PVA – Abdruck

Foto-© Jak Payne

Das Londoner Electro-Trio PVA kündigt das mit Spannung erwartete zweite Album No More Like This für den 23. Januar via It’s All For Fun an! Mit dem neuen Album tritt die Band in eine ambitionierte neue Ära ein. Während ihr Debütalbum Blush von frenetischem Elektro-Chaos geprägt war, ist ihr Nachfolger intim, experimentell, sinnlich und emotional aufgeladen – ein Album, das Textur, Sinnlichkeit und mythische Tiefe in den Vordergrund stellt. Es befindet sich an der Schnittstelle zwischen R&B, Ambient Electronica, Trip-Hop, Glitchy Pop und dunklen Club-ähnlichen Klängen und bietet dabei etwas Rohes und Transformatives zugleich.

Die Musik der Londoner lebt von Spannung und Entspannung, ist wütend und doch hoffnungsvoll, entfremdet und doch fröhlich, düster und doch voller Möglichkeiten. Ihre Werke pulsieren vor einem Optimismus, der hart erkämpft scheint: Songs, die sich mit Angst, Verlust und Desillusionierung auseinandersetzen, aber immer vor Trotz und Selbstvertrauen sprühen. Mit ihrem neuen Album No More Like This schärfen PVA nun ihre Identität zu etwas Größerem, Mutigerem und Emotionalerem.

Davon zeugt auch die mit der Ankündigung veröffentlichte Single Boyface: Der Track ist düster, sinnlich und voller unruhiger Energie und ist ein Statement: eine zerbrochene Club-Hymne, die sich zwischen Intimität und Euphorie windet und den Ton für ein Album angibt. Aufgebaut aus verzerrten Samples, taktilen Live-Rhythmen und Vocals, die zwischen zerbrechlichem Flüstern und eindringlichen Bekenntnissen wechseln, verkörpert sie das zentrale Anliegen des Albums: Musik als etwas Körperliches, Obsessives und Lebendiges. Aufgebaut auf pulsierenden Bässen und zerklüfteten Percussion-Hits, verwischt Boyface die Grenze zwischen Musik für den Körper und emotionalem Exorzismus. Körnige Synth-Texturen reiben an gläsernen Gesangsschichten, während verzerrte Samples wie halb vergessene Erinnerungen aufblitzen und wieder verschwinden. Die Push-and-Pull-Dynamik des Tracks wirkt sowohl viszeral als auch verletzlich.

„Boyface ist ein Song über Begierde und körperliche Sinnlichkeit – die Schönheit und Zerbrechlichkeit flüchtiger Begegnungen auf der Tanzfläche. Für das Video haben wir mit DOP Sal Redpath und einer wunderbaren Gruppe queerer Menschen zusammengearbeitet, um Berührungen, Interaktion, sinnliche Spiele und Texturen zu erforschen. Der Dreh wurde zu einem Ort der Fürsorge und Erforschung, an dem die Menschen diese Themen frei ausdrücken und verkörpern konnten. Es war ein wirklich schöner Tag, der widerspiegelte, was queere und sichere Räume sein können – Umgebungen der Heilung, der Verbindung und der Möglichkeiten“, sagt die Band über die Lead-Single des neuen Albums.

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Dominik

Bedroomdisco-Gründer, Redaktions-Chef, Hans in allen Gassen, Golden Leaves Festival Booker, Sammler, Fanboy, Exil-Darmstädter Wahl-Hamburger & happy kid, stuck with the heart of a sad punk - spreading love for great music since '08!

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