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Veröffentlicht am 18.05.2011 | von Lisa

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AMBER RUBARTH – Good Mystery

This is real
It’s not just another made up story
Not just another ghost that slips right through your hands
And remember how it feels
To be lying close together
Knowing that there’s nothing we don’t have
Please remember this
Please remember this
Please remember

(Amber Rubarth – This is Real)

Amber Rubarth – nie gehört? Macht nichts, das wird sich in der nächsten Zeit ändern. Von dieser jungen Dame wird man nämlich hoffentlich noch viel hören in der Zukunft. Die Singer / Songwriterin aus New York erfreut die Bedroomdisco momentan mit ihrem aktuellen Album ‚Good Mystery‘ – Zeit die Scheibe mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Rubarth ist kein Neuling auf der Musikbühne: “Good Mystery” ist ihr mittlerweile 3. Langspieler neben einigen EPs, und neben ihrem Solowerk veröffentlich sie auch noch mit ihrer Band ‚The Paper Raincoat‘. Viel zu sagen scheint sie also auf jeden Fall zu haben.

‚Good Mystery‘ ist auf jeden Fall ein wunderbar stimmiges Singer/Songwriter-Album geworden. Bereits der Opener ‚Edge of my Seat‘ beweist ihr feines Gespür für Melodien, Kompositionen und vorallem ihr Talent als Sängerin. Nicht umsonst wird sie in England als Nummer 16 der “Music to Die For’s Top 100 Favourite Female Vocalists of the Decade” gelistet. Ihre zarte, samtige Stimme dominiert ihre Songs, die Instrumentierung bietet meist nur den Klangteppich, auf dem sich ihre Stimme komplett entfalten kann.
‚Good Mystery‘, der Titeltrack erzeugt mit dem dunklen Background-Cello, den flackernden Percussions und Rubarths Gesang eine melancholisch-düstere Stimmung, ‚This is real‘ hingegen ist ein zuckersüsser Lovesong in dem Rubarth ihren Liebhaber anfleht, sie nicht zu vergessen. Songs wie dieser zeichnen Rubarths Songwriting aus – ihre Songs sind durchweg persönlich und scheinen ihr nah am Herzen zu liegen, was definitive zur Atmosphäre und Intensität beiträgt. Zumeist nur von Klavier, Akkustikgitarre und ab und zu mal einem Cello oder Percussions begleitet, schafft sie es, trotz reduzierter Instrumentierung den Hörer mitzureissen und zu berühren.
‚I wish we’d gotten drunk‘ ist schliesslich ein ironischer Reigen auf eine schüchterne Liebschaft – an Kate Nash erinnernd (nur ohne den übertriebenen Akzent) beweist Rubarth damit, dass sie nicht nur todernst und melancholisch kann, sondern durchaus auch Humor hat wenn es um ihre Musik geht.
Und zu guter Letzt folgt mit dem 6 Minuten langen ‚The Stairwell‚ der Beweis, dass sie auch eine grossartige Pianistin ist, deren Songs einen auch ohne den dazugehörigen Gesang bewegen können!
Bleibt nur zu hoffen, dass Amber Rubarth sich mit diesem Album endlich einen grösseren Hörerkreis erspielen kann.

Amber Rubarth – Good Mystery
VÖ: 29. April 2011 (Revolver / Cargo Records)
www.amberrubarth.com
www.myspace.com/amberrubarth

httpvh://www.youtube.com/watch?v=TDFPFhCrEag


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