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Veröffentlicht am 4.10.2010 | von Lisa

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MINUS THE BEAR – Omni

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She whispers
You get what you pay for
We could cost a lot
You get what you pay for
But we do it for the sake of a good high
We do it for the sake of a hot night
(Minus The Bear – Into the Mirror)

Mit ihrem vierten Studioalbum „Omni“ lassen Minus the Bear ihre Progrock-/ Hardcore-Vergangenheit in diesem Jahr endgültig hinter sich. Ganz im Gegenteil, „Omni“ ist eine astreine Indiepopplatte geworden, angereichert mit 80er-Jahre Synthie-Anleihen, sich überlagendernden Soundschichten und dem klaren, melodiösen Gesang des Sängers Jake Snider.
Für Fans ist das neue Album daher sicherlich zunächst einmal gewöhnungsbedürftig. Nichtsdestotrotz ist „Omni“ auf den ersten Blick deutlich zugänglicher als die Vorgängeralben. Der Opener „My Time“ ist ein catchy Spätsommersong, der sich unvermeidlich in den Gehörgang frisst, doch leider kann die Qualität nicht über die ganze Platte gehalten werden. Im Laufe des Albums stellt sich beizeiten eine gewisse Langeweile ein. Durch die vereinfachten Songstrukturen findet der Hörer zwar leichter Zugang zu den Songs, doch leider geht ihnen dadurch teilweise auch schnell die Puste aus. Bestes Beispiel dafür ist der Song „Excuses“, der in seiner Eingängigkeit und dem nach einiger Zeit nervenden Synthiegedudel leicht belanglos wirkt. Auch Songs wie „Hold Me Down“ oder „Into The Mirror“ sind nicht geeignet um das eigentliche Potential der Band aus Seattle anzuzeigen.
Alles in allem eine nette Indiepop-Platte, die jedoch im Vergleich zu Minus the Bears früheren Platten jedoch nicht als repräsentativ für ihre musikalisches Schaffen gesehen werden darf.

2halbvon5

Minus The Bear – Omni
VÖ. 27.08.2010 (V2 / Cooperative)
www.minusthebear.com
www.myspace.com/minusthebear
httpvh://www.youtube.com/watch?v=NAoVj0-bZkI

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