Interviews

Veröffentlicht am 25.10.2019 | von Dominik

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RIKAS – Track by Track

Foto-© Linda Ambrosius

Entertainment wird bei Rikas groß geschrieben. Sombreros? Matrosenkostüme? Boyband-Choreografien? Klar doch! Die vier sind offen für alles, was Spaß macht. Und sie wissen, wie schmal der Grat zwischen Coolness und Lächerlichkeit ist. Aber genau darum geht es: um den Tanz auf Messers Schneide, so formvollendet und stilvoll wie möglich, am besten mit Salto und Pirouette. Nebenbei entstauben sie mal eben den Ruf ihrer schwäbischen Heimat und setzen diesem gekonnt lässigen Soul-Pop entgegen, als wären ausversehen Melodien von Stevie Wonder, der Pop-Drive von Phoenix und die Selbstironie eines Jarvis Cocker zusammen in den Mixer gefallen. Ein Musik-Smoothie, der noch alle müden Glieder wieder taufrisch gemacht hat! So auch auf ihrem heute frisch erschienenen Debüt-Album Showtime der Band, zu dem wir euch heute taufrisch auch als Lektüre eine Track by Track beilegen!

1. Showtime

„It’s Showtime!“ Vorhang auf! Was sich zeigt ist eine Liaison. Tropische Sommernächte verwoben mit der mysteriösen Welt des Showbiz. Eine kleine Introduktion, die vom Minimalismus lebt. Wir mögen das unfertige an diesem Song.

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2. Fanny Pack Party 

Es gab eine starke Quincy Jones Phase während des Albumprozesses. In dieser ist auch Fanny Pack Party entstanden. Eine Story über die Zwielichtigkeit, die eine Bauchtasche mit sich bringt. 

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3. Crazy 

Crazy versucht das Gefühl des Verliebens einzufangen. Dieses kleine Feuer, das in Deinem Herzen entfacht wenn Du Deinen Lieblingssong zum ersten mal hörst. Oder eben die Liebe Deines Lebens triffst.

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4. Movie

Ein Kinobesuch: und der Blick auf eine Generation, die wohl wahre Kinokunst nicht mehr zu schätzen weiß, vielleicht aufgrund von Reizüberflutung. Egal, das Popcorn war das Highlight.

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5. Dr. Strangelife 

Dr. Strangelife ist eine Hymne auf die Verantwortung. Als wir das erste mal über Idee eines Debütalbums sprachen war die Traumvorstellung, dass jeder mindestens einen Song singen sollte. Als Ferdinand mit diesem Song um die Ecke kam war sofort klar, dass er Ihn auch performen muss. Und er schafft es wie kein anderer die Brücke zwischen Ernsthaftigkeit, Wahn und Witz zu bauen.

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6. Détestable

Ein Song über das Leid, aber auch Glück des Vergehens! Ein Chanson, geschrieben und performt von Chris, in französischer Sprache. Denn wir wollen uns keine Grenzen im Ausdruck setzen.

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7. New York 

Inspiriert von Funk und urbanen Sounds hatten wir schnell das Setting dieses Songs vor Augen: New York City, Studio 54, aber im Jahr 2019. Komische Akkorde werden von einer knackigen Bassline zusammengehalten.

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8. Birds in The Sky 

Sascha und Sam hatten beide zufälligerweise am selben Abend, unabhängig voneinander, Woody Allens Midnight in Paris angeschaut. Danach haben wir wochenlang den Soundtrack angehört, der uns zu dieser romantischen Nummer inspirierte.

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9. My Tired Shoulder 

Schmerzvolle Songs gibt es so einige. Aber Lieder über körperliches Leiden sehr wenig. Das wollen wir ändern. Hier ist unser erster Beitrag dazu!

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10. Venice 

Ein Zwischenwerk. Wir wollten unsere 4 Stimmen, die auch auf dem Album zu hören sind, in einer A capella Nummer zusammenbringen. Sie leiten schön dramatisch zu Back in my Life über.

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11. Back in my Life 

Manchmal gibt es Melodien die sich festbrennen und nicht mehr verschwinden wollen. Die Zeile „I just want you back in my life“ war für uns so eine. Und nach durchlebten Liebesdramen wurde die ursprünglich dahergesungene Phrase zu einem Song mit großer Bedeutung.

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12. Wes Anderson Theme

Vielleicht ja mal Teil eines Wes Anderson Soundtracks. Für uns jedenfalls das Showtime Finale, das mit musikalischen Zitaten, der kompletten Zirkusmanege und Feuerwerk unser Album abschließt. Peace n Love 🙂

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