Musik

Veröffentlicht am 14.08.2013 | von Louisa

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MONEY – The Shadow Of Heaven

Fell in love with the night time
She took me by surprise
She had to turn the lights off
To look me in the eyes

(Money – Goodnight London)

Hinter dem simplen Bandnamen Money verstecken sich die vier Briten Jamie Lee, Charlie Cocksedge, Scott Beaman und Billy Byron. Gegründet hat sich die Band in Manchester, einer Stadt, die musikalisch vorbelasteter nicht sein könnte, schließlich kommt hier DIE New Wave Band her – Joy Division. Und tatsächlich, Money weisen einige Ähnlichkeiten zu Joy Division auf, man kann schon von einer typischen ‚Manchester- Melancholie‘ sprechen. Sieht man die Stadt auf Fotos, wird aber auch klar, wieso.

Mit ihrem Debütalbum ‚The Shadow Of Heaven‚ fangen sie diese Melancholie ein und kreieren 10 Songs, die so intensiv unter die Haut gehen, dass man schnell mal mit den Gedanken in eine andere Welt abdriftet. ‚I normally make music late at night, everyone’s gone to bed and there’s a piano downstairs and that seems to work‘, so Jamie Lee. Für Jamie Lee ist nachts die Zeit, um Musik zu machen. Alles ist intensiver, man ist einsam, die Atmosphäre ist eine ganz andere, und genau diese Atmosphäre spiegelt sich in den Songs wieder, besonders in ‚Goodnight London‚, einer Ode an die britische Hauptstadt. La Blogothéque filmte Jamie Lee 2012 auf dem Great Escape Festival in Brighton, wie er ‚Goodnight London‘ in einem Pub spielt, nur Lee und das Piano. Einfach, leise und unglaublich intensiv zugleich.

Money ist keine Band, die man mal eben so hören kann – man muss wirklich in Stimmung sein, den passenden Moment und Ort finden, und sich darauf einlassen. Idealerweise natürlich bei einem nächtlichen Spaziergang durch London oder Manchester.

Money – The Shadow Of Heaven
VÖ: 23. August 2013, Pias Coop/Bella Union (Rough Trade)
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