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Neue Bands braucht das Land – das passt gut: Mit Mirror River taucht ein neues Art-Pop-Projekt auf, das sich irgendwo zwischen Intimität und Irritation bewegt. Dahinter stecken Joel und Daniel aus Berlin und Hamburg – zwei Gegensätze, die sich perfekt ergänzen: hier surreal, provokant und ruhelos, dort emotional, dreamy und visuell feinfühlig. Zusammen bauen sie einen Klangkosmos, in dem erotische Spannung auf verletzliche Melancholie trifft und Pop auf Traumlogik stößt.
2025 zog sich das Duo in ein abgelegenes Haus mitten im Wald zurück. Ohne Regeln, ohne Genregrenzen entstand dort ein selbstproduziertes Werk voller orchestraler Texturen, psychedelischem Pop, wackeligen Synths und hypnotischer Grooves.
Der erste Vorbote daraus heißt All I Wanted und ist vergangene Woche erschienen. Der Track ist ein dunkler, sinnlicher Fiebertraum: fragile Falsett-Momente, unruhige Elektronik und ein Sog, der zwischen Verführung und surrealer Überzeichnung pendelt. Irgendwo zwischen Prince auf Acid und zarter Schlafzimmer-Beichte – perfekt, um in Mirror Rivers seltsam schöne Welt einzutauchen.

