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Veröffentlicht am 16.09.2010 | von Dorota

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THE HUNDRED IN THE HANDS – The Hundred In The Hands

the_hundred_in_the_hands

These are our times
The End Times
And when the lights
All go out
You be Bombed Berlin
And I’ll play Stalingrad.
You be Bombed Berlin
And I’ll play Stalingrad.

All in all is all we are.
No way out.
I’m right tired.
When the lights all go out…

(The Hundred In The Hands – Dressed In Dresden)

Diese Band wurde schon desöfteren von uns erwähnt und es nimmt kein Ende! The Hundred In The Hands veröffentlichen morgen ihr selbstbetiteltes Debütalbum und das ist Grund genug diesen hier noch einmal Aufmerksamkeit zu widmen.

Hört man die EP „This Desert“ und dann das Album erkennt man dort nicht gerade viele Parallelen. Seltsamerweise entstanden aber alle Songs fast zeitgleich, was einen dazu führen könnte zu behaupten, dass The Hundred In The Hands entweder schizophren sind oder sehr starken Stimmungsschwankungen unterliegen. Was bei „Tom Tom“ noch so leicht und ausgewogen klang, wirkt jetzt alles etwas schwermütiger und mehr in die Richtung von dirty Rock ala The Kills. Vielleicht mag der Unterschied der beiden Rohlinge sich darauf begründen das EP selbst und Album extern produziert wurde. Da wird dann aber auch nicht irgendein Straßenproduzent ins Studio eingeladen, sondern Chris Zane (Passion Pit, Mumford & Sons) und Richard X (Annie, M.I.A., Alison Goldfrapp). Auffallend bei den neuen Titeln: sie sind radio- und chartstauglich, was man sich bei der EP eher weniger vorstellen konnte.
Wenn Eleanore Everdell ins Mikrophon trällert, immer mit dieser leicht bedrückten und verzweifelten Stimme, stellt man sich sie abseits einer großen Menge an Menschen vor, die von dem ganzen oberflächlichen Style und Hype Ding gelangweilt ist und sich lieber mal ein bisschen in Traurigkeit hüllt. Und fast scheint es als ob sie in ihrem Kollegen Jason Friedman sowohl Retter als auch Verbündeten gefunden hat. So zieht dieses Duo ein gewaltiges New-Wave Album in den Fokus für die heutige Generation des Indie-Rocks.

Natürlich könnte man jetzt jeden Song auseinander nehmen und sagen warum gerade der so toll ist. Aber das lasse ich an dieser Stelle mal aus. Das Album ist ein Gesamtwerk und sollte auch als solches anerkannt werden. Wer also auf Schwermut und The Kills steht, sollte sich dieses Album ans Herz legen lassen!

45von521

The Hundred In The Hands – The Hundred In The Hands
VÖ: 17. September 2010, Warp Records
http://thehundredinthehands.com

www.myspace.com/thehundredinthehands

The Hundred In The Hands – Pigeons

httpv://www.youtube.com/watch?v=zAfEvvnzlwQ

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