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Veröffentlicht am 20.05.2011 | von Fred

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MONA – Mona

 

When you’re young when you’re young
Yea you’re just a teenager
Wait little chump
yea you wait a little later
Grow up you grow up
and keep all the anger
Come in a lover
you’re leaving a hater

Love love you can’t find the love
Love love you can’t find the love

(Mona – Teenager)

Mona sind eine amerikanische Rockband aus Nashville Tennessee, die sich nach der Großmutters des Frontmanns benannt haben. Sie tragen Tolle, Lederjacken und entsprechen damit auf ganz herrlich verklärte Weise dem Idealbild des amerikanischen Rock-Rebellen.

Schon vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums durften Mona einige Vorschusslorbeeren einheimsen. Sie werden als eine der neuen, großen Live-Bands gefeiert, wurden für den BBC Sound of 2011 Poll nominiert und gewannen den MTV Brand New for 2011 Award. Zu dem Zeitpunkt waren gerade einmal zwei Singles veröffentlicht, ‚Listen To Your Love‘ und ‚Teenager‘. Zudem durften Mona schon Morrissey und Kings of Leon supporten. Am 13. Mai erschien nun das gleichnamige Debütalbum der Band und wieder einmal stellt sich die Frage ob eine junge Band den RockʻNʻRoll retten kann.
Drei der insgesamt vier Bandmitglieder haben das Musik machen in der Kirche gelernt und man merkt schon an ihrem Auftreten, dass es sich hier nicht unbedingt um die nächste Hype-Band aus UK handelt. Hier wird ein amerikanisches Gegenmodell zu den schnelllebigen Trends in England entwickelt, dass sich auf die Wurzeln des Rock besinnt. Mona präsentieren sich nicht etwa als durchgestylte Hipsterkids, sondern als Working Class Heroes, a la Joe Strummer. Bodenständigkeit und Ehrlichkeit kann man also in jedem Fall auf der Haben-Seite der Band verbuchen. Doch trotz all diesen positiven Eigenschaften, schafft es Band musikalisch nicht komplett zu überzeugen. Immer wieder erinnern Mona an Kings of Leon oder in den größer angelegten Songs an U2. Leider sind die beiden besten Songs auf dem Album die beiden Vorabsingles. Diese gehen sofort ins Ohr und gewinnen live mit Sicherheit nochmal deutlich an Kraft. Der Rest des Albums wirkt irgendwie uninspiriert und muss sich leider als Rock-Einheitsbrei titulieren lassen. Auch das Songwriting ist nicht sonderlich originell und wirkt eher langweilig als klassisch.

Es ist schön, mal wieder eine aufstrebende, amerikanische Rock Band zu sehen, welche mit rotziger Rock-Attitüde kokettiert und auch gerne mal das Maul aufreißt. Auch wenn Mona momentan noch weit von ihrem erklärten Ziel entfernt sind, „We’re on a mission to be bigger than Bono!“, sollte man sich deren Namen merken. Denn wenn Mona weiter an sich arbeiten, kann aus ihnen durchaus eine der großen Rock Bands werden.

Mona – Mona
VOE: 13. Mai 2011 (Island/ Universal)
http://www.monatheband.com/
http://www.myspace.com/monatheband

httpvh://www.youtube.com/watch?v=M6spfw6JNsM&feature=channel_video_title

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Über den Autor

Fred ist 32 Jahre, wohnt in der Pop-City Damstadt und mag Hunde, Pizza und Musik.



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