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Veröffentlicht am 1.05.2010 | von Lisa

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THE MISERABLE RICH – Of Flight and Fury

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If you`re afraid of the wolf
don`t go to the forest tonight

(The Miserable Rich – The Mouth of the Wolf)

The Miserable Rich, die Band aus Brighton, rund um Mastermind James de Malplaquet, kehrt nach ihrem Debütalbum “Twelve ways to count“ mit dem neuen Album „Of Flight and Fury” zurück. Mit ihrer Mischung aus Folkpop, Blues und jazzigen Elementen, für die sie fast ausschließlich altehrwürdige Instrumente wie Kontrabass, Violine, Gitarre und Cello verwenden, waren sie schon mit ihrem Debütalbum sehr erfolgreich, und auch dieses Album wird dem Erfolg in nichts nachstehen. Schlagzeug und Bassgitarre finden sich hier ausgesprochen selten, doch vermissen wird man sie auch nicht. The Miserable Rich zelebrieren auf „Of Flight and Fury“ hemmungslos Orchestersound und Streicherarrangements, doch sind dabei niemals kitschig.

Beginnend mit einer akkustischen Gitarre und einem wunderbar harmonischen Streicherarrangement auf „Pegasus“, weisen The Miserable Rich schon in diesem ersten Song die Richtung auf, in die es gehen soll: ausgeklügelte Melodien und herzenserwärmender Gesang in Kombination mit außergewöhnlicher Instrumentierung.

Die erste Single, „Somerhill“ ist ein beschwingter, an einen Wiener Walzer erinnernder Reigen, der zum Tanzen einlädt, „The mouth of the wolf“ dagegen erinnert mit seiner sphärischen und fast schon ein wenig gruseligen Atmosphäre an das „Peter und der Wolf“-Märchen, vor dem man sich als Kind so gefürchtet hatte. „If you`re afraid of the wolf, don`t go to the forest tonight“, heißt es da. „For a day“ ist eins der eher melancholischen Stücke, anfangs nur begleitet von einem Kontrabass, steigert er sich immer mehr zu einem rythmischen Sing-along. Eins der Highlights des Albums ist „Let me fade“, ein hochromantischer Song über eine verflossene Liebe, bei dem wohl jedes Mädchenherz dahinschmelzen wird.

The Miserable Rich machen kreativen Indiepop, der im Ohr bleibt. Gerade ihre Andersartigkeit durch die ungewöhnlichen Instrumente, die sie benutzen, lassen sie im Gedächtnis bleiben und die Songs des neuen Albums sind durchweg Ohrwürmer!

4von511

The Miserable Rich – Of Flight & Fury
VÖ: 9. April 2010
Hazelwood Records / Rough Trade

http://www.myspace.com/themiserablerich

httpvh://www.youtube.com/watch?v=Nbr4PLQ-i3s

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