Kritik no image

Veröffentlicht am 8.02.2014 | von Tobias

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R.E.D. 2 – Filmkritik

Hör zu, ich bin im Ruhestand.

(Frank – R.E.D. 2)

Die Geheimagenten-Rentner sind zurück. Wie schon im ersten Teil von R.E.D. müssen sich Frank Moses (Bruce Willis), Marvin Boggs (John Malkovich) und Victoria (Helen Mirren) nicht mit ganz alltäglichen Probleme des Ruhestandes auseinandersetzen.

Durch eine Veröffentlichung im Internet wird eine Nuklearwaffe mit dem Namen ‘Nightshade‘ zum akuten Thema in der Weltpolitik. In Verbindung mit dieser unglaublich, gefährlichen Waffe werden fälschlicher Weise Moses und Marvin in Verbindung gebracht. Von nun an werden sie von ihrem alten Arbeitgeber, dem MI6 und dem russischen Geheimdienst, gejagt. Jetzt liegt es an ihnen herauszufinden, was es mit ‘Nightshade‘ auf sich hat.

Der erste Teil von R.E.D. war ein Überraschungserfolg. Zynisch setzen sich die alten Actionstars mit dem Alter und dessen Probleme auseinander. Das war lustig und nett anzusehen. Besonders Bruce Willis war anzusehen, wie viel Spaß er dabei hatte mit seinem Image zu spielen. Es musste also auf jeden Fall ein zweiter Teil her.

Für die Umsetzung zeigt sich dieses Mal Dean Parisot verantwortlich. Dieser ist eher bekannt für einige TV Serien und eher neu in der Spielfilm-Regie. Viel verändert hat er dann auch nicht. Die Witze wirken in diesem Teil nur mehr aufgesetzt und zünden nicht immer. Dies führt zu vielen Längen des Films.

Es ist faszinierend zu sehen wie hier mit Locations um sich geworfen wird. Genua, London und Moskau sind nur ein paar Stationen der Renter auf ihrer Mission. Dies hilft, dass der Film nicht komplett in Langeweile abdriftet.

Der erste Teil von R.E.D. kam überraschend und war äußerst sehenswert. Der zweite Teil versucht dem Prinzip des Films treu zu bleiben, ist dabei aber nur bedingt erfolgreich. Ein Film, den man an einem verregneten Wochenende schauen kann, ohne sich groß darauf konzentrieren zu müssen.

Regie: Dean Parisot
Darsteller: Bruce Willis, Helen Mirren, John Malkovich
DVD-VÖ: 30. Januar 2014,

 

 

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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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