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Veröffentlicht am 13.05.2012 | von Fred

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Music Video Round-Up #19

Music Video Round-Up 19

In jeder Stadt braucht man Orte, an denen man sich wohl fühlt. An denen man Menschen findet, mit denen man gerne Zeit verbringt und die mit einem Interessen teilen. Solche Orte zu finden ist in Großstädten manchmal gar nicht so einfach, doch wenn man sie endlich gefunden hat, will man jede Minute seiner freien Zeit dort verbringen. Einer dieser Lieblingsplätze ist für mich in Singapur ganz klar das Pigeonhole geworden. Book Cafe, Dynamic Arts Space und Place for Music Film, Performance & Art. In der Realität gibt es im Pigeonhole vor allem viele Konzerte, Podiumsdiskussionen und Ausstellungen und zwar ausschliesslich umsonst. Hier merkt man, dass die Besitzer Rayner und Ave nicht reich werden wollen, sondern einfach lieben, was sie tun. Diese Liebe zu ihrem Laden wird auch in der mehr als angenehmen Einrichtung deutlich, alleine schon die kleinen Holzvogelhäuschen, in die man einen Zettel mit seiner Email Adresse werfen kann, um auf den Newsletter zu gelangen, sind fantastisch. Und so kann ich jedem, der mal in Nähe ist, nur empfehlen das Pigeonhole aufzusuchen um ein Stück Kuchen zu essen, einfach mal mit den Besitzern zu plaudern, in Ruhe eines der herumliegenden Bücher zu lesen oder sich ein Konzert anzuschauen. Die Musik, die dort gespielt wird, bewegt sich ungefähr im Rahmen der nächsten Videos. Viel Spaß.

+ Canyons – When I See You Again

‚When I See You Again‘ von den Canyons ist schon auf dem fantastischen 2011er Album Keep Your Dreams vertreten gewesen und bekommt jetzt endlich auch optische Unterstützung durch ein collagiertes, im VHS Retro Stil gehaltenes, Musikvideo. Das passt auch hervorragend zum Track, der mit seinen Tribal-Drums, balearischen Beats und ein wenig unaufdringlicher Saxophon Action eigentlich mit einem Pina Colada serviert werden sollte.

 + Bonnie ‚Prince‘ Billy – I See A Darkness

Schaut euch Bonnie ‚Prince‘ Billy an wie er ganz monochrom durch Glasgow schlendert und seinen feinen Retro Anzug ausführt. Kleine Tanzanlagen, die ein wenig an Adam Green erinnern, versüßen einem den Spaziergang durch die größte Stadt Schottlands. ‚I See A Darkness‘ ist der erste Vorbote für eine neue EP namens Now Here’s My Plan, die aus sechs gereworkten Versionen seiner Songs besteht und im Juli erscheint.

+ Unicorn Kid – Pure Space

Unicorn Kid aus Edinburgh schafft es mit seinem neuen Track ‚Pure Space‘ mir das das ansonsten zweifelhafte Genre Chiptune schmackhaft zu machen. Nicht weil er viel anders macht, sondern einfach, weil ‚Pure Space‘ so verdammt catchy ist. Hat ein wenig von dem Theme Song seines Lieblings 90er Videospiels: Findet man eigentlich scheiße und cheapo, hört sich aber nach einem Tag Dauerzocken schon die Melodie nachpfeifen. Und ganz nebenbei, wie soll man Musiker die das Wort Unicorn im Namen tragen nicht geil finden?

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Über den Autor

Fred ist 32 Jahre, wohnt in der Pop-City Damstadt und mag Hunde, Pizza und Musik.



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