Musiknews

Veröffentlicht am 24.01.2020 | von Dominik

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THOMAS DYBDAHL – Fieber

Nachdem er in den letzten Jahren mit bekannten Produzenten und Studiomusikern in den besten Studios der Welt aufgenommen hatte, zog sich Thomas Dybdahl zusammen mit seinem langjährigen Studiopartner & Hip-Hop-Produzent Håvard Rosenberg in ihr eigens 1micadventure Studio in Stavanger an die Westküste Norwegens zurück. Hier entwickelten sie einen neuen frischen Sound, schrieben und produzierten und nahmen Thomas Dybdahls neues Album FEVER auf, das am 13. März via V2 Records erscheint. Was zunächst nur als Single gedacht war, wurde schnell zu einer EP und diese wiederum schnell zu einem ganzen Album. Zu mannigfaltig war der kreative Ouput der beiden: „Das ist etwas, das man nach einer Zeit in einem kreativen Job zu schätzen lernt: Wenn du einen guten Flow hast, tu was immer du kannst, um ihn so lange wie möglich am Leben zu halten. Denn wenn das vorbei ist, wirst du ihn möglicherweise sehr sehr lange nicht mehr reproduzieren können. Das ist etwas sehr Wertvolles.“

Die Kombination aus Håvard Rosenbergs Urban- und Hip Hop-Sound und Dybahls eher melancholischem Stil mag auf dem Papier nicht ganz nachvollziehbar erscheinen. Doch die beiden verbindet eine gemeinsame Liebe für Soul und Funk, die sie in einer einheitlichen musikalischen Sprache vereinen, die Referenzen zu vergangenen Jahrzehnten zieht, aber dennoch frisch und zeitgemäß klingt. „Wir hörten alles, das uns kickte.  Klassiker wie Nina Simone, Sam Cooke, Bill Withers, Serge Gainsbourgh, Aretha Franklin, Ray Charles, Bobby Gentry, Sly – aber auch jüngere Soul wie D’Angelo, Raphael Saadiq und Michael Kiwanuka beflügelte unsere Kreativität. Unser Ziel war einfach: Wir wollten ein souliges Gitarrenalbum machen, das nicht nach Gitarrenalbum klingt und sich irgendwie gleichzeitig alt und neu anfühlt. Am besten mit gute Songwriting und Beats, die einen Tanzen lassen.“

Die ansonsten unverkennbare Akustikgitarre wurde schon früh gestrichen und kam für die ganze Produktion nicht mehr zum Einsatz. Sie schien einfach zu keinem der neuen Songs zu passen. Stattdessen wurden eine alte Telecaster in Kombination mit einem 4-Spur Taperecorder, ein Precision-Bass, Schlagzeug und natürlich der Gesang zu den neuen Trademarksounds.

Und dieser ist auch bei der neuen Single Call Me By Your Name zu hören, die bei uns heute Videopremiere feiert und über den Dybdahl selbst sagt: “Call Me By Your Name was one of the first songs written and recorded for the upcoming album and really set the tone for how I wanted the album to sound and what kind of vibe we were aiming for. I wanted to make a guitar record that felt like an old soul album, but with just enough splashes of modern production to make it feel fresh still. Lyrically it’s an homage to the book by the same name, an incredible story of what it’s like to be so madly in love that you’re so immersed in a mother person that you forget yourself completely. „

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