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Veröffentlicht am 25.10.2010 | von Dorota

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AGNES OBEL – Philharmonics

CD Cover AO

Guess who died, last night
in grey stockings, in all might
it was no loss
the only God of mine
he fell down, just to drown
in a sea of delight
to tame champagne
and creatures of the night

(Agnes Obel – Philharmonics)

Wir möchten niemanden zum Fernsehwerbung schauen ermutigen, zumindest nicht, wenn wir explizit darauf bestehen. Dieses Mal haben wir euch das „Ohne dieses Produkt, bist du nichts“ Verdummen abgenommen und präsentieren euch: Agnes Obel!

Mit ihrer Single „Just So“ hat sie sich mit wunderschön einfachen Klavier- und Gitarrenklängen bei mir als Ohrwurm festgesetzt und sich damit auch noch 9 Wochen in die Charts festgekrallt. Die Mischung aus Folk, Pop und Auszügen aus der Klassik, die so leicht mit Klavier, Cello und Harfe das Album beherrschen und dazu auch noch ihre zauberhaft wehmutverbreitende Stimme, all das sorgt für die nötige Wärme in den so kalten Herbsttagen. Wenn ein Bild das Album wiedergeben würde, wäre es wohl ein mit dunklen, verstaubten Holzmöbeln vollgestellter Raum, welcher – durch die Nachmittagssonne, und den sich am Glas brechenden Lichtstrahlen – Sorglosigkeit und Vertrautheit wie in Kindertagen verbreitet. Oh Gott ist das kitschig, ich weiß. Was aber auf jeden Fall zutrifft, ist das Potential der Songs auch mal als Soundtrack für Filme zu funktionieren. Der Anfang ist auch schon damit gemacht, dass wir bei Agnes Obel die Vorliebe für rein instrumentale Lieder finden.
Philharmonics„, wie sich das Album nennt, verfügt über durchaus mehr eingängige Highlights und lässt somit die Beschimpfungen von wegen One-Hit-Wonder einfach an sich abprallen; es seien nur einige weitere Lieblinge erwähnt: „Riverside„, „Brother Sparrow„, „Close Watch“ und „On Powdered Ground„. Sind jetzt alle Songs vom Album aufgelistet? Nein? Egal, das Album ist wunderbar und sollte auch denen empfohlen werden, die keinen Fernseher haben bzw. den Werbe-Clip noch nicht gesehen/gehört haben.

Für Fans von: Soap & Skin (nur nicht soo melancholisch und deprimierend und verzweifelt und…), Sarah McLachlan, A Fine Frenzy

45von521

Agnes Obel – Philharmonics
VÖ: 17. September 2010, Pias
www.myspace.com/obelmusic

Agnes Obel – Riverside

httpv://www.youtube.com/watch?v=vjncyiuwwXQ

Hier könnt ihr übrigens gegen den Tausch eurer Email-Addresse einen Song gratis laden UND wer Agnes Obel einmal live erleben möchte, kann dies am 04.11.10 in der Brotfabrik Frankfurt tun, da ist die Gute nämlich Support von I Am Kloot!

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