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Veröffentlicht am 9.12.2009 | von Dorota

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SIVA – Same Sights, New Light

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You complain
Regret we ever met

(Siva – Spies in the trees)

Drei Menschen aus Berlin, neues Album, eine Mischung aus Pop, Rock, Elektronik und Minimal: das klingt ja erstmal gut. Und da hört man sich das Album auch gerne mal an. Siva haben ihre selbstproduzierte Platte „Same Sights, New Light“ rausgebracht.
Anfangs auch noch gar nicht so schlecht, hört man die CD durch und stellt fest, dass sich doch alles irgendwie ähnelt. Große Veränderungen in der Stimmlage: Fehlanzeige. Da hat der Bäcker von gegenüber mehr Variationen von seinem Brot, als man hier je finden wird. Die Musik ist stark von Samples geleitet, Erinnerungen an Ambient und sphärische Musik und sogar an James Yuill kommen auf, nur leider ist der Gesang von „Same Sights, New Light“ das, was das musikalische Zusammenwirken stört. Schade, denn eigentlich ist das Album richtig schön, auch textlich gibt es kein Grundschul-Zusammengestammel.
Die Stärken des 10 Titel umfassenden Werkes, liegen in Songs wie „Spies in the trees„, „I count shapes“ und „One Line„. Anhören kann man es sich – ohne sich danach zu ärgern 44 Minuten seines Lebens vergeudet zu haben. So schlimm ist das Ganze nicht, nur leider sehr mühsam, denn die Aufmerksamkeit geht oft verloren. Wer also nach Musik ohne große Ups and Downs sucht, ist hier richtig.

3von561

Siva – Same Sights, New Light
VÖ: 3. Juli 2009, DevilDuck
http://www.myspace.com/sivaofficial

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