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Veröffentlicht am 14.11.2011 | von Dorota

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I HEART SHARKS – Summer

We move into a song 
which we both don’t know 

(I Heart Sharks – Rien Ne Va Plus)

Aus den drei Buben sind wahre Debüt-Männer geworden. Die Rede ist von I Heart Sharks und ihrem Album „Summer„. Buben ist in diesem Fall auch nur ein Synonym für Newcomer. Denn aus ihrer ersten EP, die noch relativ unterging, aber wahrscheinlich bald heiß gehandelt wird, ist eine ausgereifte und nach Aufmerksamkeit tobende LP geworden . Da können sich einige Bands im Inland und auch in ganz Europa gerne eine Scheibe abschneiden.

Und was kann man dazu sagen? Es ist eine anständige Tanzplatte mit feinstem Indietronic. Der Einfluss aus England ist deutlich hörbar: Kühle und Konstanten. Das gepaart mit dem Underground Charakter Berlins bietet den Zuhörern eine treibende und aufreibend produzierte Platte. Für meinen Geschmack klingt das Ganze etwas zu sauber und glatt.
„Summer“ reiht sich so perfekt in die Indietronic Szene ein, dass bei manchen Songs der Eindruck entsteht, alles schon einmal gehört zu haben. Allerdings sind die relativ bekannten Sounds und Beats cool und einfallsreich kombiniert. Ansonsten brilliert das Album durch eingängige und mit einigen Hits versehene Titel.
Man kann sich gut vorstellen, dass in einem Club mit ordentlicher Anlage und aufgedrehten Bässen die Tanzwut noch mehr steigen könnte. Vielleicht würde die Indie-Club Szene auch eine Art Revival erfahren. Denn wenn wir mal ehrlich sind, „Summer“ ist eine der spannendsten Veröffentlichungen, die zur Zeit in diese Richtung gehen – ohne groß mit Fortschritt und Experimenten herumzuwerkeln.
Indie/Elektro/Tanz-Menschen werden ihren Spaß mit der Platte haben und vielleicht auch das Glück I Heart Sharks bald einmal Live sehen zu können.

Anspieltipps: Monogamy, Wolves, Rien Ne Va Plus, NY BLN

I Heart Sharks – Summer
VÖ: 28. Oktober 2011, Auf die Plaetze
www.iheartsharks.net
www.myspace.com/iheartsharksmusic

I Heart Sharks – Neuzeit from I Heart Sharks on Vimeo.

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