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Veröffentlicht am 24.06.2014 | von Lara

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GLASS ANIMALS – Zaba

I come close
Let me show you everything I know
The jungle slang
Spinning around my head and I stare
While my naked fool
Fresh out of an icky gooey womb
A woozy womb
Dope so good, a silky smooth perfume

(Glass Animals – Gooey)

Dschungel-Alarm!  Die Oxforder Band Glass Animals zaubert wundervoll tropische Electronica-Tracks, sodass man meinen könnte, man wäre im Urwald. Ein bisschen R´n`B, ein bisschen Triphop, ein bisschen Artpop – an Vielfalt mangelt es den Engländern jedenfalls nicht. Ihr Debüt ‚Zaba‚ macht direkt klar: Diese Band wird der Hype des Jahres!

Glass Animals sind definitiv keine weitere 0815 Indie-Band.  Dafür ist ihr Sound viel zu eigenwillig. ‚Zaba‘ ist eine groovige Mischung aus betörenden elektronischen Vibes und gelassener Rhythmik, gepaart mit psychedelischen Elementen. Opener ‚Flip‚ taucht direkt in dieses Klangbild ein: Urwaldartige Geräusche und Percussions dominieren hier das Soundgerüst. Die Songs auf dem Debüt kommen ganz ohne Hektik aus und legen mehr den Fokus auf Intensivität. Und das äußerst erfolgreich.

Vergleiche mit dem Baroque-Pop von Alt-J und Wild Beasts sind berechtigt, zumal Sänger Daves Falsett-Gesang dem von Wild Beasts Hayden Thorpe sehr ähnelt.  Doch einiger Gemeinsamkeiten bewahren sich diese drei Bands doch ihre Eigenheiten, die sie unterscheiden.  Glass Animals haben sich zwar erst 2012 gegründet, doch ihr Stil-Repertoire ist alles andere als amateurhaft. Was man sofort hört, ist, dass Glas Animals gerne eine mystische Aura um ihre Songs kreieren. ‚Pools‚ ist ein trippiger Dance-Track, Trommelwirbel und metaphorische Lyrics inklusive: ‚We float before the sea and eyes, Getting heavy mixing glitter thighs, I smile because I won’t do, I smile because you won’t do‘. Glass Animals spielen nicht nur soundtechnisch, sondern auch textlich mit Bildern.  Das urige ‚Goey‚ verpflichtet sich mehr dem R´n´B und liebäugelt mit düsteren Beats.  Daves weiche Vocals haben hier etwas Graziöses.

Walls Walla‚ klingt wie der Soundtrack für ein Okkultismus-Ritual während auf dem kryptischen ‚Hazey‚  Sänger Dave halb unheimlich, halb sehnsüchtig ‚Come back baby, don’t you cry, don’t you drain those big blue eyes, I’ve been crawling‘ haucht. Der Mix aus aphrodisierenden Melodien und rhythmischer  Präzision beherrschen Glass Animals durchgehend. ‚Zaba‘ ist die Perfektion der atmosphärischen Musik und man möchte als Zuhörer gar nicht mehr aus dieser Klangwelt entrissen werden.

Glas Animals – Zaba
VÖ: 06.06.2014, Caroline/Universal
http://glassanimals.eu/
https://www.facebook.com/glassanimals

 

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