Film no image

Veröffentlicht am 15.09.2013 | von Tobias

SPRING BREAKERS – Filmkritik

Wisst ihr, ich wollte böse werden!

(Alien – Spring Breakers)

Spring Break – einwöchige Pause des Studiums, Alkohol, Drogen, Sex und alles in allem kompletter Ausnahmezustand und die Abkehr von normalen Tugenden. Man kennt die Bilder aus den USA und kann kaum glauben, was da abzugehen scheint. Bei so viel Tabu-Brüchen ist es fast schon verwunderlich, dass es noch keine Geschichte im Kino zu dieser Thematik gab. ‘Spring Breakers‘ schließt diese Lücke und hat lange vor Veröffentlichung mit einem freizügigen Trailer und einer FSK 18 Freigabe für große Furore gesorgt. Aber was verspricht der Film wirklich? Regisseur und Drehbuchautor Harmony Korine hat zumindest in der Vergangenheit durch sein Drehbuch zu Larry ClarksKids‘ die Messlatte sehr hochgelegt.

Faith (Selena Gomez), Brit (Ashley Benson), Candy (Vanessa Hudgens) und Cotty (Rachel Korine) studieren zusammen und wollen den Spring Break in Florida erleben. Das Geld ist knapp und so beschließen sie ein Fast Food Restaurant zu überfallen, um ihr Abenteuer zu finanzieren. In Florida angekommen verfallen sie sofort dem dortigen Lifestyle von Sex und Drogen. Doch nach einer Festnahme, haben die Freundinnen kein Geld mehr um ihre Kaution zu zahlen. Da trifft es sich, dass Rapper Alien (James Franco) die Mädchen aus dem Knast holt. Alien eröffnet den Mädchen eine neue Welt voller Gefahren, in der sie so langsam unterzugehen drohen.

‘Spring Breakers‘ will anders sein – ironisch, brutal und gleichzeitig frech und witzig. Ungefiltert prasseln Eindrücke auf einen nieder und die ungeschönte Realität greift mehr und mehr um sich. Immer mal wieder funktioniert das auch, aber was ist Ironie und was ist ernst gemeint? Aus vielen Andeutungen und Fakten wird man nicht schlau. Die Hauptdarsteller sind gut und verkörpern ihre Rollen.

Regie: Harmony Korine
Darsteller: Vanessa Hudgens, Selena Gomez, Ashley Benson
DVD-VÖ: 30. August, 2013, Universum Film GmbH

 

SPRING BREAKERS – Filmkritik Tobias

Zusammenfassung: Ein Independent-Film der gerne zum Mainstream dazugehören will und das vor allem mit Nacktheit und Erotik versucht. Kein Reinfall, aber schwer einzuordnen.

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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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