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Veröffentlicht am 1.12.2016 | von Sophia Sailer

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LAUREL – Park

Laurel - Park EP-Kritik

Die nächste Lana Del Rey“ schallmeit es einem auf diversen Musikblogs entgegen. Gemeint ist damit die Südlondonerin Laurel Arnell-Cullen, die lediglich unter ihrem Vornamen agiert. Kürzlich schmiss sie ihre ersten vier Songs auf den Markt, die ausreichten, um schon jetzt grosse Erwartungen zu schüren. Park ist der Name des guten Stücks, welches Laurel im Schlafzimmer aufnahm und produzierte – alles in Eigenregie.

Genau dieser Schlafzimmercharakter ist es, der die vier Popsongs der EP zu etwas besonderem macht. Sie haben Knittern und Falten, die von keiner großartigen Produktion glattgebügelt werden. Ihre schöne Stimme darf kratzen, stocken, brechen – und offenbart so viel mehr Emotionen, als es eine überproduzierte Lana-Del-Rey-Platte je könnte. Grösstenteils setzt sie aber genauso auf 90s-Charme, Elektronik und Refrains, die man nicht so schnell wieder los wird, weshalb der Vergleich nahe liegt (Hurricane und Maybe Maybe). Überraschenderweise endet die EP mit der spärlich instrumentierten Ballade Goodbye – nicht ohne ziemlich viel Lust auf mehr von dieser schönen Mischung zu machen, die eine wunderbare Kombi abgibt. Hoffentlich bleibt ihr dieser Charme auch auf dem ersten Album erhalten, das 2017 in die Läden kommen soll. Wir sind gespannt!

4von5

Laurel – Park
VÖ: 18. November 2016, Counter Records
www.facebook.com/ClassicLaurel
https://soundcloud.com/classiclaurel

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