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Veröffentlicht am 26.09.2011 | von Dorota

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THE WHIP – Wired Together

it’s just another riot

(The Whip – Riot)

Manchester ist bekannt für musikalische Übergrößen und Newcomer am fließenden Band: Oasis, New Order, The Smiths, Joy Division…2008 kam dann eine Band, die die Indietronic Szene mit weitreichenden Auswirkungen auf den Kopf stellte. Der Hit „Trash“ von The Whip sorgte auf Indie- aber auch Elektro-Böden für Ausraster der ersten Klasse. Da war es dann auch kein Wunder, dass ihr Album „X Marks Destination“ ein Überflieger wurde.
Jetzt – nach drei Jahren warten – liefern sie uns den gewohnt knalligen Sound in Form von „Wired Together„, dem neuen Album und einer Einladung zum erneuten hemmungslosen Tanzen und Durchdrehen.

Der Start der Platte klingt nach dem persönlichen Kampf einer Albenproduktion: „we move on, much too fast…cut it or save it/love it or hate it…“(Keep Or Delete). Fast haben wir eine Doku über die Song Entstehung im Hause The Whip. Könnte es damit zu tun haben, dass das zweite Album nach einem überragenden und hochgelobten Debüt, eine schwere Krise bei vielen Bands auslöst? Dass die Anforderungen zu hoch sind und sich jetzt herausstellt wer Musiker und wer One-Hit-Wonder ist? Ja, dieses Phänomen ist nichts Neues. Trotzdem kann man mit „Keep Or Delete“ als Opener schonmal nichts falsch machen. Ein schmissiger Song, der die Grenzen zwischen Indie und Elektronik komplett verwischen lässt.
Mein persönlicher Favorit folgt direkt ohne Denkpause: „Secret Weapon„. So schönes und ohrwurm-ähnliches Hintergrundgeplänkel, dass mit einer deutlichen Portion Pop im Refrain aufwarten kann. Vielleicht hört man es ja bald in der nächsten, grandiosen Fernsehwerbung…wer weiß das schon!?

Eigentlich muss man wirklich zugeben, die neuen Produktionen sind alles abgewandelte „X Marks Destination“ Songs, sodass man direkt Lust hat das Album im Anschluss zu hören. „Metal Law“ gehört zum Beispiel zu den Titeln, die starke Assoziationen mit Altbekanntem von 2008/09 hervorrufen. An die Partys, den Getränkekonsum, die Ausgelassenheit…The Whip schaffen nichts Neues, Außergewöhnliches – aber warum sollten sie auch. Damals wars cool, heute ist es cool. Das muss reichen.

The Whip – Wired Together
VÖ: 27. September 2011, Pid
www.thewhipband.com
www.myspace.com/thewhipmanchester

The Whip: Wired Together by Southern Fried Records

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