Interviews

Veröffentlicht am 20.04.2021 | von Dominik

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M. BYRD – about the song

Foto-© Niklas Zeiner

Die Geschichte von M. Byrd beginnt 2019 im Tourbus von Ilgen-Nur, bei deren Power Nap-Tour er Bass spielte. Irgendwo zwischen Amsterdam und Paris spielt er dem Rest der Band seine eigenen Songskizzen übers Autoradio vor und die positiven Reaktionen darauf sind der Anstoß, den es manchmal braucht, um die Dinge ins Rollen zu bringen. Zuletzt erschien die Single Mountain, die innerhalb kürzester Zeit ohne Promo oder sonstiges allein bei Spotify schon fast 2 Millionen Streams verzeichnet hat und mit der Grund ist, warum M. Byrd zu den wohl spannendsten Newcomerin hierzulande derzeit zählt. Byrds Musik klingt, wie Guadagignos Call Me By Your Name aussieht, erinnert mal an Tom Petty, an Sufjan Stevens oder Kurt Vile, während die Gitarren erst klingen wie bei Sonic Youth und dann wieder verhallt wie bei The War on Drugs.

Doch auf dem Erfolg ausruhen ist nicht, weshalb M. Byrd letzte Woche gleich schon die nächste Single Morning Sun nachgelegt hat – dieses Mal ganz im Zeichen einer akustischen Klangfarbe. Der Newcomer hat für uns alles Wissenswerte über die neue Single zusammengetragen – für unsere about the song-Reihe!

Ich hab den song 2014 das erste mal gespielt nachdem ich aufgewacht bin und eigentlich in 10 min runter geschrieben. und dann wurde das so ein bisschen ein mantra für mich damit aufzuwachen. und was ich mir heute morgen dachte, was den song auch viel privater macht als mountain…ich hab ja alles bis auf drums und vocals in meinem kinderzimmer aufgenommen, das klavier ist das klavier in meinem elternhaus das verstimmt ist und man hört auch vögel auf der aufnahme die mit in die gitarren gebleedet. und ja irgendwie ist der song dadurch auch ein song über die verfälschung deines blicks wenn du älter wirst, dass man anders beeinflusst wird und sich selbst immer verzerrter sieht. wenn ich den song spiele, ist das aber nicht mehr so und ich fühl mich als wäre ich purely ich selbst.

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Über den Autor

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!



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