Kritik no image

Veröffentlicht am 3.03.2014 | von Tobias

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MAGIC CITY – Staffel 1 – Kritik

Bedrohst du mich?

(Ike Evans – Magic City)

Es sind die 50er Jahre in Miami. Glamour und Luxus stehen im Mittelpunkt des Lebens. Ike Evans (Jeffrey Dean Morgan) hat sich seinen großen Traum erfüllt – er hat nach seinen Vorstellungen das Luxushotel Miramar Playa gebaut. Leider nicht nur von seinem eigenen Geld, sondern mit Hilfe des Mafioso Ben Diamond (Danny Huston). Dieser bereitet ihm nun zusehends Probleme und will Evans Hotel am liebsten für sich. Als wäre es nicht genug, wird Evan und seine Familie auch immer wieder in andere kriminellen Machenschaften von Diamond gezogen, die letztendlich das komplette Hotelimperium der Familie bedrohen.

Magic City’ ist eine in Deutschland weitestgehend unbekannte Serie. Auch in den USA hat sie es nur auf 2 Staffeln geschafft, wobei die erste davon nun auch in Deutschland erscheint.

Im Bezug auf Look und Ausstattung erinnert ‚Magic City’ stark an ‚Mad Men‚. Die 50er Jahre werden aus dem Boden gestampft. An allen Ecken und Kanten wird geraucht und getrunken. Die Männer tragen Anzug und die Frauen stets ein Abendkleid. Etablierte aber ‚Mad Men‘ schon von Beginn an eine sehr starke Story mit politischen und gesellschaftlichen Einflüssen, braucht ‚Magic City’ etwas Zeit um eine klare Linie zu schaffen. Gerade die Verbindung zwischen dem Hotelbesitzer und dessen unwilligen Sponsor Ben Diamond brauch viel zu lange um auf einen Punkt zu kommen.

Allgemein wirkt die Serie fast schon altmodisch im heutige Serien-Zirkus. Das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Vor wenigen Jahren wäre sie noch in den Himmel gelobt worden, heutzutage fehlt ihr aber der gewisse Kick, der sie ganz nach vorne bringen wird. Leider sind wir, die Zuschauer, zu sehr verwöhnt.

Die Schauspieler sind weitestgehend unbekannt, zeigen aber alle eine ansprechende Leistung. Bei einigen Storylines ist Mitfiebern angesagt und schon allein das ins Orange gezogene sonnige Bild von Miami lohnt einen Blick.

Eine Serie die leider zu spät gekommen ist. Zu einer Zeit in der sie sprichwörtlich von der Konkurrenz überrannt wird. Eine Abwechslung oder Ablenkung bietet sie dennoch.

Regie: Ed Bianchi, Simon Cellan Jones, David Petrarca u.v.a
Darsteller: Jeffrey Dean Morgan, Olga Kurylenko, Steven Strait, Elena Satine
DVD-VÖ: 28.02.2014, Twentieth Century Fox

 

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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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