Musiknews

Veröffentlicht am 12.09.2019 | von Dominik

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EFTERKLANG – lost in translation


Foto-© Rasmus Weng Karlsen

Sieben Jahre nach ihrer letzten Studioveröffentlichung, einer längeren Phase, in der es viele Veränderungen gab, die Bandmitglieder viel erlebt, sie viele Dinge überdacht und neue kreative Wege eingeschlagen haben, melden sich Efterklang am 20. September mit ihrem fünften Album Altid Sammen zurück – dem ersten Album in ihrer Muttersprache Dänisch! Es ist ihr bislang eindrucksvollstes, schlüssigstes Werk, weil am längsten gereift: Mutig und ambitioniert, zugleich aber auch emotional fesselnd, klar verwurzelt. Den Kern dieser neuen Songs bildet noch immer jener Hang zum Experiment, der schon auf ihrem vor 15 Jahren veröffentlichten Tripper-Debüt (2004) ganz klar zu erkennen war. Wobei Efterklang heute noch natürlicher damit umgehen, noch elementarer wirken: Wie eine Urgewalt, die ihr ganzes Potenzial entfaltet.

Bei den Songs auf „Altid Sammen geht es um Glauben und Zusammensein.” so Casper Clausen und führt weiter aus: “Not in a religious way – none of us are believers of a defined religion. The words are searching for meaning in intimate relationships, in nature, in death and eternity. The bonds we create; to gather, hold hands, sing or share a moment together. We’re all connected, across nations, age, sex and gender. We come together with all of our backgrounds, and we move apart in all sorts of directions, always together.”

Mit Uden ansigt erscheint heute der nächste Vorbote zum Album, der zusammen mit dem früheren Efterklang Mitglied Rune Mølgaard (er verließ die Band bereits vor dem 2007er Album Parades, aber war weiterhin als Co Writer aktiv für Songs wie Modern Drift und Sedna) geschrieben wurde und auf dem man den Komponisten und früheres Sigur Ros Mitglied Kjartan Sveinsson am Piano, sowie Sir Was (Joel Wästberg) an den Drums, Bert Cools und Petur Ben an den Gitarren und Indré Jurgelevičiūtė als Backing Vocalistin hört.

Sänger Casper Clausen erklärt die Inspiration hinter Uden ansigt (Ohne Gesicht): “The lyrics are like pictures to me, based on a moment I once had when biking in Copenhagen. It was raining heavily, everybody packed away under umbrellas, hoodies, hats etc. Faceless, genderless, ageless, colourless. My vision was blurred out and those bodies were moving through the street like faceless ghosts of a Japanese Anime movie, simultaneously haunted, alone and united at the same time.”

Uden ansigt wird flankiert von einem starken Lyric Video, produziert von dem in Berlin lebenden Jonny Sanders. In dem Video sind sowohl die dänischen, als auch die englischen Lyrics zu sehen.

Efterklang Tour:
21.09. Elbphilharmonie, Hamburg – im Rahmen des Reeperbahn Festivals
10.02. Admiralspalast, Berlin
11.02. Werk 2, Leipzig
12.02. Mousonturm, Frankfurt
13.02. Muffathalle, München
25.02. Pavillon, Hannover
27.02. Gloria, Köln

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