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Veröffentlicht am 15.04.2011 | von Dorota

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AN HORSE – Walls

I have nothing for you
nothing at all
nothing at all

my head is bleeding
from banging it against this wall
banging against this wall

(An Horse – Walls)

Der australische Siegeszug der absichtlich falsch geschriebenen Band „An Horse“ geht weiter. Kurz vor der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „Walls“ haben wir uns einen Eindruck von der Platte gemacht – diesmal im direkten +/- Vergleich:

+: keine bösen Überraschungen, Fortsetzung des Debüts „Rearrange Beds“, detaillreicher, vielschichtiger, Spannungsbogen innerhalb der Songs macht diese nicht zum One-Hit-Wonder, Lyrics berühren und verblüffen durch Treffsicherheit, klare Linie der Texte und der Musik, musikalische Erzählstrukturen sind ausgewogen

-: Fortsetzung des Debüts „Rearrange Beds„, kein Risiko, glatt produziert, enorme Sicherheit, Individualität bzw. hervorstechende Einzelsongs sind im Prinzip nicht vorhanden, Kanten und Einfachheit fehlen,

An Horse haben also im Fazit fast nichts falsch gemacht und sind sich selbst treu geblieben ohne langweilig, dafür aber leider etwas unoriginell zu sein. No risk but fun könnte es also bei „Walls“ heißen. Leider fehlen etwas die Kracher auf der Platte, wie man sie vom Debüt gewohnt war. Zum Beispiel gibt es kein „Camp Out„, kein „Postcards„, kein „Listen„, die sich so gut aus der Masse der Songs herausheben. Dafür gibt es ein 12 Titel starkes Album, das nur so vor Stabilität und Sicherheit strotzt. Den Fans wird das die Laune nicht vermiesen, und ganz bestimmt kommen noch ein paar neue Zuhörer hinzu! Ganz sicher sogar!

35von51

An Horse – Walls
VÖ: 29. April 2011, Grand Hotel Van Cleef
www.myspace.com/anhorse
www.anhorse.com

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