schmäh und Wohnen wie Leben wirkt deutlich entspannter und damit qualitativer als bspw. in Berlin. Wie seht ihr das?
Mara: Gute Frage. Niemand hat ja den Blick von oben. Man sieht daher immer da, wo man wohnt mehr Probleme. Vor allem künstlerisch gibt es hier nicht so diese fette Industrie und man hat dadurch weniger Druck. Auch mit den ganzen Sessions und so, das ist glaube ich bei uns einfach nicht so krass, dass man das so fett macht. Es gibt hier deutlich weniger Infrastruktur dafür, weswegen es sich für uns hier entspannter anfühlt, hier unsere Musik zu machen. Wir fühlen uns hier weiter weg von der Musikbubble. Wir müssen nicht permanent irgendein Event spielen und können stattdessen auch mal ein bisschen chillen und uns von dem allen ein bisschen abkapseln. Es ist mehr so ein eigenes Ding, das man macht. Aber andererseits ist das dann eben auch schade, weil hier einfach deutlich weniger los ist und wir weniger mitnehmen können. Es hat beides. Wohnen und Leben scheint aber auf jeden Fall entspannter als bspw. in Berlin oder London.
Ursprünglich kommt ihr aus dem Burgenland?
Leni: Ja, genau. Da sind unsere Wurzeln.
Und dort habt ihr bereits angefangen Musik zu machen?
Leni: Ja, genau. Dort haben wir 2021 begonnen. So richtig Musik machen wir aber eigentlich erst seit gut zwei Jahren jetzt, also, dass wir so aktiv Songs schreiben. Uns als Band gibt es aber schon seit 2021.
Ich habe gelesen, dass ihr früher alles selber gemacht habt, also auch Merchandise und so. Wie ist das jetzt, wenn man so richtig durchstartet? Ist es seltsam oder eher eine Befreiung, Sachen abzugeben?
Anna: Es fühlt sich bislang eher angenehm an. Gerade bei so Merch-Themen. Es st extrem cool, nun mehr Leute zu haben, mit denen wir uns kreativ auseinandersetzen können. Andererseits ist es aber auch schwierig, weil ich glaube, dass wir alle drei bereits unterschiedliche Visionen haben, wie unsere Musik klingen soll und wie unser Merch ausschauen soll. Zu dritt ist es dann manchmal schon schwierig auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Umso mehr Leute nun involviert sind, macht es es nicht einfacher. Es ist nun ein anderer Prozess. Aktuell klappt es aber gut und es hilft uns sehr, uns mehr auf unsere Musik zu konzentrieren.
Eure Debut EP fanta lustig wirkt wie ein wunderbar ungefiltertes Panorama des Coming of Age Alltags? Das bietet nur so Möglichkeiten der Identifikation. Bekommt ihr viel Feedback von euren Fans/Zuhörern zu euren oftmals empowernden Songs und was bedeutet euch das?
Mara: Das Feedback, was wir auf unsere Songs und Auftritte bekommen ist voll krass. Wir hätten nie gedacht, dass das heutzutage so stark ist. Unsere Fans kommen nach der Show zu uns, um mit uns Fotos zu machen. Ich finde das immer noch voll krass, kann es nicht richtig realisieren. Ich denke mir dann: „Klar, sicher kannst du ein Foto mit mir machen, aber ich bin ja jetzt auch nichts Besonderes.“ Wir bekommen super viel schönes Feedback und viele sagen auch, die Songs helfen ihnen, wenn es ihnen schlecht geht und bringen sie wieder ein wenig in eine bessere Stimmung. Das finden wir voll schön. Wir hören, viele haben sehr viel Spaß bei unseren Konzerten. Uns macht es natürlich auch mehr Spaß beim Spielen, wenn die Leute in der Crowd viel mitspringen, mitsingen und eine schöne Zeit haben.
Das ist ein sehr schönes Feedback. Es ist mit Sicherheit auch was anderes, weil es ein direktes, unmittelbares Feedback ist.
Anna: Stimmt. Manchmal sehen wir unsere Zahlen auf Spotify und so und ärgern uns, dass sie runtergefallen sind. Und dann stehen wir wieder vor den Leuten und sehen, dass es ihnen einfach trotzdem echt viel Spaß macht und dann finden wir diese Zahlen gleich auch viel mehr irrelevant. Feedback live ist schon noch immer sehr schön.
Lest ihr noch Kritiken über eure Songs oder Konzerte?
Leni: Ja, klar. Das macht uns viel Spaß. Wir versuchen auch immer Fehler zu finden. Es werden immer mal wieder Sachen falsch wiedergegeben oder uns ein Dialekt angedichtet. Das ist auch immer ganz toll: wenn unsere Interviews in einem ländlichen Dialekt wiedergegeben werden.
