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Veröffentlicht am 10.08.2011 | von Dorota

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WOLF GANG – Suego Faults

isn’t it enough now that you know our chance is gone,
to have you for the night – you’ve had me all along.
Isn’t it enough now that you can hardly breathe
Oh, just stay, just stay the night with me.
Stay the night with me.

(Wolf Gang – Midnight Dancers)

Ein buntes, zum Schunkeln einladenes etwas, was uns Wolf Gang da bringt. Sein Debüt „Suego Faults“ glitzert mit einer Diskokugel um die Wette und lässt Konfettibomben hoch gehen. Nein, wir haben nichts eingenommen. Diese Bilder kommen gratis zur 10 Titel starken LP.

Mit „Lions In Cages“ hat alles begonnen: kraftvolles Klavier, Violinengezupfe, ein nach vorne gehendes Schlagzeugspiel. Was möchte man mehr als erste Singleauskopplung? Dazu kommt noch die eigene Person, die nicht mehr still sitzen kann bei so einem Feuerwerk der elektronisch-poppigen Klanggewalten. Hierzu sollte man aber vielleicht mal erwähnen, dass Wolf Gang keine 10-köpfige Band ist, sondern Max McElligott, der Synthies und Laptops wie in einem durch-choreographierten Tanzstück bedient. Aber die erste Single lässt KEINE Rückschlüsse auf das Album ziehen. Denn was uns da noch erwartet, erinnert an High-School-Abschlussparty-Bands, die in bunten Kostümen und mit einer ordentlichen Portion Kitsch die Teenager zum Tanzen bringen.
Mit Wolf Gang sind wir auf jeden Fall im Pop-Himmel angekommen: Große Gesten und zuckersüße Melodien, alles gekoppelt mit der verhallten Stimme von McElligott. Natürlich darf der elektronische Part nicht fehlen, um das Ganze noch etwas tanzbarer und für die heutige Zeit anspruchsvoll zu gestalten.
Die Hits verstecken sich hinter Titeln wie „Something Unusual„, „The King And All Of His Men“ und „Midnight Dancers„. Sie sind sozusagen die Pop-Hymnen zum Mitsingen, die romantisch-süße Stimmung verbreiten.

Leichte Enttäuschung macht sich allerdings trotzdem breit. Man hatte den Verdacht, dass „Lions in Cages“ der Vorbote zur großen Elektro-Pop Sensation wird. Stattdessen muss der Löwe auf dem Album im Käfig bleiben. Wolf Gang zügelt sich durchwegs was Experimente angeht. Die Songs sind ähnlich und wirken oft nur als Geplänkel im Hintergrund.

Nichtsdestotrotz ist das Album „Suego Faults“ das Knallbonbon des Jahres für Freunde von Sentimental-schmacht-Pop. Eine nette und harmlose Abwechslung zur sonstigen Elektronik-Front.

Wolf Gang – Suego Faults
VÖ: 22. Juli 2011, Warner Music International
http://wolf-gang.co.uk
www.myspace.com/thisiswolfgang

httpv://www.youtube.com/watch?v=TZLv36LvRo8

 

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