Musik

Veröffentlicht am 19.05.2015 | von Lara

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Howling – Sacred Ground

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„Gold I swam into your spell
On the rite of god we fell
You were plush and I laid bare
You had me howling
Cold I fell into your skin
On the night you led me
Under your sin
You had me howling
You had me howling“

(Howling – Howling)

Für Ry X könnte es nicht besser laufen. Seine EP ´Berlin´und besonders der Titeltrack lief 2013 in der Werbung, seine neue Band The Acid lieferte letztes Jahr ihr fulminantes Debüt und nun steht auch endlich das Album mit seinem Kollegen Frank Wiedemann an. Howling sind nach ihrer gleichnamigen Break-Out-Single benannt, die dem Duo 2012 viel Aufmerksamkeit schenkte. Der australische Folk-Sänger und der Produzent aus Berlin, der mit seinem Projekt Âme ebenfalls erfolgreich ist, beweisen mit ihrem Album, dass sie ein Dreamteam sind.
Ry Xs sanfte Stimme harmoniert perfekt zu den feinsinnigen Beats von Wiedemann. ´Sacred Ground´ ist das wunderbare Ergebnis dieser Symbiose aus Folk und Elektronik.

Die erste Auskopplung ´Signs´ beginnt mit tiefem Piano-Intro, bevor der Bass einsetzt. ´Give me signs, signs, signs, make me colourblind´, singt Ry X mit seiner anmutigen zerbrechlichen Stimme. Der Bandname ist wohl auch Ausdruck dieser Melancholie, die das Album umgibt.
´Stole The Night´ liebäugelt mit tiefen Gitarrentönen und Techno-Beat, während ´Litmus´ auf verschwommene Synthies und einer starken Drum Machine setzt. Howling mögen es unaufdringlich, aber dennoch eingehend. Ähnlichkeiten zu The Acid sind auf jeden Fall vorhanden, auch wenn das Nebenprojekt von Ry X noch mehr auf elektronische Frickeleien setzt. ´X Machina´ ist so ein Beispiel, das tranceartig in elektronische Klangwelten aufgeht. Und wieder merkt man, wie gut das Duo musikalisch zusammenpasst. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkünfte vereinen sie die anfänglich als Gegensatz erscheinenden Musikgenres zu einem Klangkunstwerk.

Neben den bereits früher veröffentlichten Tracks ´Short Line´und ´Howling´ sind auch ruhigere Songs wie das plätschernde ´Zürich´ und das psychedelische ´Lullaby´vertreten, das fast zehn Minuten dauert. Einfühlsam und mitreißend ist dieser Sound, der den Zuhörer zum wirklichen Zuhören auffordert. ´Sacred Ground´ ist keine Platte für den Hintergrund, man muss sich wirklich auf sie konzentrieren. Dann kann sich erst ihr ganzer Zauber entfachen.

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Howling – Sacred Ground
VÖ: 04.05.2015, Monkeytown Records / Counter Records
www.howlinghowling.com
www.facebook.com/howlinghowling

 

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