Musik no image

Veröffentlicht am 8.03.2014 | von Dorota

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MØ – No Mythologies To Follow

Mø - No Mythologies To Follow

Days are slipping away, shadows stay, boy
If you’re in love beneath the paint
What a pleasant sensation
Oh, why do everyone had to grow old?
Everyone wonder where the good times go
Oh, why do everyone had to grow old?
Wanna be free,
Wanna be free
Wanna get ‚em,
Hey hey hey, hey hey hey

(Mø – Glass)

nme.com und auch wir bei Bedroomdisco prophezeiten, dass man 2014 nicht an der dänischen Indie-Electro-Pop-Frau vorbeikommt. 2013 veröffentlichte Karen Marie Ørsted bereits einige Songs und schlug mit ‚Pilgrim‚, ‚Waste Of Time‚ und ‚XXX 88 feat. Diplo‚ eine Brücke zwischen glattproduziertem Pop, Hip Hop Beats und elektronischen Einflüssen. Auch mit ihren Videos fiel sie anfangs durch die Lowbudget Produktionen und ihrem prolligem Image auf. Jetzt endlich gibt es ihr Debüt ‚No Mythologies To Follow‚, auf das Fans und Kritiker gleichermaßen sehr lange warten mussten.

Und das Warten hat sich gelohnt: Ein roter Faden, der sich durch die 12 Tracks zieht; eingängige Songs, alle immer mit einem Hauch Protz ausgestattet und doch gehen sie überwiegend ans Herz. Klar, in den Texten gehts um das Leben, um die Liebe, allerdings sind die Worte klug zusammengesetzt. Freisein, wegrennen und doch jemand Anderen dabei haben. Auf ‚No Mythologies To Follow‘ wird man hin und hergerissen, genauso wie man es vom Leben gewohnt ist.
Musikalisch erinnert das Album an Grimes und M.I.A. mit einer ordentlichen Portion Pop dabei. Immer gespickt mit Effekten und kleinen Überraschungen. Mø’s Stimme gibt der Musik dann die bittersüße Note, die ihre Lieder aufregend und außergewöhnlich machen. Der Genremix in allen Songs auf ‚No Mythologies To Follow‘ ist endlich eine Befreiung der Klischees im Bereich Pop. Alles wirkt harmonisch, stimmig und ist dabei auch noch tanzbar gestaltet.

Mø hat bewiesen, dass ihre authentische Art und ihre Musik nicht nur sympathisch sind, sondern auch funktionieren. Sie hat mit ihrer Erscheinung und den intelligent kombinierten Sounds neue Anforderungen an den Pop gestellt – das soll ihr erst einmal Jemand nach machen.

Wer das Album jetzt schon zu den Überfliegern aus 2014 zählt, darf sich auch auf Mø live freuen. Hier die Termine:
19.03 Berlin, Magnet
23.04 Hamburg, Uebel & Gefährlich
24.04 Köln, CBE
29.04 München, Hansa 39

45von511

Mø – No Mythologies To Follow
VÖ: 7. März 2014 (digital), Rca Int.
www.momomoyouth.com
www.facebook.com/MOMOMOYOUTH?fref=ts

 

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