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Veröffentlicht am 28.04.2011 | von Lisa

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THE HEAD AND THE HEART – The Head and the Heart

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A year from now we’ll be all gone
All our friends will move away
And they’re going to better places
But our friends will go away.

Nothing is at it has been
And I miss your face like hell
And I guess it’s just as well
But I miss your face like hell…

(The Head and the Heart – Rivers and Roads)

The Head and the Heart – hinter diesem kryptischen Namen verbirgt sich eine Reihe Mittzwanziger, die sich erst vor ca. anderthalb Jahren bei einer Open Mic-Night in ihrer Heimatstadt Seattle zusammengefunden haben und in der US-Musikszene letztes Jahr schon vorschnell als “Seattle’s next big band” betitelt worden waren, und die dieser Tage ihr selbstbetiteltes Debütalbum veroeffentlichen, auf das wir bereits einen Blick werfen konnten.
Der swingende Opener “Cats and Dogs” verleitet zunächst dazu, die Band als gut gelaunten Mumford and Sons-Abklatsch abzustempeln, doch nimmt man sich die Zeit, das ganze Album anzuhören, wird schnell klar, dass doch mehr dahintersteckt als ein weiteres belangloses Folkpop-Album.

Zwar gibt es auf dem Album eine Menge immer wieder kehrender Chöre, Harmoniegesänge, “Schubiduhs” und “Bababas” wie beim poppigen, gut gelaunten “Ghost”, das vom für den Sound der Band charakteristischen Piano getrieben wird, The Head and the Heart können aber auf den zweiten Blick wesentlich mehr als das.
So beginnt “Down in the Valley” beispielsweise wie ein melancholischer Schmachtfetzen mit einer sehnsüchtigen Violine und endet als pianogetriebenen Ode an das Fernweh, ähnlich wie “Rivers and Roads”, das zunächst ein trauriges, erschöpftes Schlagzeug hinter sich her schleppt und mit seinem zweistimmigen Harmoniegesang in melancholischer Sehnsucht schwelgt, bis zum Schluss das Piano zurückkehrt und das musikalische Grundgerüst in einem einzigen chaotischen Ausbruch zusammenfällt. Der Song zeugt von der nicht zu verleugnenden Musikalität, dem Rhythmusgefühl und den Songwriterqualitäten der 5 und ist definitiv einer der besten Songs des Albums.
Weitere Anspieltipps sind das unglaublich melodiöse “Winter Song” und das mehrfach das Tempo wechselnde, bluesige “Sounds like Hallelujah”, bei der Sänger Jon Russells Stimme endlich mal in seiner vollen rauen Pracht zur Geltung kommt.
Ein durchaus gelungenes Album auch wenn das Rad des Folk hier sicherlich nicht neu erfunden wird.

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The Head and the Heart – The Head and the Heart
VÖ: 22. April 2011 (Cooperative Music)
www.theheadandtheheart.com
www.myspace.com/theheadandtheheart


The Head and the Heart – Lost in my Mind… von subpoprecords

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