Kritik no image

Veröffentlicht am 9.02.2018 | von Tobias

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NORMAN – Filmkritik

Was brauchen Sie? Ich verschaffe es Ihnen! 

(Norman Oppenheimer – Norman)

Norman Oppenheimer (Richard Gere) versucht stetig jedermanns Freund zu werden. Immer wieder begibt er sich auf die Jagd nach den Reichen und Einflussreichen von New York. Doch leider ohne großen Erfolg. Dies ändert sich, als er den jungen und charismatischen Politiker Micha Eshel (Lior Ashkenazi) trifft. Wenige Jahre später wird aus diesem der Premierminister Israels. Norman nutzt Eshels Namen, um seinen bisher größten Deal zu landen: Eine Reihe von Tauschgeschäften, die den Premierminister mit Normans Neffen (Michael Sheen), einem Rabbi (Steve Buscemi), einem Multimillionär (Harris Yulin), seinem Assistenten (Dan Stevens) und einem Finanzinspektor von der Elfenbeinküste verknüpfen sollen. Doch leider läuft dies alles in die falsche Richtung und schon bald muss Norman eine internationale Krise verhindern.

Schon 2016 wurde der Film Norman produziert. Will man nun ganz böse sein, könnte hier angemerkt werden, dass es an der Qualität des Films liegt, dass ein Release erst jetzt erfolgt ist. Gemein sind wir aber nicht, deswegen eins nach dem anderen.

Norman liegt ein interessantes Drehbuch zu Grunde. Die Geschichte eines scheiternden New York Fixer ist durchaus plausibel erzählt. Leider ist die Figur des Norman nervig und dieses Nerven wird im keinem Ansatz durch jegliche Charakterisierung plausibel erklärt und ärgert den Zuschauer aus diesem Grund im Laufe des Films immer mehr.

Insbesondere Richard Gere ist zu erwähnen, um den Film anzuschauen. Diese spielt seine Rolle unglaublich überzeugend und liefert im Herbst seiner Karriere wirklich eine beachtliche Leistung hier ab. Wahrscheinlich eines der größten Leistungen des Amerikaners, der zuletzt nicht mehr so wirklich überzeugen wollte.

Norman ist nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Ein netter unterhaltsamer Film, der leider, so ehrlich muss man sein, um Welten besser sein können. So ist er schnell wieder vergessen.

Regie: Joseph Cedar
Darsteller: Richard Gere, Lior Ashkenazi, Hank Azaria, Steve Buscemi, Charlotte Gainsbourg
DVD-VÖ: 25. Januar 2018

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Über den Autor

Tobias ist 31, Schwabe aus Überzeugung, trägt aus Prinzip keine kurzen Hosen. Liebt Musik, Bücher, Filme und Schnitzel.



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