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Veröffentlicht am 3.10.2010 | von Dorota

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I HEART HIROSHIMA – The Rip

therip_big

My head’s sick but it’s not broken
I’m gonna sit here next to you

This time won’t be different
but you’ll try
(We’re not broken)
This time won’t be different
but you’ll try
(Imaginate it)
Use your imagination
Listen
(We’re not broken)

(I Heart Hiroshima – Sisters)

– I Heart Hiroshima emerged in the party of back streets, to carve a trail through the bark and offer the spirit of many… Sleater Kinney, TV on the Radio, Leonard Cohen, The Smiths, Raveonettes, Magnetic Fields, Frank Black, Jesus and Mary Chain, Walkmen, Slumber Party, Phaycyde… -(http://www.ihearthiroshima.com/bio.html)

So steht es also auf der I Heart Hiroshima Homepage. Die dreiköpfige Band aus Brisbane vermischen Rock mit Punkmustern, die durch die männliche Gesangstimme Matt ausgelebt wird. Parallelen zu Blood Red Shoes können definitiv gezogen werden. Susies Stimme ist dann der leichte und schüchterne Ausgleich, ganz so wie man sich eine singende Susie in einer Rockband vorstellt.

Das Album „The Rip“ ist jetzt kein Erstlingswerk. 2006 brachten I Heart Hiroshima die EP „3 Letter Word For Candy“ heraus und seit dem gibt es regelmäßig Veröffentlichungen von EPs und Alben. Sehr fleißig also das Grüppchen. Wenn man sich der aktuellen Platte nun annimmt, wir man keine musikalische Erleuchtung haben. Solide und bodenständig ziehen I Heart Hiroshima das Indie-Garage Thema durch, ohne dabei viel auf Fortschritt und Experimente zu setzen. Es gibt keine großen Höhepunkte oder eine Art Dramaturgie, eher eine nachvollziehbare Struktur des Albums mit Lieblingstiteln. „Old Tree“ zum Beispiel macht sich ganz gut, schön besonders hier das abwechselnde Singen von Mr. und Ms. Hiroshima. Zum Schluss des Liedes gibt es dann nochmal Heiserkeit für alle, wenn Matt ins Mikro brüllt und so seinen Gefühlen in wiederholenden Textzeilen freien Lauf lässt „At least I can lie, I held out my hand, I kind of forgot, I kind of forgot I kind of forgot…“(Old Tree). Dann haben wir noch „The Corner„, was zum – achtung ganz schlimm, aber gut…- halblauten-den-Text-nicht-so-gut-können-trotzdem-so-tun-als-ob-mitsingen zu jeder möglichen Gelegenheit bietet. Auch grandios sind dann noch „Four Sails“ und „Sisters„. Da kann ich jetzt auch nicht direkt sagen, wieso, aber die Songs funktionieren!

Wer sich I Heart Hiroshima mal zu Gemüte führt, wird bemerken, dass die Drei zwar den Indie-Rock nicht neu erfunden haben, aber durchaus Qualität in 47 Minuten gesteckt haben. Und da ich mich ganz besonders mit ihnen angefreundet habe, wird die Platte durchaus noch einige Wochen nicht aus dem CD Player verschwinden.

4von511

I Heart Hiroshima – The Rip
VÖ: 23. Juli 2010, Cargo Records
www.ihearthiroshima.com

www.myspace.com/ihearthiroshima

I Heart Hiroshima – Shakeytown

httpv://www.youtube.com/watch?v=5QIJbUhABT4

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