Was war denn bislang die übelste Fake News über euch?
Leni: Wir haben letztens etwas über eines unserer Lieder gelesen, wie wir es geschrieben hätten. Da stimmte kaum etwas. Wir fanden das aber ziemlich amüsant.
Das klingt schon sehr stümperhaft.
Leni: Ja, ich glaube auch. Aber immerhin nicht so richtig gemein. Gemein war bislang noch niemand. Außer ein paar Hater. Aber auch da waren am Anfang viel mehr da. Die Leute sind nicht mehr so abgefuckt von uns. Die haben keinen Lust mehr.
Wo ihr vom Dialekt angedichtet erzählt habt: Habt ihr mal drüber nachgedacht, in Mundart zu singen?
Anna: Nicht wirklich. Wir sind aus dem Nordburgenland. Und im Nordburgenland ist es nochmal etwas ganz anderes als im Südburgenland. So wie wir jetzt reden, reden wir zuhause auch. Daher glaube ich, wenn wir wirklich einen Dialekt reden würden, wäre es vielleicht einmal ein Thema, dass wir auch im Dialekt singen. So macht es aber keinen Sinn. Uns fehlt einfach entsprechender Dialekt. Außerdem haben wir Angst, dass es schnell schlagerhaft wird.
Zumindest kleinere Indie-Festivals schaffen mittlerweile oft Genderparität im Booking. Bei den großen, kommerziellen Festivals ist das leider noch nicht angekommen. Vielleicht ist da die Musikwelt Spiegelbild unserer Gesellschaft: in den gentrifizierten Ecken größerer Städte ist Emanzipation immer mehr verwirklicht. Aber leider erst dort. Wie bekommen wir es überall hin?
Mara: Es muss leider noch einiges bisschen passieren. In erster Linie aber auch, dass v.a. die Musik gesehen wird und nicht die Person, die sie spielt. Natürlich ist es gut und wichtig, dass mittlerweile so viele FLINTA Acts auf Festivals spielen. Aber wir hatten auch schon oft das Gefühl, dass wir auf Festivals gespielt haben, weil sie noch FLINTA Acts brauchten und nicht, weil ihnen unsere Musik gefiel. Das hat sich scheiße angefühlt. Es muss vielmehr so sein: „Wow, das ist ja coole Musik und noch cooler, dass es auch von einer Frau ist.“
Anna: Ich glaube, ein großes Problem ist, dass unsere Gesellschaft immer noch von Grund auf sexistisch ist. Es gibt Festivals, die machen einen super Job, ein ausgewogenes Line Up zu basteln. Aber trotzdem glaube ich, dass die breite Masse einfach ein Sexismusproblem hat.
Welchen Rat würdet ihr FLINTA-Acts geben, die versuchen, sich als Newcomer in der Musikindustrie zu etablieren?
Anna: Einfach machen, nicht zu viel nachdenken, nicht verkopfen und seiner Meinung treu bleiben hilft. Und natürlich sich nicht verunsichern zu lassen. Kritik, gerade von Menschen, die keine Ahnung haben, sollte man sie nicht so zu Herzen nehmen.
Gibt es irgendetwas, ein Festival, eine Venue, wo ihr unbedingt einmal spielen wollt?
Leni: Frequency Headliner, das wäre schon mal cool.
Anna: Oder halt um 13 Uhr dort spielen, das wäre auch geil, dann kann man den ganzen restlichen Tag dort einfach saufen.
Leni: Vielleicht auch so ein fettes Festival im Ausland, in England z.B. Das muss schon eine krasse Erfahrung sein. Es muss jetzt nicht sein, aber es wäre schon spannend.
Wie empfindet ihr es überhaupt, vor englischsprachigem Publikum aufzutreten?
Anna: Das hatten wir noch nie. Boah, wenn wir in London spielen, dann schauen wir uns das Dublin Castle an. Ich habe eine Freundin aus Kanada und die verbreitet uns da sehr.
Leni: Wenn wir unsere Statistiken von Spotify anschauen, wo unsere Lieder gehört werden, sind wir oft überrascht, dass die USA echt weit oben stehen. Das ist schon richtig krass, uns hören Leute, die das meiste nicht verstehen.
Mara: Aber ich muss sagen, ich höre auch oft Musik, die ich nicht verstehe.
Anna: Vielleicht starten wir durch. Ja, Coachella würde ich schon feiern. USA, also Charts Nummer 1 wie Falco. Der hat es auch geschafft, das schaffen wir jetzt auch. Was Falco kann, können wir auch.

