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Veröffentlicht am 20.03.2020 | von Dominik

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BOW ANDERSON – der Moment, in dem Pop-Musik plötzlich Sinn ergibt

Erinnert ihr euch noch an das erste Mal, dass ihr einen Song von Britney Spears, Lady Gaga, Amy Winehouse oder Adele gehört habt? Dieser Moment, in dem Pop-Musik plötzlich für euch Sinn ergeben hat und man sich einfach diesem 3-Minuten-irgendwas-Ohrwurm-Ungeheuer hingegeben hat? Solch ein ähnlicher Moment könnte nun für euch wieder folgen, denn die schottische Newcomerin Bow Anderson liefert gleich mit ihrer erste Single Sweater nonchalant eine Steilvorlage auf eine große Pop-Kariere ab. Dabei wollte die 23-Jährige die Arbeitsethik und das ganze vertonte Drama von Motown– oder Northern Soul-Klassikern übertragen – auf Mädels, die mit dem Sound von Rihanna aufgewachsen sind. Produziert von Jamie Scott (Ed Sheeran, Major Lazer, Michael Kiwanuka) & Jonny Coffer (Beyoncé, Rag’n’Bone Man) hat die in Edinburgh zur Welt gekommene Wahl-Londonerin die leidenschaftliche Wucht und den Bombast des Sixties-Soul, gepaart mit starker Weiblichkeit à la Beyoncé und schließlich den Beats und der Attitude des Hip-Hop verbunden. Zu einem Hit, wie zumindest wir finden.

„In erster Linie handelt ‘Sweater’ von einer Trennung“, sagt Bow Anderson über den Song. „Meine allererste Beziehung war nicht gerade die Tollste, nur leider hat man bei diesen ersten Erfahrungen ja noch keinen Vergleich… einem wird also erst im Nachhinein klar, wie schlimm das eigentlich alles war. ‘Sweater’ handelt nun davon, nicht über den anderen wegzukommen, während dieser Ex offensichtlich auch gut ohne einen zurechtkommt. Auch wenn dieses Sweatshirt nicht wirklich bei mir im Schrank liegt, fand ich den Sweater als Bild sehr gut: Er steht für den Versuch, den anderen festzuhalten, obwohl die Verbindung eigentlich schon in die Brüche gegangen ist.“

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Über den Autor

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