ZZ_Allgemein

Veröffentlicht am 3.08.2018 | von Susan

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MT. JOY – Mt. Joy

Mt. Joy Cover
Foto-Credit: © Mac Kotas

Berry stains on a dirt road
And sunlight on our clean clothes
Stare forever for all the pinches together
Mountains fall into the sea
If I built the frame and gave you my name
Would you wander forever with me?

And drive way up over Mt. Joy
Where everyone’s free now to move how they feel now

(Mt. Joy – Mt. Joy)

 

Während es mittlerweile zum guten Ton gehört sich einen VW Caravelle zu leisten, um seine Wochenenden wahlweise in Travemünde oder der weiter entfernten, doch immer noch für das fahrende Schlafzimmer machbaren, Mittelmeerküste zu verbringen, sollte man sich gleichzeitig mit der passenden Playlist für die Boombox ausstatten. Denn um nicht den Ärger der anderen Mitcamper auf sich zu ziehen, kann man sich nun ganz entspannt zurücklehnen und das selbstbetitelte Debütalbum von Mt. Joy, das am 3. August erscheint, abspielen.

Die Folk-Rocker aus Philadelphia wirken mit ihrem Feel-Good Mentalität förmlich ansteckend. Benannt nach einen Berg im Valley Forge National Park in der Nähe ihrer Heimat, begannen sie Musik zu machen und voller Hoffnung zu verbreiten. Dabei wussten die Musiker, als sie ihre Jobs kündigten, nicht wirklich worauf sie sich einließen.

Doch spätestens mit ihrem Song Astrovan hatten sie sich in die Köpfe zahlloser Zuhörer gespielt. Das warme, sehnsüchtige Stück in Road-Trip-Philosophie traf genau den Zahn der Zeit und ermöglichte ihnen den einst unerwarteten Durchbruch. Aus dem anfänglichen Projekt wurde eine ernstzunehmende Band und schnell spielten sie neben The Shins, The Head and The Heart und Whitney auf einigen der größten Festivals des Sommers.

Auf ihrem Album lassen sie es aber genauso entspannt angehen wie zu Beginn. Zurecht, denn der Erfolg gibt ihnen Recht. So beschäftigen sie sich lieber weiterhin mit alltägliche Dinge, wie dem eigenen Gewissen im Song Mt. Joy, oder wie in I’m Your Wreck mit Monster im Schrank, die das Wi-Fi verbrauchen. Wunderbar erhellend hingegen wirkt Silver Lining, ein Songs der melancholische Gefühle mit mitreißendem Gitarrensound mischt.

Mt. Joy schafft damit eine zentrale Stimmung zu kreieren, die einem im Minivan, am See oder hinter zugezogenen Jalousien zwingt mitzuwippen. Man fühlt sich verstanden und aufgehoben. Sommerlich und aufregend – genau das was man jetzt braucht!

Mt. Joy – Mt. Joy
VÖ: 3. August 2018, Dualtone Records
mtjoyband.com
facebook.com/mtjoyband

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Über den Autor

Susan wohnt in Hamburg und wollte früher hauptberuflich Groupie werden, bis ihr ein Exfreund einen Song auf Myspace widmete. Der hat bis heute 200 Klicks. Von ihr.



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