Foto-© Sebastian Madej
Das Hurricane Festival 2025 war wieder mal ein großartiges Event für alle Musikfans. Wir waren Freitag bis Sonntag vor Ort und haben in großer Hitze viele coole Acts gesehen. Leider haben wir den Green Day-Auftritt am Sonntag wegen der Unwetter Evakuierung verpasst.
Am Freitag ging’s los mit Paris Paloma, einer jungen Newcomerin aus Großbritannien, die mit ihrer spannenden Stimme und emotionalem Indie-Pop schnell überzeugen konnte. Danach kamen Big Special, eines der „next big things“ aus UK, Thrice, die US-Post-Hardcore-Band und die Punk Legende Hot Water Music. Das Highlight des Tages war aber Girl In Red, die norwegische Singer-Songwriterin, die mit ihrem catchy Indie-Pop meets Emo und ihrer wirklich sensationellen Band für einen der absoluten Festival Höhepunkte sorgte – definitiv einer der besten Festival Acts, inkl. Crowdsurfing von Sängerin Marie. Danach Biffy Clyro aus Schottland, bekannt für ihre energiegeladenen Rock-Songs und Rise Against, die mit ihrem engagierten Punk-Rock die Crowd mitgerissen haben. Und natürlich lies es sich auch Sänger Tim McIllrath nicht nehmen, direkt beim zweiten Song ins Publikum zu gehen.

Der Samstag startete für uns mit Marlon Grosshardt, dem deutschen Pop-Newcomer, der auf den Spuren von Faber & Co. unterwegs ist und trotz früher Uhrzeit und hohen Temperaturen viele Besucher vor die Hauptbühne lockte. Danach kamen The Murder Capital aus Irland, die politisch engagierte Post-Punk-Band, die mit ihrer düsteren, atmosphärischen Musik in mehrfacher Hinsicht für weitere Festival Höhepunkte sorgte.
Auch am Sonntag war das Line-up erneut stark: Blackout Problems aus München lieferten eine energiegeladene Show ab, die kaum zu toppen war und den Begriff Dixie Diving prägte. Lucy Dacus aus den USA überzeugte mit ihrer emotionalen Musik wie gewohnt voll – leider gibt es kein Bildmaterial von ihr, weil sie keine Fotografen zugelassen hat. Auch Amyl & The Sniffers aus Australien und Tom Odell aus Großbritannien begeisterten, aber auch hier durften wir keine Bilder machen.
Nina Chuba, zeigte einmal mehr, warum sie unbestritten Deutschlands größter Popstar ist! Alles an einer Nina Chuba Show ist perfekt. Künstlerin, Band, Songs, Bühnenshow! Die Fans lieben Nina Chuba und es geht zur Zeit kaum besser. Den Abschluss machte für uns Jan Böhmermann, der mit seinem Humor und seinen politischen Ansagen / Texten für einen unterhaltsamen Ausklang sorgte.
Trotz der dann folgenden Evakuierung und dem Verpassen von Green Day bleiben die Erinnerungen an großartige Musik, eine tolle Atmosphäre und viele schöne Begegnungen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

